Reiseroute Südafrika in 3-4 Wochen – Die beste Route für einen Roadtrip!

Kapstadt Sehenswürdigkeiten

Reiseroute Südafrika –  So planst du deine 3-4-wöchige Rundreise

Südafrika eignet sich perfekt für einen ausgedehnten Roadtrip, denn das Land ist wie geschaffen dafür.

Fantastische Landschaften, weite Steppen und wilden Tieren in den Nationalparks ganz nah. Wunderschöne und raue Küsten. Ein meist gut ausgebautes Straßennetz, sowie tolle und sehr preiswerte Unterkünfte mit hoher Gastfreundschaft.
Auch ich war positiv überrascht, wie gut Südafrika eigentlich für Roadtrips geschaffen ist und wie viele Parallelen es zum Roadtrip Land USA hier eigentlich gibt.

Ich war dieses Jahr im März zusammen mit einem Freund für insgesamt 3,5 Wochen in Südafrika unterwegs und unsere Route führte uns von Johannesburg zum Krüger Nationalpark im Nordosten, den Drakensbergen und einigen Zwischenstopps an der südlicheren Küste bis nach Kapstadt. Wir hatten dabei die ganze Zeit einen Mietwagen.

Nachdem der Artikel nun doch ziemlich lange geworden ist, befindet sich hier ein Inhaltsverzeichnis zum Aufklappen:

 

Im Folgenden zunächst ein paar allgemeine Tipps und Hinweise zur Flugbuchung, Mietwagen und dem Autofahren in Südafrika.

Reiseroute Südafrika

Flüge nach Südafrika buchen

Den Flug an sich habe ich wie üblich über Momondo gefunden. Glücklicherweise gab es kurze Zeit später einen passenden Rabatt von 80€ direkt bei AirFrance, sodass wir insgesamt 470€ hin und zurück von Nürnberg bis Johannesburg gezahlt haben. Nach Kapstadt wäre es teurer gewesen.

Wenn der Preisunterschied zu hoch ist, kann man also auch überlegen nach Johannesburg zu fliegen und von dort direkt nach Kapstadt weiter, wenn man denn dort starten möchte (Flüge von Johannesburg bis Kapstadt und umgekehrt kosten oft nur um die 50€).
Wir haben es so gemacht, dass wir von Johannesburg starteten und am letzten Tag von Kapstadt wieder nach Johannesburg zurück flogen, was meiner Meinung nach auch mehr Sinn macht, als wieder zurück nach Johannesburg zu fahren. Zumindest wenn man begrenzt Zeit hat.

Mehr Tipps zum Finden günstiger Flüge gibt es auch in meinem Artikel dazu.

 

Mietwagen für eine Südafrika Rundreise

Reiseroute Südafrika

Den Mietwagen habe ich wie üblich über Check24 gebucht.
In Südafrika sind Leihwagen relativ günstig. Unser Mietwagen (Mittelklasse; Nissan Almera) hat bei 23 Miettagen, Vollkasko ohne Selbstbeteiligung und der Einweggebühr („one way fee“) 490€ gekostet.

Manche Reisende nehmen sich auch einen Jeep bzw. SUV oder gar ein Convertible, wenn man in warmen Regionen unterwegs ist oder nur an der Küste. Das ist dann aber schon deutlich teurer und wir kamen auch mit unserem Mittelklasse Wagen gut zurecht (nur eine Anfahrt bei den Drakensbergen wäre mit SUV und Allrad schöner bzw. besser gewesen, aber auch das war machbar).

Mehr zu Mietwagen Buchungen habe ich auch noch in diesem Artikel geschrieben.

 

Hinweise zum Autofahren in Südafrika

Wie man spätestens bei Ankunft feststellen wird, herrscht in Südafrika Linksverkehr.

Es war auch für mich das erste Mal, auf der linken Seite zu fahren und v.a. das Lenkrad auf der anderen Seite zu haben und mit links zu schalten.
Nach den ersten, leicht stressigen Metern bzw. Kilometern fängt man aber an, sich daran zu gewöhnen.
Ein paar Tage später war es (gefühlt) schon fast so normal links zu fahren, wie es hierzulande normal ist, rechts zu fahren.
Abschrecken lassen braucht man sich vom Linksverkehr meiner Meinung also nicht, wenn man befürchtet, vielleicht nicht damit zurecht zu kommen.

Aufpassen sollte man auf die zahlreichen Geschwindigkeitskontrollen.
Es vergeht kaum ein Fahrtag, ohne dass man an Polizeistreifen mit Messgerät vorbei fährt. An manchen Tagen sogar mehrmals. Auch in Nationalparks, wie dem Krüger Park.
Die Strafen, wenn man geblitzt wird sind bei geringen Verstößen nicht sonderlich hoch. Provozieren braucht man es aber auch nicht. Zudem schlagen die Mietwagenfirmen meist Verwaltungsgebühren auf, die oft höher sind, als die Strafe für das Geschwindigkeitsvergehen an sich.

Ein etwas unschöner Punkt, auf den man in Südafrika stoßen kann, sind korrupte Polizisten.
Leider machten wir nach nicht einmal 100m Fahrt schon die erste Erfahrung mit einem (dazu unten mehr).
Unter meist absurden Beschuldigungen zu Verkehrsdelikten, die man nicht begangen hat oder anderen Vorwänden, wird man angehalten und der korrupte Polizist möchte das Geld in Bar einstreichen.

