Road to Hana – Maui auf der schönsten Route Hawaiis entdecken!

Road to Hana, Maui
Road to Hana - So nennt sich die beeindruckende Route an der Ostküste von Maui. Was du dort erleben kannst und was du dir nicht entgehen lassen solltest! | Hawaii | Maui, Hawaii | USA | Urlaub | Strand | Hotel Hawaii | Mietwagen Hawaii | Hana Highway | Roadtrip Hawaii |

Road to Hana – Maui auf der schönsten Route Hawaiis entdecken!

 

Wie ich in einem der letzten Artikel berichtete, waren wir im Zuge unserer letzten USA-Reise auch ca. 11 Tage auf Hawaii. Unsere erste Insel war die beliebte und zweitgrößte Hawaii-Insel Maui, auf der wir 4 Tage verweilten.

Die „Road to Hana“ genannte Route an der Ostseite der Insel ist dabei eine der sehenswertesten „Panorama“-Straßen, die man in den USA und besonders auf Hawaii finden kann. Der Tagesausflug kann dabei auch problemlos als „Roadtrip“ bezeichnet werden, denn die ca. 52-Meilen (84km) lange Strecke (ab Kahului) wartet mit sagenhaften ca. 620 Haarnadelkurven und ca. 50-60 nur einspurig befahrbaren Brücken auf sich.

Bevor es los geht, zunächst noch kurz ein paar Infos und Organisatorisches zu Maui.

 

Maui – Flüge, Unterkunft und Mietwagen

Ich hatte zuvor einige Flugverbindungen von Städten im Westen der USA überprüft und am günstigsten vom Festland konnte man immer jeweils von San Francisco, bzw. Oakland aus nach Maui fliegen. Von Deutschland aus sind v.a. ab Düsseldorf günstige USA-Flüge zu finden.
Wie es von Deutschland „direkt“ nach Hawaii aussieht, also ohne erst an der Westküste Urlaub zu machen, kann ich nicht genau beurteilen. Ich kann mir aber vorstellen, dass auch dafür ab Düsseldorf gute Verbindungen zu finden sind.

Am Flughafen angekommen, nahmen wir unseren Mietwagen (ein Ford Mustang Cabrio) entgegen, den ich zuvor über Alamo gebucht hatte (mehr Infos in dem Artikel).
Alternativ zu Alamo fahre ich auf meinen sonstigen Reisen auch immer gut mit dem Mietwagenvergleich von Check24.

Unsere Unterkunft auf Maui war ein gemütliches AirBnb Apartment mit toller Veranda, riesiger Hängematte und teilweise reifen Früchten im Garten. Das Apartment befindet sich in Kihei, ca. 18km südlich vom Flughafen entfernt, welches bei uns etwa 90€/Nacht gekostet hat. Der Preis ist für Maui-Verhältnisse relativ günstig.
In Kihei befinden sich mitunter die meisten erschwinglichen Unterkünfte/Hotels auf Maui.

Hier geht es zum Apartment, falls du interessiert bist und wenn du neu bei AirBnb bist, kannst du dir über meinen Anmeldelink 30€ Startguthaben sichern!

Wer ein normales Hotel bevorzugt, findet natürlich auch auf der Maui-Seite von booking.com eine gute Auswahl.

 

Road to Hana – Zeitplanung: Wann starten und wie viel Zeit einplanen?

Road to Hana, Maui

Definitiv nicht unterschätzen sollte man die Dauer der gesamten Tour.
Die Fahrt bis nach Hana wird in der Regel mit 2,5 Stunden angegeben (reine Fahrtzeit). Selbst ohne Stopps wäre man also schon 5 Stunden unterwegs für Hin- und Rückfahrt.
Bei der Vielzahl an Sehenswertem und der ein oder anderen (kleinen) Wanderung auf der Route, sollte man aber noch einmal mindestens 5 Stunden drauf schlagen.

