10 Dinge, die man sich in Bangkok nicht entgehen lassen sollte – Teil 1

Bangkok Sehenswürdigkeiten
Bangkok Sehenswürdigkeiten und Tipps - Diese 10 Dinge solltest du bei einem Besuch der asiatischen Metropole nicht verpassen.

Fast jeder, der mal nach Südostasien reist, kommt unweigerlich an Bangkok vorbei. Ob nur als Zwischenstopp oder als Start deines Trips. Bangkok ist gewissermaßen Dreh-und-Angelpunkt von Südostasien.

Ein Besuch lohnt sich so oder so. Auf meiner letzten Reise war ich 2x in Bangkok und es gibt in dieser 12-Millionen-Einwohner-Metropole eigentlich immer etwas zu entdecken.

Doch was hat Bangkok an Sehenswürdigkeiten zu bieten und was sollte man sonst noch gesehen oder gemacht haben?

Hier meine persönliche Empfehlung für 10 Dinge in Bangkok, die man bei einem Besuch nicht auslassen sollte 😉

Inhaltsverzeichnis

 

1. Die wichtigsten Tempel Thailands besuchen!

Definitiv auf der Liste eines Bangkok Besuchs sollte der Besuch einer oder mehrerer Tempelanlagen sein.
Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Bangkoks gehört dabei der Königspalast mit dem Tempel des Smaragd-Buddhas (Wat Phra Khaeo).

Bangkok Sehenswürdigkeiten
Wat Phra Khaeo

Dieser Tempel ist eine Pilgerstätte für Buddhisten und einer der wichtigsten in Thailand. Unabhängig davon, ob er nun wichtig ist, ist er vor allem aber auch wunderschön.
Der Eintritt kostet für thailändische Verhältnisse mit 500 Baht (ca. 12€) zwar relativ viel, ist es aber allemal wert.
Öffnungszeiten: 8.30 bis 15.30 Uhr

Wichtige Hinweise zur Bekleidung:
Tempel werden ohne Schuhe betreten, Schultern müssen bedeckt sein, lange Hose ist angemessen (wenn auch nicht zwingend). Mann kann sich allerdings gegen Gebühr auch Stoff zum Bedecken ausleihen.

Wer von Tempeln dann noch nicht genug hat, sollte auf jeden Fall auch noch zum Wat Pho Tempel (Tempel des liegenden Buddhas) schauen, der gleich in der Nähe zum Königspalast liegt.

Bangkok Sehenswürdigkeiten
Liegender Buddha

Dort befindet sich u.a. ein riesiger 46 m langer liegender Buddha, den es sich lohnt anzuschauen.
Kostet zurzeit 100 Baht (2,50€). Öffnungszeiten: 8.00 bis 17.00 Uhr.

Nicht zuletzt gibt es dann noch den Tempel der Morgenröte (Wat Arun), welcher meiner Meinung zu den Top 3 der Tempel in Bangkok bzw. auch zu den Top Bangkok Sehenswürdigkeiten allgemein gehört.

Dieser liegt am anderen Flussufer und ist am einfachsten mit einem der Passagierboote zu erreichen, die im Minutentakt am Pier anlegen und dich für wenige Baht ans andere Ufer bringen.

Gute Besuchszeit ist z.B. eine Stunde vor Sonnenuntergang.
Kostet zurzeit nur 50 Baht (1,20€). Öffnungszeiten: 7.00 bis 17.00 Uhr.

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Wat Arun

 

2. Streetfood ausprobieren!

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Garküche in Bangkok

Überall in Bangkok wird man die kleinen (mobilen) Garküchen vorfinden, die alles mögliche an leckerem Essen bereit halten. Oftmals stehen mehrere Garküchen hintereinander aufgestellt, wobei sich jede Garküche im Essensangebot ein wenig zur nächsten unterscheidet.
Während es in der einen z.B. das populäre “Pat Thai”, ein Nudelgericht, gibt, gibt es in der nächsten Hühnchen mit Reis, in der nächsten nur Suppe, usw.
Auch wenn das ganze auf den ersten Blick nicht unbedingt einladend aussieht, so ist das Essen meist mindestens so gut, wie in normalen Restaurants.
Ist halt alles sehr primitiv – man hat einen kleinen Plastiktisch und Plastikhocker, wo man sich zum essen hinsetzen kann. Mich persönlich hat das nicht gestört. Es ist halt so, wie die Locals das auch machen.
Eine Portion kostet zw. 30-40 Baht (0,70-1,00€). Cola kostet ca. 40 Cent. Also sehr günstig.
Ich habe mich in Thailand eigentlich meistens von Garküchen bzw. Streetfood ernährt, da es einfach gut und günstig ist.
Hygienisch entspricht es sicherlich nicht deutschem Standard, aber zumindest ich hatte die ganzen 8 Wochen, die ich in Südostasien unterwegs war nie Magenprobleme.
So oder so, zu einem richtigen Bangkok Besuch gehört das Ausprobieren von Street Food meiner Meinung nach definitiv dazu 😉

 

3. Fahrt(en) mit dem Tuk Tuk 😀

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im Tuk Tuk

Na klar, das Tuk Tuk. Man kommt sowieso fast nicht dran vorbei. Die in Bangkok 3-rädrigen Rollerkutschen sind einfach überall unterwegs und ein gängiges Transportmittel für kürzere Strecken. Ein Taxi ist sicherlich komfortabler und teilweise auch günstiger,  ein Tuk Tuk allerdings ein Erlebnis, bei dessen Mitfahrt man nicht stärker inmitten des berüchtigten thailändischen Verkehrs sein könnte. Schließlich will einen der Tuk Tuk Fahrer möglichst schnell durch den Verkehr bringen und durch die geringe Größe des Gefährts wird oft an sämtlichen Autos und LKWs vorbeigeschlängelt.