In anderen Fällen sind es aber tatsächlich auch nur gewöhnliche Verkehrspolizisten die Radarkontrollen machen. Wenn man dann erwischt wird, kann es vorkommen, dass der Polizist einem einen „besseren Preis“ machen will und das Geld dann dafür in seine eigene Tasche wandert. Das ist dann finanziell zwar nicht unbedingt schlecht, aber dennoch eine illegale Machenschaft.

Besser ist es, wenn man vorbereitet ist. Dazu kann man sich diesen Flyer der Roadside Anti Corruption Initiative herunterladen und ausdrucken.
Sollte man auf einen korrupten Polizisten treffen (und das merkt man spätestens dann, wenn er kein Strafticket ausstellt, sondern das Bußgeld in Cash haben will), dann reicht es häufig, diesem einfach den Flyer zu zeigen und zu sagen, dass man dort anrufen möchte, um sich zu informieren.
So wurde das uns gesagt.
Die meisten korrupten Polizisten haben wohl ziemliche Angst davor und nehmen dann meist schnell Reißaus, weil sie wissen, dass sie dadurch Probleme bekommen werden.
Wir waren leider nicht vorbereitet und mussten dem korrupten Polizist ca. 30€ abdrücken (was aber wohl noch „günstig“ sei).

 

Unterkünfte in Südafrika

Reiseroute Südafrika

In Südafrika gibt es sehr, sehr schöne Unterkünfte/Hotels zu sehr günstigen Preisen. Daher werde ich unter jedem Routenpunkt auch wieder auflisten, wo wir übernachtet haben und ob ich die jeweilige Unterkunft weiterempfehlen würde (was hier eigentlich fast immer der Fall ist).
Gebucht hatten wir die Unterkünfte fast immer über Booking.com (oder alternativ Check24), was für Südafrika sehr gut zu gebrauchen war. Nicht zuletzt sparte ich auch des Öfteren durch meinen Genius Status bei Booking.com (erreicht man ab 5 gebuchten Übernachtungen/Jahr).

In Kapstadt nahmen wir dann auch mal AirBnb in Anspruch, da es dort eine riesige und sehr gute Auswahl an großzügigen und günstigen Apartments gibt. Außerdem konnten wir durch den 35€ Willkommens-Bonus meines Kumpels profitieren.
Falls du auch das erste Mal AirBnb nutzt, kannst du dich über meinen Link anmelden und ebenfalls 35€ Gutschrift für deine erste Buchung erhalten.

 

 

Reiseroute Südafrika in 3-4 Wochen – Die beste Route für einen Roadtrip!

Reiseroute Südafrika

Nach unserem Nachtflug über Paris kamen wir am Vormittag schließlich in Johannesburg an. Der Flug im A380, der Service und vor allem das verhältnismäßig gute Essen bestätigte mal wieder, dass AirFrance meine liebste Airline ist, mit der ich bisher geflogen bin.

 

Ankunft am Flughafen und erste Anlaufschwierigkeiten von Johannesburg loszukommen

Sim-Karte

Am Flughafen holte ich mir nach der Immigration zunächst eine Sim-Karte bei Vodacom, welche wir v.a. für die Navigation nutzen wollten.
Eigentlich ist es wohl besser bzw. günstiger, wenn man außerhalb des Flughafens eine Sim-Karte kauft, da diese an sich im Flughafen schon ca. 12€ gekostet hat (glaube ich). Dazu kommt dann noch der Datentarif.
Weil wir aber direkt los navigieren wollten – raus aus Johannesburg, kaufte ich mir die einfach hier.
Ist an sich ganz einfach. Man geht zum entsprechenden (Vodacom-)Shop und die Mitarbeiter richten einem alles ein.

Mietwagenabholung und stressige Abfahrt

Die anschließende Mietwagenabholung ging ebenfalls problemlos und zügig vonstatten, bis wir aus der Mietwagen-Parkgarage hinaus fahren wollten.
Nicht mal 200m weit schafften wir es mit unserem Mietwagen, ohne auf eine korrupte Polizeikontrolle zu stoßen, welche am Ausgang der Garage platziert war.
Offiziell wohl, um ausfahrende Autos zu kontrollieren. Inoffiziell um ahnungslose Touristen abzuzocken.

Jedenfalls winkte uns dieser hinaus, meckert mich an, von wegen ich hätte den Verkehr aufgehalten, weil ich zu langsam fuhr oder so ähnlich (na klar). Wohlgemerkt, wir befanden uns noch immer in der Tiefgarage, nicht im öffentlichen Straßenverkehr.
Anschließend drohte er sofort mit 700 Rand Strafe und dass er uns aufs Revier bringen ließe, nachdem ich nicht verstand, was er uns eigentlich vorwarf.
Im Grunde wartete er aber nur darauf, dass man die Strafe hier vor Ort zahlt, also fragte ich ihn, nachdem weiteres Diskutieren aussichtslos war, ob wir das nicht auch hier bezahlen können und uns das Revier sparen.
Nun im Flüsterton fragte er mich, wie viel ich zahlen könne. Ich bot ihm 200 Rand an, er sagte 400 Rand, was ich dann auch „akzeptierte“.
Plötzlich machte er wieder auf freundlich, zeigte uns den Weg und ließ uns weiterfahren.

