5 coole Bangkok Sehenswürdigkeiten und Orte, die nicht jeder Tourist kennt

Bangkok Sehenswürdigkeiten
Bangkok Sehenswürdigkeiten - 5 coole und eher unbekannte Sehenswürdigkeiten und Orte die dein Bangkok Erlebnis bereichern werden, findest du im Beitrag. | Bangkok Geheimtipps | Bangkok Sehenswürdigkeiten | Ancient Siam | Kanal Bangkok | Bootsfahrt | Thailand

Wer das erste Mal nach Bangkok kommt, der weiß vermutlich gar nicht, was er zuerst machen soll.
Naheliegend ist der Besuch einiger interessanter Tempel, Märkte und anderer Sehenswürdigkeiten.
Da ich schon ein paar Mal Bangkok besucht habe, war ich dieses Mal (vergangenen Februar) mehr darauf aus, Dinge zu unternehmen oder zu sehen, die ich bisher noch nicht kannte. Die klassischen Bangkok Sehenswürdigkeiten kannte ich schließlich schon.
Dabei wurde mir erst wieder bewusst wie vielfältig Bangkok eigentlich ist und dass man hier ruhig mehrere Tage verbringen kann, wenn man die Zeit dazu hat.

 

Bangkok Sehenswürdigkeiten – Tipp #1: Fahrt mit dem öffentlichen Kanalboot auf dem Phasi Charoen

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Eine Kanaltour auf dem Phasi Charoen bietet eine sowohl entspannte, als auch günstige Möglichkeit, das heimische Leben am Fluss zu entdecken.
Dabei muss man auf keine teure, geführte bzw. private Bootstour zurück greifen, sondern kann einfach das öffentliche Boot nehmen (Khlongboot). Eine Fahrt, egal wohin, kostet nämlich nur 15 Baht.

Wo gelangt man auf das Boot und wie lange dauert die Fahrt?

Wir sind mit dem Skytrain zur BTS Station Bang Wa gefahren. Von dort aus kann man zur Anlegestelle P4 (= 4. Station) laufen (Google Maps).
Der (kurze) Weg dorthin ist ein bisschen tricky, da man erst einmal erkennen muss, wo es genau lang geht, nachdem man aus dem Skytrain ausgestiegen ist. Am besten nutzt man Google Maps oder schaut es sich vorher auf Google Street View an (hier in der Mitte, an den Treppen geht es vorbei):

Die Anlegestelle befindet sich nämlich unter der Autobahn, daher muss man vorher einen engen Weg darunter entlang laufen, um zum Ziel zu gelangen. Der Weg ist aber auch teilweise beschildert.

An der Anlegestelle angekommen, gibt es einen Wartebereich und den Zeitplan:

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(klicken zum Vergrößern)

Nach Zeitplan benötigt das Boot in jede Richtung von der ersten bis zur letzten Station etwa eine Stunde (tatsächlich waren es ca. 50 Minuten).
Unter der Woche fährt es nur zur „Rush Hour“ (6.00-9.00 Uhr und 16.00-19.30 Uhr), dann aber etwa alle 15-20 Minuten.
Am Wochenende nur einmal pro Stunde zur vollen Stunde von 7.00-18.00 Uhr.
Daher war es für uns auch verwirrend, dass auf dem Zeitplan unserer Station 4 ebenfalls die volle Stunde angegeben war. Tatsächlich kommt das Boot aber erst ca. 10 Minuten später an P4 an, weil es zu vollen Stunde eben an P1 los fährt. Bei jeder Station muss man also selbst schätzen, wann es dort jeweils ankommt.

Man kann natürlich auch an P1 (Google Maps) einsteigen. Dann nimmt man aber vielleicht ein Taxi dorthin.

Nachdem bei uns zuerst das Boot stadteinwärts, welches nach P1 fuhr, anlegte, nahmen wir einfach das und blieben an P1, der „Endstation“ einfach sitzen. Dort dreht das Boot um und fährt in die andere Richtung wieder weiter.

