Antelope Canyon – zwischen fantastischen Formen und Farben

Antelope Canyon

Der Antelope Canyon in Arizona ist ein kleines aber feines Highlight, welches sich in der Nähe des Lake Powell in Arizona befindet. Wie auch das Monument Valley ist der Antelope Canyon von den Navajo-Indianern autonom verwaltet, da er in deren Gebiet liegt.

Der „Antelope Canyon“ ist ein sogenannter Slot Canyon und besteht eigentlich aus 2 verschiedenen Canyons – dem Upper Antelope und dem Lower Antelope Canyon.
Slot Canyons sind im Grunde durch Wasserkraft geschaffene Einschnitte in das Felsmassiv, die zwar nur ein paar Meter breit sind, dafür aber einige hundert Meter lang.

Als Besucher wird man wahrlich beeindruckt von den wunderschönen Formen und Farben, die man hier vorfindet, sowie den sogenannten „Light Beams„, Lichtstrahlen, welche bei gutem Wetter und zur richtigen Tageszeit eindrucksvoll in die Canyons scheinen (vor allem im Upper Antelope Canyon).

Antelope Canyon

Leider haben die Preise, welche die Navajos für ihre Slot Canyons verlangen im Laufe der Jahre ziemlich angezogen und sind mittlerweile teils recht heftig.

Empfehlenswert, da weniger besucht und preisgünstiger, ist der Lower Antelope Canyon.
Dieser hat zwar nicht so viele oder je nach Wetter auch gar keine „Light Beams“, ist davon abgesehen aber wohl mindestens genauso beeindruckend und schön, wie der Upper Antelope Canyon.

Ich persönlich war nur im Lower Antelope Canyon, da mir der Preis und die teils negativen Erfahrungsberichte für den Upper Antelope Canyon (zu viele Besucher, Gedränge, Hektik) einen Besuch nicht unbedingt wert waren.

 

Antelope Canyon – Eine kurze Preisübersicht:

 

Lower Antelope Canyon:

Eintritt: 20$ + 8$(Navajo Gebühr, welche als „Eintritt“ in das Navajo Reservat zu zahlen ist)

 

Upper Antelope Canyon:

Einritt (zur besten Zeit um 11:30 Uhr): 50$ + ggf. 8$ Navajo-Gebühr (wenn nicht schon vorher bezahlt)
Eintritt (zu allen anderen Zeiten): 40$ + ggf. 8$ Navajo-Gebühr (wenn nicht schon vorher bezahlt)

In der Hauptsaison und zu besten Tageszeit sollte man unter Umständen lieber vorher reservieren, da die Touren dann möglicherweise ausgebucht sind.
Um online zu reservieren gibt es verschiedene Anbieter, z.B. Adventurous Antelope Canyon Photo Tours oder Navajo Tours.

 

Antelope Canyon

Anfahrt zu den Antelope Canyons

 

Upper Antelope Canyon:

Der Parkplatz für den Upper Antelope Canyon befindet sich an der AZ 98 (hier auf Google Maps), östlich vom Ort Page. Von dort aus wird man dann im Zuge der Eintrittsgebühr über eine sandige Piste per Jeep zum Upper Antelope Canyon gefahren.

 

Lower Antelope Canyon:

Zum Lower Antelope Canyon gelangt man über die selbe Strecke wie zum Upper Antelope. An der Kreuzung zum Upper Antelope biegt man von Page aus kommend allerdings links ab und gelangt so zum Lower Antelope Parkplatz (hier auf Google Maps).
Von hier wird man mit Guide als Gruppe von 10-15 Leuten direkt in den Canyon geführt.

 

Erkundung des Lower Antelope Canyons

Wie schon beschrieben, habe ich nur die Tour in den Lower Antelope Canyon gemacht.
Glücklicherweise geht es hier nämlich etwas ruhiger zu und man muss zumindest nicht mit allzu großem Gedränge im Inneren des Canyons rechnen.
Leider kann man die Tour dennoch nur mit Guide machen und hat daher auch nur begrenzte Zeit zur Verfügung (ca. 30 Minuten). Zeit für Fotos ist an sich genug, es gibt aber wohl auch spezielle Foto-Touren.

Zur Beginn der Tour wird man an die Öffnung bzw. den Einstieg in den Canyon geführt, wobei man zunächst gar nicht denkt, dass man hier reinkommt. Die Öffnung ist nämlich nur ein relativ schmaler Spalt.
Daher wird vermutlich auch zu Beginn der Tour gewarnt, dass es nichts für Leute mit Platzangst ist.
Zugegeben, „wohlbeleibtere“ Menschen haben hier vermutlich wirklich Probleme.
An sich ist es aber schon machbar. Ist man unten angelangt, wird man durch den etwa 400m langen Canyon geführt.

Antelope Canyon

Zu Beginn unserer Tour war es noch leicht bewölkt, aber ab und zu ist dann auch die Sonne heraus gekommen, was die schönen Farben des roten Sandsteines noch besonders hervorhebt und beleuchtet.
Unser Guide war an sich ganz nett und machte auch Fotos von uns, wenn man möchte. Über die Führer hört man aber auch immer Unterschiedliches.

Antelope Canyon

Nach etwa einer halben Stunde ist man am Ende angelangt, wo man dann noch ein wenig Zeit hatte, schöne Fotos zu machen, bevor der Guide irgendwann zum Verlassen des Canyons aufruft.
Hinauf geht es über eine Stahltreppe, wo man nach Erreichen des Ausgangs vom gleißenden Sonnenlicht erst mal ordentlich geblendet wurde.

Alles in allem war das eine angenehme und beeindruckende Tour, mit der sich dieses Naturphänomen der Slot Canyons gut erkunden lässt.

Wer die (überteuerten) Preise nicht scheut, kann nun auch noch den Upper Antelope Canyon anhängen.
Man kann auch beide hintereinander besuchen, wobei hier zu beachten ist, dass vor allem für den Upper Antelope Canyon die Mittagszeit ausschlaggebend für die „Light Beams“ ist, während für den Lower Antelope Canyon auch der Vormittag und frühe Nachmittag eine gute Zeit zur Besichtigung ist.

 

Hier nochmal alle Bilder in der Übersicht:

 

 

Warst du auch schon einmal in einem der beiden Antelope Canyons? Was ist dein Favorit?
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