Viele Touristen fahren tatsächlich nur bis Hana und kehren dann um. Das würde ich aber nicht empfehlen, auch wenn es immer wieder heißt, dass Mietwagenverleiher die Befahrung eines gewissen Streckenabschnitts hinter Hana verbieten.
Auch wenn wir bei unserem Vermieter „Alamo“ nicht direkt Hinweise auf dieses Verbot gefunden hatten, mag das schon stimmen. Zur Strecke aber später im Artikel mehr.
Wer jedenfalls hinter Hana weiter fährt, wird noch ein wenig mehr Zeit benötigen, als wenn er die gleiche Strecke zurück fährt. Allein der zu Recht beliebte „Pipiwai Trail“ nimmt mindestens 2,5 Stunden in Anspruch (dazu ebenfalls später mehr).

Wir hatten (und das hätten wir vorher auch nie gedacht) insgesamt über 12 Stunden für die Road to Hana von unserer Unterkunft in Kihei und zurück gebraucht und sind deshalb auch erst nach Sonnenuntergang wieder zurückgekommen.

Starten sollte man daher allein schon wegen der Dauer so früh wie möglich. Optimal wäre es sogar, wenn man schon zum Sonnenaufgang den Null-Marker (Mile Marker Zero auf Google Maps), also den Beginn der Road to Hana, erreicht.
Dann ist man unter den Ersten, die hier starten und wird vielleicht auch an späteren Stopps oft einer der Ersten sein.

Wir sind um 6:30 Uhr von unserer Unterkunft, also ca. 7 Uhr an der Road to Hana gestartet, was dann eher schon 1 Stunde nach Sonnenaufgang war.
Damit mussten wir uns bereits den ersten Stopp mit anderen Besuchern teilen.
Später sollte man definitiv nicht starten, wenn man die komplette Runde nach Hana und an der Südküste zurück machen möchte – so wie wir.
Diese Route (von Kahului und zurück) ist laut Google Maps nämlich 114 Meilen (ca. 183km) lang und mit 4:30h Fahrtzeit angegeben (was allerdings untertrieben ist, denn man ist schließlich nicht alleine auf der Road to Hana). Realistisch sind eher 6 Stunden reine Fahrtzeit.

Zuletzt besteht aber natürlich auch die Möglichkeit, in Hana eine Unterkunft für eine Nacht zu mieten, wenn man sich noch mehr Zeit für alles nehmen möchte.

 

Road to Hana – Roadtrip an einem Tag

Road to Hana, Maui

Auf der Road to Hana gibt es viele Sehenswürdigkeiten bzw. empfehlenswerte „Stopps„, die aber nicht immer klar und eindeutig markiert sind. Auch wir sind an dem ein oder anderen vorbei gefahren.
Eine gute App, die es für Maui und v.a. auch die Road to Hana gibt, nennt sich Gypsy. Sie ist offline nutzbar und funktioniert wie ein Audioguide – gesteuert per GPS.
Damit weiß man nicht nur, wenn man sich einem interessanten Stopp nähert, sondern erfährt auch andere wissenswerte Fakten und Stories über Hana und Umgebung. Aktuell kostet der Guide für die Road to Hana 5,99$ und für die ganze Insel Maui 9,99$. Die App für iPhone und Android findest du hier.

Der sogenannte Hana-Highway beginnt eigentlich schon in Kahului. Richtig los geht es aber erst am Meilen-Marker 0.

 

Road to Hana – Erster Stopp: Twin Falls (Mile Marker 2)

Road to Hana, Maui

Das erste Ziel, welches auch einigermaßen ausgeschildert ist, sind die „Twin Falls„.
Begrüßt wird man am Parkplatz gleich mit einem Fruchtstand, den man auf der Road to Hana noch öfter sehen wird. Die Früchte sind wie auf Hawaii üblich zwar nicht günstig, bieten aber einen netten Snack auf dem großen Tagesausflug.

Zu den „Twin Falls“ Wasserfällen gelangt man über einen kurzen, schönen Weg durch leichten Dschungel/Regenwald mit beeindruckend hohem Bambus, den man im Verlauf der Road to Hana aber noch öfter sehen wird.