Zahlung auf dem Boot

Um den Betrag von 15 Baht zu zahlen, gibt es auf dem Boot ein Terminal, an dem man mit der sogenannten Rabbit Card bezahlen kann (kostet einmalig 100 Baht, vergünstigt BTS Fahrten und ist an den Wechselschaltern jeder BTS Station erhältlich, mehr Infos hier). Ich kann nicht sicher sagen, ob auf dem Boot auch Barzahlung akzeptiert wird.

Die Fahrt auf dem Phasi Charoen

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Auf der Fahrt geht es zunächst vorbei an normalen Wohnhäusern der Einheimischen, die sich abwechseln mit modernen, großen Bauten.
Das ein oder andere Mal fährt man auch an etwas ungewöhnlicheren Häusern vorbei.

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Auch 3 Tempel wird man auf der Fahrt bemerken. Nachdem das Boot am Wochenende ja nur alle Stunde fährt, unterließen wir es aber, an einem der Tempel auszusteigen.

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Nach ein paar Kilometern wird die Szenerie „ländlicher“. Am Kanalrand befindet sich ein schmaler betonierter Weg, der gerade dazu ausreicht, um mit dem Roller darüber zu fahren oder zu laufen.

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Sogar ein paar Warane entdeckten wir kurz vor der Endstation am Rand des Kanals.
An der Endstation kann man aussteigen, muss man aber nicht. Wir gönnen uns hier eine Pause in einem schönen, nahegelegenen Park mit etwas Street Food.

Etwa 1,5 Stunden vor Sonnenuntergang begeben wir uns wieder auf den Rückweg.

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An der Endstation, also in diesem Fall P1, hat man nun noch die Gelegenheit, den Tempel „Wat Paknam Phasi Charoen“ zu besichtigen, welcher sich ganz in der Nähe befindet (Google Maps).
Nachdem es bald dunkel wurde, hatten wir zwar nicht mehr viel Zeit, aber grundsätzlich handelt es sich hier um ein großes und schönes Tempel-Gelände.

Für die gesamte Tour würde ich, je nachdem wie viele Tempel bzw. Sehenswürdigkeiten man unterwegs noch anschaut, zwischen 3 und 5 Stunden einplanen. Wer nur von Anfang bis Ende durch fährt und wieder zurück, dem reichen theoretisch auch 2 Stunden.

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Vom Tempel in die Stadt zurück nimmt man sich am besten ein Taxi (immer ein grün-gelbes Taxi nehmen, da diese Taximeter nutzen und man nicht abgezockt wird). Entweder bis zur nächsten BTS Station oder direkt ins Zentrum.

Alternativ oder zusätzlich kann man, wenn man in dieser Gegend ist, auch den Floating Market „Khlong Bang Luang“ (Google Maps) und das Künstlerhaus „Baan Silapin“ (Google Maps) besuchen, welche beide lohnenswert sein sollen.

 

Bangkok Sehenswürdigkeiten – Tipp #2: Ancient City („Thailand an einem Tag erleben“)

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Mueang Boran, auch Ancient City bzw. Ancient Siam genannt, ist ein großer Park/Freilichtmuseum, etwa 30-40km vom Stadtzentrum entfernt im Süden Bangkoks, welcher die thailändische Architektur, Kunst und Kultur darstellen soll.
Ancient City gilt als das größte Freilichtmuseum der Welt und ist absolut empfehlenswert.

Wie gelangt man dort hin und was kostet der Eintritt?

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Wir haben von der Innenstadt zu zweit einfach ein Taxi genommen. Trotz der Entfernung kostet das Taxi nur etwa 300 Baht (8€).
Alternativ kann man auch zur Endhaltestelle „Samrong“ der hellgrünen BTS Linie fahren und von dort ein Taxi die letzten 13km nehmen. Preislich wird es insgesamt aber keinen großen Unterschied machen und ab 2 Personen ist das Taxi vielleicht sogar günstiger. Die BTS Linie in Richtung Süden wird zurzeit noch ausgebaut, sodass damit zu rechnen ist, dass man mit dem Skytrain irgendwann einmal sogar Ancient City erreichen kann.