Die nun ersten Minuten Autofahrt waren eigentlich fast die einzigen, wirklich stressigen Autofahrmomente auf unserer Rundreise, was natürlich auch durch die Situation mit dem Polizist gerade eben verstärkt wurde.
Das Smartphone schaffte es die ersten 10 Minuten nicht, eine GPS Verbindung aufzubauen und das Parkhaus aus dem Flughafen führte direkt auf verschiedene Auffahrten und Autobahnen, sodass wir uns erst einmal verfuhren und ich mich gleichzeitig an das Linksfahren gewöhnen musste.

Wer jetzt verschreckt ist, dem kann ich gleich schon einmal verraten, dass wir es die kommenden (über) 5000km mit keiner einzigen korrupten Polizeikontrolle mehr zu tun hatten und uns auch nur noch selten verfuhren oder Stress beim Autofahren hatten.

Irgendwann schafften wir es endlich auf die richtige Autobahn, welche in Richtung unseres ersten Routenpunktes, dem Blyde Canyon führen würde.
Fahrtstrecke von hier aus ca. 380km und ca. 4,5 Stunden (ohne Pause). Relativ lange also direkt nach dem Flug aber eigentlich ging das dann ganz gut.

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #1: Blyde River Canyon (2 Nächte)

Reiseroute Südafrika

Unser erstes Ziel, welches von der Lage her auch optimal zwischen Johannesburg und dem Krüger Park liegt, war der riesige Blyde River Canyon, eine 26km lange Schlucht, in die man aus ca. 800m Höhe hinunter blicken kann.
Natürlich kann man auch hinunter wandern, denn abwechslungsreiche Wanderwege gibt es im Blyde River Canyon zu genüge.

Wir blieben hier insgesamt 2 Nächte. Allerdings in 2 verschiedenen Unterkünften, da es sich routentechnisch anbietet, im Süden bei Graskop zu starten und am Ende des Tages im nördlichen Bereich des Canyons zu übernachten, um nicht die selbe Strecke zurück fahren zu müssen.

An der Kante des Blyde River Canyon Gebiets gibt es zahlreiche sehenswerte Aussichtspunkte und andere Highlights.

Da ich darüber schon in einem separatem Artikel ausführlich geschrieben habe, verweise ich hiermit darauf.

 

Unterkünfte am Blyde River Canyon:

1. Nacht:
In Graskop übernachteten wir in einem typisch afrikanischen Rondavel in der Unterkunft „Summit Lodge“ (booking.com). Frühstück mit kleinem Tee/Kaffee/Müsli-Buffet und einem nach Wahl zubereitetem Frühstück (das typische Rührei mit Toast und Bacon, etc.) war ebenfalls inklusive. Hat bei uns 44€ gekostet. Die Rondavels waren eher spartanisch ausgestattet, aber für eine Nacht völlig in Ordnung.

2. Nacht:
Die 2. Nacht verbrachten wir in der etwas abgelegenen, aber sehr schönen Lodge „Marepe Country Lodge“ (booking.com) mit weiträumigem Grundstück.
Die Zimmer waren einzelne, gut ausgestattete Hütten bzw. Bungalows mit Kühlschrank, Klima, etc.
Das Restaurant hier ist preisgünstig mit großen Portionen und das inbegriffene, großzügige Frühstück war eines der besten auf unserer Rundreise. Hat bei uns 50€ gekostet und ist auf jeden Fall empfehlenswert.

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #2: Krüger Nationalpark (5 Nächte)

Krüger Nationalpark Safari

Nicht allzu weit vom Blyde River Canyon entfernt liegt der bekannte Krüger Nationalpark.
Von unserer Unterkunft bis zum Eingang des Parks fuhren wir nur noch ca. 100km und knapp 1,5 Stunden.

Hier lässt sich in einem riesigem Gebiet auf Safari gehen und die bekanntesten und faszinierendsten Tiere Südafrikas entdecken. Wir starteten dabei in etwa in der Mitte des Parks und „arbeiteten“ uns bis in den Süden vor.
Insgesamt 5 Nächte planten wir deswegen auch ein und übernachteten in 2 verschiedenen Camps.
Wer weniger Zeit hat kann sich auch für eine Region entscheiden oder z.B. 2 Tage in der Mitte bleiben und am 3. Tag nach Süden fahren und den Park dort verlassen.

In vielen Stunden und Fahrtkilometern kurvten wir meist mit unserem Mietwagen und auf eigene Faust durch den Park, um die „Big Five“ und andere interessante Wildtiere zu Gesicht zu bekommen. Während wir mit den Raubkatzen eher Pech hatten, sahen wir umso öfter Giraffen, Elefanten, Zebras, Nashörner, Hyänen und vieles mehr.

2 Mal machten wir dann auch einen „Game Drive“ mit, einer geführten Safari mit Ranger, sowie einem „Walk“, bei dem wir zu Fuß durch die Wildnis streiften.

Zweifellos ist der Krüger Nationalpark ein Highlight jedes Südafrika Trips und sollte, wenn möglich nicht verpasst werden 😉

Nachdem es insgesamt im Voraus doch einiges zu beachten und wissen gibt, wenn man den Krüger Park besuchen möchte, habe ich dazu bereits einen eigenständigen Artikel geschrieben, in dem ich mehr zu unseren Erfahrungen, dem Reservierungssystem, Gebühren, usw. schreibe.