 

Weiter geht es durch die Kurven der Road to Hana

Fährt man nun weiter, fängt kurze Zeit später die Road to Hana mit ihren 620 Kurven erst so richtig an. Ab hier ist das Tempolimit auf 25 MPH, also 40 km/h beschränkt und oftmals geht durch die Kurven auch gar nicht mehr.

Ein nächster möglicher Stopp könnte der Waikamoi Nature Trail sein (Google Maps), den wir wohl übersehen hatten. Der kurze Wanderweg gibt offenbar einen guten Vorgeschmack auf den Dschungel und Regenwald auf dieser Route.

Das offene Verdeck des Ford Mustangs macht sich nun auch langsam so richtig bezahlt. Meiner Meinung nach ist ein Cabrio für die Road to Hana schon fast ein Muss und auch straßentechnisch absolut geeignet, trotz der späteren etwas schlechteren Straßen hinter Hana. Im normalen Mietwagen kann man die Natur und die Aussichten einfach nicht so genießen, wie mit einem Cabrio.

 

Road to Hana – Garden of Eden Zwischenstopp – Mile Marker 10,5 (alternativ: Ke’anae Arboretum)

Road to Hana, Maui

Ein paar Kurven später gelangt man an den, in privaten Besitz befindlichen, sogenannten „Garden of Eden„, einer Art botanischem Garten.
Hier gibt es angeblich über 700 verschiedene Pflanzenarten, welche man auf einigen, meist schattigen Wegen entdecken kann. Die riesigen Bambusstämme sind toll anzusehen. Wer später den Pipiwai Trail macht, sieht davon allerdings noch viel mehr.
Auf den Wegen gelangt man schließlich auf eine kleine Anhöhe, wo sich auch eine Aussicht auf einen Wasserfall befinden soll.
Naja. Angesichts der tollen Wasserfälle, die einem später noch auf der Road to Hana erwarten, ist dieser hier eigentlich nicht so spektakulär bzw. vor allem auch recht weit weg.
Davon abgesehen hat man aber eine schöne Aussicht auf den Dschungel, das Meer, sowie ein paar Abschnitte auf den kurvigen Hana Highway, der sich weiter unten entlang schlängelt.

Nun aber zum kritischen Aspekt des Garden of Eden: Der Eintritt kostet 15$ pro Person (5$ pro Kind) und das ist angesichts der doch eher überschaulichen Größe des „Parks“ schon ein wenig happig, wenn nicht überteuert. Sicher, der Zwischenstopp hier ist schön und sehenswert, aber im Nachhinein gesehen sind 30$ für 2 Personen und ca. 30-60 Minuten, die man hier in der Regel nur verweilt, schon zu teuer.
Vom Eintrittspreis erfährt man übrigens auch erst am Kassenhäuschen.

Wem die Gebühren nichts ausmachen, sollte sich den Garden of Eden ansehen.
Andernfalls bietet sich als Alternative aber auch das sogenannte „Ke’anae Arboretum“ (Google Maps) an, welches etwa 10km weiter auf der rechten Seite liegt. Was ein Arboretum ist steht z.B. auf Wikipedia.

 

Abstecher auf die kleine Halbinsel Ke‘Anae und Stopp am Bananenbrot-Stand (Mile Marker 16.7)

Road to Hana, Maui

Direkt nach dem oben erwähnten Arboretum gelangt man an eine Abzweigung nach Ke‘Anae. Hier führt eine nicht mal 2 Km lange Straße an der Küste der Halbinsel entlang. Am Ende findet man einen Zugang zum Meer mit – für Hawaii typisch schwarzen Felsen – an denen die Wellen zerschlagen. Eine recht fotogene „Landschaft“, bei der man eine Pause einlegen kann.