Als Tourist zahlt man stolze 700 Baht (ca. 18€). Das ist zwar nicht wenig für einen Eintrittspreis in Thailand, aber die Kosten auf jeden Fall wert! Wenn man mehr als 24 Stunden im Voraus hier online bucht, zahlt man (aktuell) 100 Baht weniger.

Vor Ort sind im Eintrittspreis ein Audio Guide, Leihfahrräder (auch Mountainbikes) und je nach Bedarf die Fahrt mit einer Art „Safari Bus“ mit inbegriffen.
Zusätzlich kann man sich auch elektrische Golf Carts für 150 Baht/Stunde leihen. Das ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber auf jeden Fall spaßig.
Daher sind wir die ersten 2-3 Stunden mit dem Mountainbike unterwegs gewesen und haben uns anschließend für 2 Stunden noch ein Golf Cart genommen.

Erkundung des 128 Hektar großen Parks voller faszinierender Bauten und Skulpturen

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Für die Erkundung des Parks würde ich mindestens 4 Stunden einplanen, besser aber mehr. Wir waren kurz nach 14 Uhr am Eingang und waren fast bis Schließung um 19 Uhr im Park. Eine Stunde länger hätte auch nicht geschadet. Es ist aber durchaus empfehlenswert, den Besuch so einzuplanen, dass man bis Sonnenuntergang im Park bleibt, weil das fantastische Lichtstimmungen ergibt. Ich denke von 13 bis 19 Uhr wäre optimal.

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Für die Entdeckung des Parks bekommt man auch eine Karte mitgegeben, welche ganz nützlich ist. Vorab kannst du diese auch hier schon ansehen.

Wie man auf der Karte (die übrigens die Form von Thailand haben soll) sehen kann, sind die Gebäude in verschiedenen Farben markiert.
Je nachdem, ob es sich dabei um originale Skulpturen/Tempel handelt, die in den Park gebracht und wieder aufgebaut wurden oder Duplikate, die dem Original nachempfunden sind.
Die dritte Farbe stellen eigene Designs dar. Die jeweiligen Bauten stellen meist Nachbauten aus der thailändischen Mythologie dar, wie zum Beispiel der Sumeru Berg, welcher von einem Fisch „umschlungen“ ist:

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Der Park ist im Übrigen auch so strukturiert, dass sich alle Gebäude dort befinden, wo sie sich geographisch auch in Thailand befinden. So gesehen, stellt der Park, wie schon erwähnt, das ganze Land in klein dar, welches man an einem Tag hier erkunden kann.

Auch wenn man selbst wenig Ahnung von der Kultur hat und die Gebäude nicht den jeweiligen Regionen und Epochen zuordnen kann, so ist dieser Park vor allem etwas für das Auge.
Die Schönheit der am Wasser angelegten Pavillons und Tempel, der thailändischen Skulpturen und der Landschaft an sich, sind mindestens so faszinierend wie viele der anderen Bangkok Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt.

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Statue der Guanyin

Wir waren hier unter der Woche, was ich auch weiterempfehlen würde, wenn es einem möglich ist. Dann hat man den Park beinahe schon für sich allein. Es war wirklich wenig los und man war hier in einer ganz anderen Welt, verglichen mit dem chaotischen Bangkok. So viel Ruhe genießt man selten in einem Park wie diesem.

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Khmer-Tempel „Khao Phra Viharn“

Wer mehrere Tage in Bangkok bleibt oder schon das zweite oder dritte Mal dort ist, sollte einen Besuch in „Ancient City“ daher definitiv einplanen. Mehr thailändische Kultur auf einem Fleck, die auch noch spannend und schön anzusehen ist, bekommt man wohl nirgendwo sonst in Thailand.

 

Bangkok Sehenswürdigkeiten – Tipp #3: Besuch einiger Nachtmärkte abseits von Khao San oder Patpong

Definitiv sollte man in Bangkok den ein oder anderen Nachtmarkt besuchen. Man glaubt gar nicht wie viele es davon eigentlich gibt.

Rot Fai Ratchada Night Market

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Dieser Markt ist riesengroß und vor allem bei den Einheimischen sehr beliebt. Viele Touristen habe ich dort jedenfalls nicht gesehen.

