Monument Valley USA – Abstecher nach Navajo Nation

Monument Valley USA

Ein wahrer Klassiker im Südwesten der USA.
Navajo-Indianer, rote Tafelberge und Felssäulen, staubige Pisten. Ganz im Zeichen des typischen USA Wildwest-Flairs bietet das Monument Valley an der Grenze von Arizona zu Utah eine wunderschöne Panorama-Landschaft, v.a. bei Sonnenauf- oder Untergang.

Je nachdem, aus welcher Richtung und Straße man das Monument Valley anfährt, kann man schon aus weiter Entfernung die für das Monument Valley bekannten Felsen sehen und diesen immer näher kommen.
Ein beeindruckendes Motiv, vor Allem beim ersten Mal.

Das Monument Valley und das umliegende Gebiet ist ein Reservat der Navajo Indianer, das heißt, im Gegensatz zu den Nationalparks und anderen Gebieten, welche öffentlich verwaltet werden, wird das Monument Valley komplett von den Navajos verwaltet. Der Nationalpark-Pass ist hier zum Beispiel also nicht gültig.
Der Eintritt kostet 5$ pro Person.

Monument Valley USA

Ich empfehle auf jeden Fall eine Übernachtung hier, um das Monument Valley nicht nur als Tagesausflug zu erleben.
An Übernachtung gibt es hier verschiedene Möglichkeiten:

  • Budget: Es gibt einen „Parkplatz“ für 10$ pro Auto ohne weitere Infrastruktur wie Duschen/WCs. Man kann von hier aus aber theoretisch sehr gut den Sonnenaufgang beobachten.
  • Campingplatz: Der richtige Campground gehört dem „Goulding’s-Komplex“ an, welcher sich ein paar Kilometer vom Eingang entfernt befindet. Der Zeltplatz kostet hier 25$ und ist, soweit ich weiß, der einzige richtige Camping-Platz in der Gegend. Es gibt auch noch einen kleinen Store. Die Stellplätze sind zwar relativ einfach geordnet, aber wenn man das Zelt richtig hinstellt, hat man von hier aus einen schönen Ausblick auf die Felsen, insbesondere bei Sonnenaufgang.
    Normalerweise findet man hier auch spontan noch einen Stellplatz für ein Zelt, man kann aber auch im Voraus reservieren
  • Teuer: Zum Einen gibt es die Goulding’s Lodge, welche sich bei dem erwähnten Campingplatz befindet.
    Die Goulding’s Lodge ist meist die Alternative, wenn das sehr beliebte „View Hotel at Monument Valley„, welches sich am nähesten an den 3 bekannten Felsen befindet, schon ausgebucht ist (man muss hier sehr frühzeitig reservieren).
    Die Preise für beide Hotels/Lodges liegen bei etwa 200$ für die normalen Zimmer.

 

Monument Valley USAUm das ganze Gebiet um das Monument Valley zu entdecken, kann man entweder an, von den Navajos geführten, Touren teilnehmen (nicht ganz billig, aber man kommt wohl teilweise an Stellen, an die man als normaler Besucher nicht gelangt. Zum Beispiel ca. 65$ für 2,5 Stunden).

Alternativ und was ich auch beide Male, die ich am Monument Valley war, gemacht habe, ist den Park auf eigene Faust mit dem Mietwagen zu erkunden.

Dafür gibt es eine wirklich schöne, 27km lange Strecke bzw. „Scenic Drive“, welche mit beeindruckenden Aussichtspunkten aufwartet. Die Strecke ist allerdings unbefestigt und teilweise schon echt extrem holprig, vor allem am Anfang.

Wer einen normalen Mietwagen hat (non-SUV) wird teilweise schon Probleme haben, bzw. muss ab und zu extrem langsam fahren. Daher ist hier ein SUV auf jeden Fall empfehlenswert. Aber auch hier schaukelt es wirklich extrem. Man kommt aber schon besser voran.
Mit Wohnmobil dagegen unmöglich. Da müsste man sich dann einer Tour anschließen.

Wie dem auch sei, ich bin auf dem Scenic Drive beide Male am späten Nachmittag, etwa 2 Stunden vor Sonnenuntergang gefahren, was auf jeden Fall hilfreich für die Lichtstimmung ist. Denn gerade bei tiefem Sonnenstand werden die roten Felsen teilweise sehr schön beleuchtet, wie so oft im Westen der USA.

Bei der Einfahrt in den Park hat man bereits eine Karte erhalten, auf der sämtliche Felsen und andere Punkte eingezeichnet sind, die von Bedeutung sind.

Zwischendurch kommt man immer wieder an kleinen Ansammlungen von Verkaufsständen für Indianerschmuck und Ähnlichem vorbei. Ansonsten wird man aber eh alle paar Meter für einen Fotostopp einlegen.

Monument Valley - John Ford Point

Monument Valley – John Ford Point

Ein nennenswerter Punkt zwischendurch, welcher auch aus Filmszenen bekannt ist, ist der sogenannte John Ford Point.
Dieser ist nach dem berühmten Hollywood-Regisseur John Ford benannt, welcher im Monument Valley einige Filme drehte, unter anderem eben auch von dieser Stelle bzw. Klippe aus.
Wer möchte, kann sich hier für 5$ auf einem Pferd fotografieren lassen 😉

Nach einem schönen Sonnenuntergang und bevor es dann dunkel wird, sollte man sehen, dass man allmählich wieder zurückfährt, da es bei den Straßenverhältnissen bei Dunkelheit nicht angenehm ist zu fahren…

Insgesamt ein sehr vielfältiger Rundkurs, bei dem man das Monument Valley schön erleben kann.

 

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Hier gibt’s nun nochmal alle Impressionen in der Übersicht:

 

Warst du auch schon mal im Monument Valley? Was sind deine Eindrücke und Erfahrungen? Schreib doch in die Kommentare!

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