=> Hier geht es zum Krüger-Artikel.

 

Unterkünfte im Krüger Nationalpark:

Wir waren zunächst 2 Nächte im „Olifants Camp„ in der Mitte des Parks (sehr schön und empfehlenswert!).
Anschließend waren wir für 3 Nächte im „Pretoriuskop Camp“ im Südwesten (großes und preisgünstigeres Camp).

Mehr Details und Infos, sowie zur Reservierung habe ich aber im oben genannten Artikel zum Krüger Park beschrieben.

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #3: Drakensberge Region (2-3 Nächte)

Reiseroute Südafrika

Zugegeben, die Strecke vom Süden des Krügers (Numbi Gate) bis nach Clarens war schon sehr lang und viel für einen Tag.
600km und ca. 7 Stunden reine Fahrtzeit sagt Google Maps. Unterwegs waren wir schätzungsweise dann etwa 9 Stunden mit Pausen. Wer 4 Wochen Zeit hat, kann einen Abstecher nach Swaziland mit Übernachtung in Erwägung ziehen.
Vom Ort Clarens hatten wir im Vorfeld allerdings nur Gutes gehört und so sollte es dann auch sein.

Es erwartete uns ein idyllischer, friedlicher Ort, eingebettet in eine hügelige Landschaft und umgeben vom Panorama der Drakensberge. Kein Wunder, dass sich hier auch viele Wohlhabendere niedergelassen haben. Kriminalität ist hier, im Vergleich zu anderen Gebieten Südafrikas, quasi gar nicht vorhanden.

Ehrlich gesagt würde ich mittlerweile auch 2 Nächte hier empfehlen oder 1 Nacht, wenn man bereits früh am Tage anreist. Denn in der Umgebung gibt es viel zu tun. Oder man entspannt einfach ein bisschen.
Schön ist es hier allemal.

Wir verweilten leider nur eine Nacht hier, machten uns am nächsten Morgen dafür aber schon früh auf, um die schönste Wanderung auf dieser Reise und eine der schönsten Wanderungen überhaupt zu gehen: Dem Sentinel Hike. Eigentlich ist es ratsam, so früh wie möglich loszufahren, denn von Clarens dauert es noch ca. 1,5 Stunden bis man dort am Parkplatz ist.
Viel näher kommt man aber leider auch nicht ran, außer wenn man in den wenigen teuren Lodges dort in der Nähe übernachtet.

Wer ebenfalls den Sentinel Hike machen möchte, sollte sich meinen ausführlichen Bericht dazu durchlesen.

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Nach dem Sentinel Hike fuhren wir dann weitere 265km bis zu unserer nächsten Unterkunft (Richtung Durban), was eigentlich völlig verrückt war und ich auch nicht so weiterempfehlen würde.
Nach Clarens als Übernachtungsort wollten wir aufgrund über 100km Umweg aber eigentlich auch nicht zurück kehren.

Empfehlen würde ich daher, lieber eine Unterkunft im nahegelegenen Ort Harrismith zu buchen oder weiter nach Ladysmith zu fahren (wir fuhren bis nach Howick und kamen dort bei Dunkelheit an).
Oder eben doch zurück nach Clarens.

 

Unterkünfte bei den Drakensbergen:

1. Nacht:  „Mt Horeb Manor“ (booking.com) in Clarens – Absolut empfehlenswert und eine der besten Unterkünfte auf unserer Rundreise. Hat auch nur 50€/Nacht gekostet.  Mehr dazu auch im oben genannten Artikel.

2. Nacht: „Biggy’s Best Cottages“ (booking.com) – Für den Preis von 38€ war die Unterkunft top, wenn auch lange nicht so schön und einzigartig wie die in Clarens. Das Frühstück war ok, aber nichts besonderes. Wie gesagt, würde ich direkt nach dem Sentinel Hike aber nicht noch einmal so weit fahren.

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #4: Entspannter Zwischenstopp bei Durban (1 Nacht)

Reiseroute Südafrika

Durban lag als nächstes auf unserer Route. Allerdings entschieden wir uns nach etwas Überlegen schließlich dazu, Durban als Stadt auszulassen, nachdem uns die Sehenswürdigkeiten die es dort geben sollte, nicht so begeisterten und zudem die Kriminalitätsrate eher hoch zu sein schien.
Stattdessen buchten wir ein sehr schönes Hotel in der Nähe im Ort Amanzimtoti und verbrachten eigentlich den ganzen Tag dort.

Diese Unterkunft war ein kleines Paradies abseits der Großstadt mit einem schönen Garten und einer wunderbaren Aussicht auf die Küste, sowie einem netten Cafe/Restaurant mit sehr günstigen Preisen.
Die 4*-Unterkunft nennt sich 350 Guest House (booking.com) und hat bei uns nur 49€ gekostet.