Zu den Öffnungszeiten gibt es verschiedene Angaben, laut denen der Rot Fai Ratchada Night Market aber mindestens von Dienstag bis Sonntag von 17.00-1.00 Uhr geöffnet ist. Ob er mittlerweile auch am Montag stattfindet, kann ich nicht sicher sagen, da es dazu widersprüchliche Angaben gibt.
Der Markt befindet sich hier (Google Maps). Wenn man nicht mit dem Taxi fahren will, kann man auch die Metro nehmen. Die Station „Thailand Cultural Centre“ befindet sich direkt gegenüber.

Hier gibt es an Essen nichts, was es nicht gibt. Hunderte Stände reihen sich aneinander und man kann etliche Spezialitäten ausprobieren zu günstigen Preisen.
Als wäre das noch nicht genug, befinden sich um die Stände herum auch noch einige Food Trucks und andere Stände mit Essen aus sämtlichen Ländern, von italienischer Pizza bis koreanischem BBQ.
Beliebt ist hier auch das Hot Pot – eine Art Brühfondue, in das verschiedenes Fleisch oder Meeresfrüchte hineingegeben wird.Bangkok SehenswürdigkeitenWer nach den kulinarischen Verköstigungen noch nicht gehen möchte, kann sich in einer der zahlreichen („Rooftop“) Bars niederlassen und Cocktails trinken.

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Insgesamt ist dieser Markt wirklich ein Erlebnis und eine tolle Bangkok Sehenswürdigkeit. Wenn man die Zeit hat nur einen großen Nachtmarkt zu besuchen, dann sollte es dieser sein!

Weitere Nachtmärkte, die man sich vormerken kann

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Wer mit dem Rot Fai Ratchada noch nicht genug hat, der kann auch folgende Märkte unter die Lupe nehmen:

  • JJ Green (Chatuchak Green) – Dieser entspannte Markt befindet sich am Chatuchak Park (Google Maps) und kann über die gleichnamige Metro Station erreicht werden. Er hat Donnerstag bis Sonntag von ca. 18.00-1.00 Uhr geöffnet.
  • Asiatique – The Riverfront: Dieser Nachtmarkt ist nur für Touristen ausgelegt und ganz anders als z.B. der Rot Fai Ratchada. Er befindet sich direkt am Chao Phraya Fluss und ist eigentlich schon fast eine Art Kirmes.
    Bereits von weitem sieht man das große Riesenrad leuchten. Neben etlichen Läden zum shoppen, gibt es hier zahlreiche Restaurants, die aber alle natürlich etwas teurer sind, als woanders. Authentisch ist es hier nicht gerade, aber falls man eh in der Nähe ist oder wohnt (so wie wir), dann kann man dem ganzen einen Besuch abstatten. Er ist z.B. über die BTS Saphan Taksin zu erreichen und befindet sich hier (Google Maps).
  • Talad Neon – Relativ neuer und gut zu erreichender Hipster Markt, der jeden Tag geöffnet ist. Er befindet sich in der Nähe der Shopping Malls des Siam Square und zwar hier (Google Maps).

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche (vermutlich über 40) weitere Nachtmärkte in Bangkok, die den Rahmen dieses Artikels aber sprengen würden. Mit den hier vorgestellten ist man aber auch schon einige Zeit beschäftigt.

 

Bangkok Sehenswürdigkeiten – Tipp #4: Soft Ice Cream Kurs mit einem Local (?!) … oder andere Aktivitäten über AirBnB Experiences

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Ein Soft Ice Cream Kurs in Thailand? Das hört sich erst einmal etwas verrückt und ungewöhnlich an. Kaum jemand wird das wohl zu seinen persönlich erlebten Bangkok Sehenswürdigkeiten zählen können.
Diesen Kurs bzw. das Konzept „AirBnB Experiences“ haben wir eigentlich eher zufällig entdeckt und spontan für unsere letzten Stunden in Bangkok gebucht, bevor es zurück nach Deutschland ging.