Tipps dazu: Die Preise werden i.d.R. vorher ausgemacht. Ich kann dir grundsätzlich sagen, dass die vom Tuk Tuk Fahrer vorgeschlagenen Preise immer höher als nötig sein werden, da diese genau wissen, dass du ein Tourist bist. Allerdings ist Thailand ja auch ein Land des Verhandelns. Wenn du also noch nicht im Gefühl hast, wie die Preise für welche Strecke sein sollten, dann empfehle ich bei Tuk Tuks als Gegenvorschläg immer die Hälfte zu bieten. Wenn er sagt 100 Baht, dann würde ich 50 Baht vorschlagen. Wenn man sich dann bei 70 Baht einigt, ist das schon in Ordnung.

Noch ein Tipp: Es gibt in Bangkok sehr viele sogenannte Schlepper, d.h. Personen, die dich auf der Straße ansprechen und z.B. eine Sightseeing Tour mit dem Tuk Tuk durch Bangkok anbieten zum Selbstkostenpreis (ca. 50 Cent). Was sie dann von dir erwarten, ist in mindestens ein Geschäft zu gucken (meistens Kleidungsläden) während dieser Tour.
Ich persönlich finde, man kann das schon mal machen, zumindest wenn du eine lange Tuk Tuk Rundfahrt quasi kostenlos machen willst, die sonst vielleicht ca. 7-10€ kosten würde. Ich persönlich hatte das auch mal gemacht und wurde dann durch die halbe Stadt gefahren, zu ein paar Sehenswürdigkeiten und eben auch zu zwei Kleidungsläden, wo man versuchen wird, dir einen Anzug o.ä. anzudrehen.
Wenn man nicht interessiert ist, geht man nach ein paar Minuten eben wieder raus zu seinem Tuk Tuk Fahrer (der bei der ganzen Aktion eben etwas dazuverdient, dass er euch da hinfährt) und lässt sich weiter kutschieren.

So oder so, niemand hat den Bangkok Straßenverkehr erlebt, ohne mal Tuk Tuk gefahren zu sein 😉

 

4. Khao San Road und Umgebung

Khao San Road. Verrückt, laut, Party, Street Food, Backpacker-Zentrum.
Ich bin mir sicher, nicht jeder Leser wird sich mit der Khao San Road anfreunden können. Es ist Geschmackssache.
Man kann aber davon ausgehen, dass hier jeden Abend was los ist. Es halten sich überwiegend Reisende bzw. Backpacker dort auf, in der Gegend gibt es schließlich auch etliche Hostels.

Ich denke, das Video oben gibt schonmal einen guten Eindruck, wie es dort zugeht und was einen erwartet.

Wie auch immer, ich finde, jeder sollte sich die Khao San Road zumindest einmal anschauen, um zu wissen, wovon immer so viele reden.

TIPP: Ganz in der Nähe der Khao San Road gibt es übrigens noch eine andere Straße, die ähnlich aufgebaut ist, welche aber nicht ganz so bekannt ist und es damit etwas ruhiger zu geht. Das ist die Ram Buttri Road, welche ich persönlich auch schöner fand. Hier sind auch viele Backpacker unterwegs, und auch Locals.
Es gibt ein reges Nachtleben mit vielen nette Bars, Massagen und v.a. eine große Auswahl an Street Food. Eine gute Gegend um zu Abend zu essen!

 

5. Eine Skybar besuchen!

Sirocco Skybar in Bangkok

Einen Cocktail in knapp 250 m Höhe mit Sicht auf ganz Bangkok genießen? Dann sollte man nicht zögern eines Abends eine der Skybars in Bangkok zu besuchen. Die wohl bekannteste ist die Sirocco Bar des Lebua Hotels, die angeblich höchste Freiluft-Bar der Welt.
Bzw. nicht nur Bar sondern auch Restaurant. Bekannt übrigens auch aus dem Film Hangover II.

Man kann hier also auch gut zu Abend essen (Reservierung erforderlich) oder eben “nur” die Bar in luftiger Höhe besuchen, was wohl die meisten Besucher machen. Hier gleich mal darauf hingewiesen, dass es einen Dress Code gibt. Mit Flip Flops und kurzer Hose hat man wenig Chancen. Ansonsten sollte aber eine Jeans und mindestens Polohemd ausreichend sein.

Und dann heißt es Cocktail mit Aussicht auf die Millionenmetropole genießen.

Eintritt zur Bar zahlt man übrigens nicht. Zumindest nicht direkt. Vielmehr über die sehr hochpreisigen Drinks, welche ca. 15€-20€ kosten. Nichtsdestotrotz lohnt es sich allemal und sollte bei einem (ersten) Bangkok Besuch nicht fehlen.

 

Das war der erste Teil von 10 Dingen, die man in Bangkok nicht auslassen sollte.

Ich hoffe diese Bangkok Sehenswürdigkeiten und Unternehmnungen haben dir einen ersten Eindruck über diese spannende Metropole verschafft und machen dir Lust auf die Stadt und … auf den 2.Teil dieses Artikels 😉

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Hier gehts weiter: TEIL 2

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