Was die weitere Route angeht, so kommt es nun darauf an, wie viel Zeit man insgesamt hat. Wenn man nur 3-3,5 Wochen für diese Rundreise Zeit hat, so würde ich eigentlich empfehlen, die Strecke von Durban nach Port Elizabeth zu fliegen.
Wir sind die Strecke zwar gefahren, da wir in den idyllischen Ort Port St. Johns bzw. an die Wild Coast wollten. Allerdings ist der fahrtechnische Aufwand (also von Durban zur Wild Coast bis nach Port Elizabeth) dafür schon sehr groß (über 900km bei mind. 13 Stunden reiner Fahrtzeit), was uns auch erst später so bewusst wurde 😀

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #5: Riesige Wellen und Dschungel an der Wild Coast (1-2 Nächte)

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Die Wild Coast ist ein ziemlich abgelegenes Gebiet, welches nur über Landstraßen erreichbar ist und die Strecke dabei über viele kleinere südafrikanische Dörfer führt.

Einer der Gründe natürlich aber, dass sich nicht allzu viele Touristen hierher verirren (ganz im Gegensatz zum kommenden Abschnitt ab Port Elizabeth).
Port St. Johns ist der zentrale Ort hier, welcher direkt an einer Flussmündung liegt, die ins Meer führt.

Wenn man das erste Mal ans Meer schaut, weiß man dann auch, woher die Wild Coast ihren Namen hat. Teils riesige Wellen treffen auf die Küste auf. Wie uns unsere Gastgeberin mitteilte, waren die Gezeiten gerade aber auch günstig für hohe Wellen.

Ganz in der Nähe unserer Unterkunft gab es ein paar sehr abgelegene Küsten- bzw. Strandabschnitte und einen wunderschönen Wanderweg, welcher unter Bananenstauden über der Küste entlang geht.
Falls jemand interessiert ist, der Weg geht hier los (Google Maps). Der Eingang durch die Bäume auf den Pfad ist von weitem nicht zu sehen, aber man findet ihn schon. Insgesamt ist der Weg nich sehr lang. Hin und zurück braucht man etwa eine Stunde.

Reiseroute Südafrika

Leider blieben wir nur eine Nacht hier. Aber man weiß schließlich auch nicht genau was einen erwartet. Wenn man die Zeit hat, bzw. extra hier runter fährt, dann würde ich mittlerweile eher 2 Nächte hier empfehlen.

 

Unterkunft in Port St. Johns

Diesmal waren wir relativ sparsam und haben uns für nur 33€/Nacht ein Zimmer in der Lodge on the Beach“ (booking.com) gebucht.
Die Unterkunft war zwar bei weitem nicht so „fancy“ wie die letzte, sondern eher „rustikal“, glänzte aber mit einer tollen Aussicht, sowohl von der Terrasse, als auch vom Zimmer aus.

Mehr Unterkünfte in Port St. Johns findest du hier auf Booking.com.
Insgesamt ist die Auswahl aber begrenzt, denn Port St. Johns ist nun mal ein kleiner Ort.

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #6: Zwischen Elefanten und riesigen Sanddünen im Addo Elephant Park (2 Nächte)

Addo Elephant Park

Von Port St. Johns fuhren wir an einem Tag weiter direkt nach Port Elizabeth bzw. in die Nähe davon, kurz vor dem Addo Elephant Park.

Die Route war aufgrund der Länge (ca. 580km), den extrem zahlreichen Baustellen (geschätzt 20 Stück auf geschätzten 60-70km) und den Straßen an sich (meist Landstraßen, keine Autobahnen) ziemlich anstrengend. Zwischen Port Elizabeth und Port St. Johns sahen wir auf der Karte aber keine besonderen Orte, die es unbedingt lohnte anzufahren.
Daher entschieden wir uns durchzufahren, was ca. 9 Stunden (bei nur kurzer Pause) dauerte.
Wer mehr Zeit hat und die Abgelegenheit genießen möchte, könnte einen Abstecher an die von Port St. Johns ca. 3 Stunden entfernte Coffee Bay in Erwägung ziehen, bevor es weiter nach Port Elizabeth geht. Die Straßen davor sollen aber ziemlich abenteuerlich sein, sodass eventuell ein Mietwagen mit Allrad benötigt wird.

Wer nicht innerhalb des Addo Elephant Parks übernachtet (ist oft ausgebucht), der findet im nahegelegenen Ort „Addo“ zahlreiche schöne Unterkünfte, Restaurants, etc.

Im Addo Elephant Park blieben wir nur einen vollen Tag. Nachdem der Hauptteil des Parks aber auch wesentlich kleiner ist als der Krüger Park und wir diesen bereits ausgiebig besichtigt hatten, war das ausreichend.

Addo Elephant Park

Neben zahlreichen Elefanten gibt es hier auch die Übrigen der „Big Five“ zu sehen (theoretisch zumindest), sodass es nicht allzu schlimm ist, wenn man nicht im Krüger Park war (wobei ich diesen dennoch ein wenig schöner und aufregender finde als den Addo Elephant Park).

Ein Highlight abseits von Safari ist hier auch die sogenannte Woody Cape Section außerhalb des eigentlichen Parks. Dort erwarten einen riesige Sanddünen in einer tollen Landschaft und viel Ruhe.

Addo Elephant Park

Mehr dazu und zu unserer Fahrt durch den Addo Elephant Park findest du aber in meinem separaten Artikel, in dem ich alles noch etwas genauer beschreibe.