Den Soft Ice Cream Kurs bietet Ruengchai an, einer der nettesten Thailänder, die ich bisher getroffen habe. Ruengchai lebt mit seiner Frau in Bangkok und hatte die Geschäftsidee, Soft Ice Cream Verkäufer zu werden aus seiner eigenen Leidenschaft entdeckt.

Der Kurs ist also perfekt für alle Menschen, die (Soft-) Eis lieben!

Wie läuft der Kurs ab und was beinhaltet er?

Ruengchai erwartete uns an einer BTS Station. Von dort brachte er uns mit dem Auto zu seiner „Fabrik“ und hätte uns später gewöhnlich dorthin auch zurück gefahren. Da wir im Anschluss an den Kurs aber direkt zum Flughafen wollten, bot Ruengchai sogar an, uns direkt zum Flughafen zu fahren. Das war wirklich super nett und praktisch.

Um einen Einblick in sein tägliches Geschäft zu bekommen, hatte Ruengchai eine kleine Präsentation vorbereitet mit Laptop und Beamer. Vor allem verkauft er sein Eis an Schulen oder steht mit seiner Soft-Eis-Maschine für die Arbeiter an Fabriken bereit.

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Anschließend geht es daran, das Eis selbst herzustellen.
Bewaffnet mit einer riesigen Schüssel und einem ebenso riesigen Schneebesen muss man erst einmal die verschiedenen Zutaten eine gute Weile lang verrühren.
Nach der Einweisung in die Eis-Maschine und ihre sämtlichen Einzelteile ging es dann endlich los mit der Herstellung des eigenen Soft-Eises.

Dazu wird die zuvor verrührte Masse in die Maschine rein gegeben, welche durch einen Gefrierzylinder im Inneren des Gerätes runter gekühlt wird.
Am Ende des Durchlaufes wird dann das Eis „gezapft“ und hier beginnt im Grunde erst die „Kunst“ der Soft-Eis-Herstellung. Um eine perfekte Form hinzukriegen, bedarf es einiger Übung.

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Ich habe es nicht wirklich gut hinbekommen. Das Wichtigste aber ist schließlich der Geschmack – und der war fantastisch. So gutes Soft-Eis habe ich auf diversen Volksfesten in Deutschland noch nicht erhalten.

Um die 3 Stunden haben wir bei Ruengchai verbracht und waren am Ende echt satt vom vielen Eis. Mittlerweile kostet der Kurs um die 16€ und ist damit aber immer noch einer der günstigsten Kurse auf AirBnB Experiences.
Den Kurs findest du übrigens hier.

Das tolle bei einem Kurs mit einem „Local“ ist aber vor allem auch der kulturelle Austausch, welcher beim Verreisen als „gewöhnlicher Tourist“ oft etwas zu kurz kommt.
Ruengchai hatte einige Fragen zu Deutschland, konnte uns im Gegenzug dazu aber auch viel über Thailand und Bangkok erzählen und uns noch Tipps geben.
Besonders für Leute, die das erste Mal in Bangkok sind und sich noch kaum auskennen, ist so etwas von hohem Wert.

Wenn ich nun aber kein Eis mag?

Der Soft Eis Kurs war im Grunde nur ein Beispiel aus eigener Erfahrung. Auf der Bangkok Seite von AirBnB Experiences gibt es allerdings noch zahlreiche weitere Kurse – von Thai Kochkursen oder Street Food Touren über Fahrradtouren bis hin zu Party/Bar-Touren. Dort findest du eine tolle Auswahl an Kursen, die dein Bangkok Erlebnis bereichern können.

 

Bangkok Sehenswürdigkeiten – Tipp #5: Im Luxus-Apartment mit Skybar und Infinity Pool wohnen – für unter 70€/Nacht?!

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Pool mit Aussicht im 34. Stock unseres Condominium Towers.

