Kostenlos im Ausland Geld abheben – mit der richtigen Kreditkarte sparen

Die Deutschen sind ein reisefreudiges Volk. Das Wirtschaftswunder Ende der Fünfziger Jahre brachte es mit sich, das die Nordadria schnell den Namen „Teutonengrill“ bekam, Mallorca wurde in den sechziger Jahren zum Synonym für Flugreisen. In den folgenden Jahren hat sich der Radius erweitert, Nord- und Südamerika oder Thailand sind inzwischen genauso angesagt, wie Afrika. Deutsche Urlauber kennen keine Grenzen mehr.
Neben den Reisegewohnheiten und Urlaubsorten hat sich noch etwas anders verändert – die Bezahlweise im Ausland, respektive die Bargeldversorgung.

 

Kreditkarte hat den Sortenumtausch abgelöst

Stand in den früheren Jahren vor dem Urlaub der Weg zur Bank an, um sich mit der Auslandswährung oder Reiseschecks zu versorgen, gehört dieser Gang der Vergangenheit an.
Reiseschecks haben inzwischen ebenfalls fast vollständig an Bedeutung verloren, einige Banken verkaufen gar keine mehr. Mit Aufkommen der EC-Karte und Geldautomaten wurde es möglich, sich fast überall mit Bargeld zu versorgen. Trägt der Geldautomat das Maestro-Zeichen, ist dies heute weltweit möglich. Allerdings fallen dabei grundsätzlich Gebühren an.
Der finanzielle Aufwand für die Umrechnung in D-Mark war zwar ärgerlich, dafür musste niemand mehr mit einem Bündel Geldscheine im Gepäck verreisen.
Mit der Einführung des Euro entfielen diese Gebühren, sofern der Auslandsaufenthalt innerhalb der Eurozone erfolgte. Kosten fallen heute nur noch an, wenn eine Bargeldabhebung am Geldautomaten in Fremdwährung erfolgt – vorausgesetzt, die Kreditkarte lässt gebührenfreie Barverfügungen zu.
Die Kosten beschränken sich auf die Umrechnung in Euro und betragen in der Regel zwei Prozent des Betrages. Dies ist leider nicht bei allen Vertretern des Plastikgeldes gegeben. Einige Emittenten langen recht kräftig zu, wenn sich der Karteninhaber am Automaten mit Bargeld versorgt.
Das muss jedoch nicht sein, wie die Erfahrung deutlich macht.

 

Kartenvergleich zeigt die Unterschiede

Kreditkartenvergleiche wie zum Beispiel http://www.kreditkartentest.com zeigen auf einen Blick, welche Karte mit welchen Ausstattungsmerkmalen versehen ist. Dazu zählt natürlich auch, ob der Bargeldbezug, sowohl im Inland als auch im Ausland, kostenfrei möglich ist.
Es macht durchaus einen Unterschied, ob man pro Barverfügung fünf Euro oder sogar mehr bezahlt, oder nicht. Dazu kommen bei Fremdwährungsumrechnung noch die Kosten für die Konvertierung.
Aber auf diese Gebühren verzichten inzwischen einige Emittenten. An einer Kostenposition kommt aber auch die günstigste Kreditkarte, respektive deren Besitzer, nicht vorbei.
In einigen Ländern, beispielsweise Ägypten, ist es durchaus üblich, dass die Unternehmen, Einzelhandel, Hotels und Gastronomie, bei Kartenzahlung rund fünf Prozent auf den Preis aufschlagen. Damit geben sie die Gebühr der Kartengesellschaft an den Verbraucher weiter.
Dem können die Kunden jedoch leicht entgegenwirken. Sie heben mit der richtigen Kreditkarte kostenfrei an einem Geldautomaten Bargeld in Landeswährung ab und bezahlen in bar.

 

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