 

Unterkunft in Addo:

Wir übernachteten in der River Front Estate (booking.com), einer Anlage mit Blick auf den Fluss, zahlreichen gut ausgestatteten Apartments und einer 9,1/10-Bewertung auf booking.com.
Die Managerin und auch das übliche Personal waren sehr freundlich und hilfsbereit; wer z.B. Game Drives/Safaris machen möchte, kann die auch hier buchen; es gibt auch eine eigene günstige Wäscherei (ich hatte meine gesamte Wäsche für 5€ dort machen lassen).
Die einzelnen Bungalows sind von der Ausstattung her optimal geeignet, um sich selbst zu versorgen, wenn man das möchte. Schöne und ruhige Umgebung. Hat bei uns 48€/Nacht gekostet.

In der Umgebung gibt es auch ein paar nette Restaurants, die empfohlen werden (z.B. das Africanos: 5*-Ressort mit entsprechendem Restaurant, dessen Preise aber erstaunlicherweise ganz normal sind; das Lenmore: rustikaleres Restaurant mit interessanten und guten Pizzen).

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #7: Auf der Garden Route zum Tsitsikamma Nationalpark (1-2 Nächte)

Reiseroute Südafrika

Cape St. Francis

Mit unserer nächsten Etappe gelangten wir auf die sogenannte Garden Route, dem langen küstennahen Abschnitt bis Kapstadt. Dieser verhältnismäßig fruchtbare und „grüne“ Teil des Landes ist bei Touristen sehr beliebt, was nicht zuletzt auch aufgrund der wesentlich geringeren Kriminalitätsrate im Vergleich zum restlichen Teil des Landes so ist.
Unser Ziel für den heutigen Tag war der Tsitsikamma Nationalpark (bzw. der Ort Stormsrivier kurz davor), welcher ca. 240km entfernt lag.

Port Elizabeth selbst besuchten wir nicht direkt. Ganz nett ist hier aber die Küstenstraße am unteren Zipfel von Port Elizabeth (Marine Drive), welche an langen schönen Dünen und dem dazugehörigen Strand vorbei führt.

Erster kurzer Stopp an diesem Tag war Jeffreys Bay. Der Ort ist bei Surfern sehr bekannt und beliebt und auch als wir hier aufkreuzten, waren einige Surfer im Wasser bei einer recht starken Brise. Schön für einen Zwischenstopp.

Nach einem Mittagessen ging es für uns aber auch wieder weiter. Nämlich an das Cape St. Francis. Eigentlich wussten wir nicht wirklich, was es damit auf sich hatte und ob es sehenswert war. Nachdem der Umweg aber nicht allzu groß war, fuhren wir einfach hin.
Wie auch Jeffrey’s Bay macht hier alles einen eher gepflegten und noblen Eindruck.
Das Kap selbst besteht aus einem Leuchtturm und einigen Felsen im Wasser, die von den Wellen umspült wurden.
Eigentlich ganz entspannt hier.

Reiseroute Südafrika

Nachdem wir Cape St. Francis verließen, ging es weiter über die N2 direkt bis nach Stormsrivier. Im Grunde ist das hier ein wenig ähnlich, wie bei Addo. Wer keinen Platz mehr im Nationalpark selbst zum Übernachten findet, der übernachtet im nahegelegenen Ort (hier eben Stormsrivier).
Im und um den Tsitsikamma Nationalpark, den wir am nächsten Tag erkundeten, gibt es so einiges zu tun und erleben.

Es gibt zahlreiche schöne, küstennahe Wanderwege. Man hat viele Möglichkeiten Kanu zu fahren oder andere Aktivitäten auf dem Wasser zu unternehmen. Es gibt den höchsten Bungee Jump Südafrikas in der Nähe, Hängebrücken zu überqueren und vieles mehr.

Daher habe ich bereits diesen Artikel verfasst, in dem ich über 2 Wanderungen schreibe und was es hier sonst noch alles zu erleben gibt.

 

Unterkunft beim Tsitsikamma Nationalpark:

Diesmal entschieden wir uns relativ spontan für ein Hostel mit Garten, nachdem die Unterkünfte im Tsitsikamma vermutlich schon Tage vorher ausgebucht waren.
Neben den normalen Zimmern gibt es hier auch große, gut ausgestattete Zelte im Garten (mit Bett), sodass wir auf die Idee kamen, ein solches zu buchen. War ein wenig verrückt, aber auch mal was anderes.

Bei dem Hostel handelte es sich um das Tsitsikamma Backpackers (booking.com). Hat bei uns 37€ gekostet. Die normalen Zimmer waren aber gar nicht mal viel teurer.

Wenn man ein wenig im Voraus bucht, hat man aber auch noch eine gute Auswahl an anderen Unterkünften in Stormsrivier.

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #8: Plettenberg Bay, Knysna und Wilderness – Garden Route von ihrer besten Seite (2 Nächte)

Reiseroute Südafrika

Nachdem wir die meiste Zeit dieses Tages noch im Tsitsikamma Nationalpark verbrachten, planten wir unsere nächste Unterkunft nicht allzu weit von hier entfernt ein (70km).

Auf dem Weg in Richtung Westen folgt kurz nach Tsitsikamma die Überfahrt über die Bloukrans Bridge (höchste Brücke Afrikas) und anschließend der Abstecher nach Nature’s Valley, wenn man diesen denn unternehmen möchte.
Bei uns waren einige Straßen davor gesperrt, daher war es etwas schwierig hinzukommen.
In Nature’s Valley gibt es auch wieder zahlreiche Erholungs- und Wander-Aktivitäten. Da wir an diesem Tag ein wenig erledigt waren und schon 2 Wanderwege hinter uns hatten, beließen wir es aber bei einem ca. 2-stündigen Besuch dort.