Mag sein, dass es ein wenig weit hergeholt ist, diesen letzten Punkt zu einer der „Bangkok Sehenswürdigkeiten“ zu zählen.
Andererseits gehören aber auch Locations wie die Sirocco Skybar im Lebua State Hotel zu typischen Touristen-Hotspots.
Daher denke ich, dass ich diese preiswerte Möglichkeit, in einem der Luxus-Wolkenkratzer übernachten zu können, nicht unerwähnt lassen sollte. Wir haben auf dieser Reise 2x in Bangkok übernachtet.
Zu Beginn unserer Reise (3 Nächte im „Rhythm Sathorn“ ) und am Ende (1 Nacht im „SkyWalk Condominium“ Tower).

Wie ist dieser Luxus für nur 65€/Nacht möglich?

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1. Apartment (Rhythm Sathorn)

Derartige „Kondominium Apartments“ findet man über AirBnB. Am einfachsten habe ich diese Unterkünfte gefunden, indem ich bei den Filtern „Pool“ als Bedingung eingestellt habe. Dann werden nur Unterkünfte mit Pool angezeigt und das sind fast immer moderne Wolkenkratzer. Oft mit Infinity und/oder Rooftop Pool.

Allerdings: Bei den meisten Gebäuden sind Kurzzeitmieten, wie es über AirBnB stattfindet, vom Management (offiziell) eigentlich nicht erlaubt. Für dich als Gast ist das eigentlich kein Problem, solange du die Hausregeln befolgst (keine Partys/laute Musik o.ä.) und dich so verhältst wie die anderen Bewohner.
Die Schlüsselübergabe wird auch unterschiedlich gehandhabt. Einmal mussten wir uns außerhalb des Gebäudes mit jemandem treffen. Das andere Mal konnten wir die Schlüsselkarte selbstständig aus einem Postfach im Gebäude holen. Die AirBnB Gastgeber werden allerdings vermeiden, sich mit ihren Gästen im Gebäude sehen zu lassen.
Eben weil es von Seiten der Hausverwaltung eigentlich nicht erwünscht ist (vermutlich weil die Befürchtung besteht, dass „Touristen/Gäste“ die anderen Bewohner stören könnten – entsprechend wichtig ist es, sich respektvoll zu verhalten).

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Aussicht aus unserem ersten Apartment vom Balkon

Beide Apartments waren jedenfalls das mit Abstand Beste an Unterkünften, was ich in Bangkok bisher hatte. Nicht nur die Zimmer, sondern natürlich auch die Pools und das Rooftop waren toll.

Hier habe ich beide Unterkünfte noch einmal kurz verlinkt:

1. Kondominium Apartment: Rhythm Sathorn Tower – Apartment im 27. Stock.

Hier war besonders das Rooftop mit Infinity Pool sehr schön. Dort kann man tagsüber und auch abends/nachts auf einer der „Couches/Betten“ entspannen oder die umliegende Skyline betrachten. Es gibt auch ein Fitnessstudio und Sauna. Abends ist man hier oben fast immer alleine.
Hier geht es zum Apartment auf AirBnB.

2. Kondominium Apartment/Suite: Skywalk Condominium – Apartment im 32. Stock

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Aussicht im Schlafzimmer

Vom Bett aus hat man durch das Panorama Glas eine tolle Aussicht und auch sonst bleiben hier kaum Wünsche offen. Im 46. Stock befindet sich eine Skybar und der sogenannte SkyWalk (man kann auf Glas über einem hunderte Meter hohen Spalt laufen). Der Infinity Pool liegt zwar leider nicht so hoch (ich glaube 10. Stock) ist aber trotzdem sehr schön.
Hier geht es zum Apartment auf AirBnB.

Falls du noch nicht bei AirBnB registriert bist, kannst du dir über meinen Link sogar noch 30€ Startguthaben sichern.

 

Mit diesen „5 Bangkok Sehenswürdigkeiten“ solltest du für deinen nächsten Besuch nun also gut gerüstet sein, um eine tolle Zeit dort zu verbringen.

 

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Für deine Reisen empfehle ich dir außerdem die kostenlose VISA Kreditkarte der Santander, mit der du weltweit kostenfrei Bargeld abheben kannst und vieles mehr.

Weitere Infos dazu

 

Zum Abschluss gibt es wie üblich die Galerie zu den Bildern aus Bangkok:

 

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