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Weißer Sandstrand an der Küste des Nature’s Valley

Letztendlich war es auch eine gute Entscheidung, nicht erst bei Dunkelheit in unserer nächsten Unterkunft anzukommen, denn diese war wahrlich ein Fundstück.

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Begrüßungs-„Drinks“ bei Check-in

Es handelt sich dabei um ein großzügiges Anwesen mit Reitstall, großer Wiese und toller Aussicht. Alles ein wenig nobel aussehend. Einfach fantastisch.
Bei der Unterkunft handelte es sich um das T’Niqua Stable Inn“ (booking.com).
Die Zimmer waren einwandfrei. Ein gutes Frühstück ist ebenfalls inbegriffen.
Das Zimmer hat bei uns für die Nacht 50€ gekostet. Sehr empfehlenswert! (9,5/10 bei Booking.com).

Nachts sieht man einen sehr klaren Sternenhimmel, da sich das Anwesen quasi im Nirgendwo befindet, bzw. Plettenberg Bay (ca. 10 Fahrtminuten entfernt) nun auch keine Großstadt ist.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Knysna (ausgesprochen: Naisna) einer relativ touristischen und schicken Hafenstadt unweit von unserer Unterkunft..
An der Knysna Waterfront lässt es sich entspannt flanieren. Bekannt ist der Ort auch für seine Austern, die hier gezüchtet werden.
Wer dort länger Zeit verbringt, findet vor allem in der Umgebung viel Sehenswertes, wie zum Beispiel das Featherbad Nature Reserve (Naturschutzgebiet), welches man z.B. im Zuge einer geführten Tour besuchen kann.

Da wir nur für einen Zwischenstopp hier waren, sind wir anschließend weiter nach Brenton-on-Sea, der Halbinsel direkt südlich von Knysna. Hier geht es erst einmal ziemlich den Berg hinauf und man wird mit einer tollen Aussicht auf Knysna und Umgebung belohnt. Der Ort selbst liegt wieder etwas tiefer, mit Zugang zum Strand.

Reiseroute Südafrika

Im oberen Bereich von Brenton-on-Sea

Nach diesem netten Zwischenstopp machten wir uns zu unserem heutigen Tagesziel, dem Ort Wilderness auf.
Der Ort an der N2 hat neben dem umliegenden Wilderness National Park auch 2 coole Aussichtspunkte zu bieten, die wir angeschaut haben.

Der erste ist Dolphin’s Point, direkt an der N2, ca. 1,5km nachdem man aus Wilderness raus gefahren ist.

Reiseroute Südafrika

Sicht auf Brücke von Dolphin’s Point

Ein weiterer bekannter Aussichtspunkt ist die „Map of Africa„. Man braucht zwar schon etwas Fantasie, um die Karte Afrikas hier zu erkennen, aber nett ist es hier trotzdem.
Da der Punkt nicht ganz einfach zu finden ist (die Straße ist auf Google Maps z.B. nicht eingezeichnet), hier eine kurze Beschreibung:
Der Aussichtspunkt an sich befindet sich hier (Google Maps).
Um dorthin zu gelangen, fährt man von der N2 in Wilderness rein auf der George Road, dann links auf die Waterside Road, welche im Verlauf zur Hoogte Road wird.
Die fährt man weiter hoch, bis ans Ende und dann links auf die Whites Road. Gleich die nächste Straße biegt man anschließend wieder links ab (diese Straße ist nicht mehr auf Google Maps eingezeichnet) und fährt ein Stück weiter, bis man schließlich am Aussichtspunkt ankommt.

Reiseroute Südafrika

„Map of Africa“

Fahrtstrecke an diesem Tag (Plettenberg Bay bis Wilderness) waren ca. 100km (1,5 Stunden).

 

Unterkunft in Wilderness:

Unsere Unterkunft „Sea La Vie Beach House“ (booking.com) hatten wir erst wieder sehr spontan am selben Tag gebucht, daher war nur noch das günstigste Zimmer frei für 39€/Nacht. Für nicht viel mehr Geld (ca. 55-60€) gibt es aber auch ein sehr schönes Deluxe Zimmer mit eigenem Balkon.
Inklusive ist wie oft üblich ein gutes Frühstück, welches man auf dem gemeinschaftlichen Balkon zu sich nehmen kann.

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #9: Ab in die Wüste Klein Karoo (1-2 Nächte)

Reiseroute Südafrika

Von Wilderness gibt es im Grunde 2 Möglichkeiten, die Garden Route weiter zu fahren. Entweder man fährt weiter an den Küstenregionen in Richtung Mossel Bay, etc.
Oder man nimmt den empfehlenswerten Abstecher in die Klein Karoo Wüste, welche sich landschaftlich sehr vom Rest der Garden Route unterscheidet.

Wer von Wilderness in Richtung Karoo Wüste los fährt, wird wenige Zeit später auf einen beeindruckenden Gebirgspass treffen, den es zu überwinden gilt, bevor sich die Wüste schließlich vor einem erstreckt.

„Hauptstadt“ oder Zentrum der Klein Karoo Wüste ist die Stadt Oudtshoorn. Hier dreht sich vieles um den Vogel Strauß, für den die Wüste besonders bekannt ist, sowie die noch existierenden Straußenfarmen, die heutzutage aber vermutlich mehr vom Tourismus leben. Außerdem gibt es die Cangu Caves, ein beeindruckendes Höhlensystem, und vieles mehr.

Unsere nächste Unterkunft in der Nähe von Ladismith war etwa 240km von Wilderness entfernt (inklusive einem Abstecher zu den faszinierenden Cango Caves), sodass wir neben der Fahrtstrecke noch gut Zeit hatten, die Wüste zu erkunden.

Auf was wir dabei alles gestoßen sind und was man in der Klein Karoo Wüste sehen und unternehmen sollte, findest du bereits in meinem separaten Beitrag dazu.

 

Unterkunft in der Klein Karoo Wüste:

Unsere Unterkunft Koedoeskloof Country Lodge (booking.com) befand sich in der Nähe des Ortes Ladismith, etwas abgeschieden auf dem Land und hat einige nette Zimmer und ein Restaurant mit sehr guten Burgern.
Frühstück ist nicht inbegriffen, kann man aber im Restaurant bestellen.
Die Übernachtung hat bei uns hier 46€ gekostet.

Mehr Unterkünfte rund um Ladismith findest du auch hier auf Booking.com.

 

 

Reiseroute Südafrika – Ziel #10: Kapstadt (3-5 Nächte)

Kapstadt Sehenswürdigkeiten

Der perfekte Abschluss für eine Südafrika Rundreise ist Kapstadt, die beliebte Stadt am südwestlichen Zipfel Südafrikas.

Von der Karoo Wüste aus waren es nun noch einmal knapp 400km Fahrtstrecke, welche man ohne große Pausen in ca. 5 Stunden fahren würde. Vor Kapstadt machten wir aber noch einen Abstecher nach Betty’s Bay, einem der bekannten Pinguinstrände in Südafrika. Anschließend mussten wir aufgrund eines Waldbrandes einen ziemlichen Umweg fahren, sodass wir letztlich trotzdem erst wieder gegen frühen Abend in Kapstadt bzw. dem Vorort Fish Hoek ankamen, wo sich unsere erste Unterkunft befand.

In Kapstadt kann man gut und entspannt 3-5 Tage oder länger verbringen , wenn man die Zeit dazu hat.

Nachdem ich Kapstadt bereits einen umfangreichen Artikel gewidmet habe, in dem ich von den Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen in und um Kapstadt erzähle, verweise ich an dieser Stelle darauf.

 

Unterkünfte in Kapstadt:

In Kapstadt gibt es eine Vielzahl an tollen und preiswerten Unterkünften. Wir haben uns für 2 AirBnb-Apartments entschieden.

  1. 1-Zimmer Apartment im Vorort Fish Hoek (nahe Kap der Guten Hoffnung) – 2 Nächte
    Hier geht es zum Apartment, wer interessiert ist. (mehr Infos von mir im Kapstadt-Artikel)
    Hat bei uns 43,50€/Nacht gekostet.
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    Sehr empfehlenswert!
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Kapstadt Sehenswürdigkeiten

Das war sie, unsere Südafrika Reiseroute in 3,5 Wochen. Eine beeindruckende Rundreise in einem tollen Land, das sich nicht umsonst immer größerer Beliebtheit erfreut und trotzdem größtenteils noch nicht überlaufen ist.

Insgesamt sind wir mit unserem Mietwagen über 5000km gefahren. Eine durchaus sportliche Distanz für den Zeitraum aber für einen Roadtrip meiner Meinung nach dennoch in Ordnung. Knapp 1000km kann man sich aber wie gesagt sparen, wenn man von Durban nach Port Elizabeth fliegt.

 

Kosten für eine Südafrika Rundreise?

Da ich ab und zu gefragt werde, wie viel das Ganze gekostet hat, kann ich hier sagen, dass ich insgesamt ca. 2.100€ für alles gezahlt habe.
Es ist relativ schwierig jeden Posten aufzuschlüsseln. Ein paar relativ genaue Details kann ich aber geben:

Fahrtkosten (Mietwagen + Tanken) beläuft sich auf: 370€ p.P. (490€ + 250€ = 740€/2 Personen)

Hotels/Unterkünfte: ca. 535€ p.P. (ca. 1.070€ gesamt; 24€/Nacht/Person)

Flüge: 540€ p.P. (Hin-/Rückflug von Deutschland + Inlandsflug)

Wild Card – Eintritt für Nationalparks: ca. 115€ p.P.

Bargeld und Sonstiges: ca. 540(davon vermutlich ca. 350€ für Essen und etwa der Rest für Unternehmungen/Safaris, Eintritte, usw.)

Letztlich hängen die Kosten aber natürlich auch ein wenig vom Wechselkurs ab. In unserem Zeitraum war der Wechselkurs relativ schlecht bei ca. 1€ = 14 Rand. Jetzt, wo ich den Artikel schreibe steht der Kurs bei 15,8 Rand.
Beim aktuellen Kurs hätten wir also knapp 200€ weniger gezahlt.

 

Für eine bessere Übersicht der Route hier zum Schluss die Übersicht auf Google Maps:


Hast du bereits einmal einen Roadtrip bzw. eine Rundreise in Südafrika unternommen? Wenn ja, wie sah deine Route aus?
Schreib doch in die Kommentare!

 

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