Vorher oder auf der Rückfahrt fährt man auf Ke‘Anae aber auch fast unweigerlich an „Aunty Sandy’s Banana Bread„-Stand vorbei. Hier wird frisches Bananenbrot verkauft, sowie Kokos-Eis und noch ein paar andere Dinge.
Das Bananenbrot ist nicht ganz günstig, dafür dass es nur ein „Kuchen“ ist, aber sehr lecker. Das finden auch die zahlreichen Sittiche (o.ä.), die sich hier umhertreiben:

Road to Hana, Maui

 

Road to Hana – Wasserfälle über Wasserfälle

Road to Hana, Maui

Weiter geht es auf der Road to Hana.
Auf den nächsten Kilometern geht es nun wieder sehr kurvig durch den Regenwald und immer mal wieder gelangt man an verschiedene Wasserfälle.
Manche sind direkt an der Straße bzw. an einer Brücke, sodass es eher schwierig ist, dort zu parken und auszusteigen (oft herrscht auch Parkverbot).
Interessant wären hier zum Beispiel die „Upper Waikani Falls“ (Google Maps). Um hier zu parken, muss man aber ein Stück weiter den Hügel hochfahren, wo es ein paar wenige, enge Parklücken am Straßenrand gibt. Anschließend muss man am engen Straßenrand zum Wasserfall hinunter laufen.

Andere Wasserfälle, wie die „Pua’a Ka’a Falls“ (Google Maps), vor denen sich quasi ein Rastplatz befindet, sind dagegen leicht zugänglich und wer möchte, kann dort auch baden.

 

Wai’napanapa  State Park – schwarze Strände vor grünem Dschungel (Mile Marker 32)

Road to Hana, Maui

Hat man sich an den Wasserfällen am vorherigen Verlauf der Road to Hana satt gesehen, so findet man kurz vor Hana noch einmal einen sehenswerten Zwischenhalt, welcher sich „Wai’napanapa State Park“ nennt.
Wir bogen zunächst zu früh ab und landeten beim Hana Airport 😀 Da gibt es eigentlich nichts zu sehen. Nur, dass hier nichts los ist, der „Flughafen“ wirklich sehr klein ist und das Terminal aus einem Häuschen besteht.

Im „Wai’napanapa  State Park“ erwartet den Besucher eine wunderbare Kulisse – türkisblaues Meer, sattgrüner Urwald und der kontrastreiche „Black Sand Beach„, an dem der ein oder andere badet.
Nachdem wir aktuell etwas erledigt waren, liefen wir aber nur am Weg oben entlang.
Wer hier länger „Pause“ macht, kann sich auch zur Lava Tube oder den anderen Höhlen, die es hier geben soll, aufmachen.
Ein paar mehr Infos und Videos gibt es hier.

Road to Hana, Maui

 

Road to Hana – Ankunft in Hana

Hana selbst ist ein kleines Örtchen mit ca. 1200 Einwohnern, in dem es ein paar Restaurants und Food Trucks, den ältesten privaten General Store auf Maui und sonst auch nicht viel mehr zu sehen gibt.
Der Ort eignet sich daher gut als Stopp für ein Mittagessen, bevor es dann entweder die Strecke zurück oder weiter geht (empfehlenswert).

Fährt man also nicht die selbe Strecke bis nach Haus zurück, sondern hinter Hana weiter, so wird man bald feststellen, dass sich das Landschaftsbild ein wenig verändert.
Mehr in Richtung Steppenlandschaft mit Blick auf das Meer und weniger dichter Regenwald/Dschungel, wie bisher. Später wird das noch zunehmen.
Wer noch einmal an den Strand möchte, kann auf der weiteren Strecke einen Abstecher an den „Hamoa Beach“ (Google Maps) machen. Wir sind bis zum nächsten Ziel jedoch durchgefahren.

Die nächsten Kilometer führt die Straße dann wieder mehr durch Wald und wird auch teilweise ziemlich eng. Vermutlich sehen das ab hier schon manche Mietwagenfirmen nicht mehr gern, wenn ihr Mietwagen hier durchgefahren wird.
Dies aber vor allem deswegen, weil durch die Enge der Straße Unfälle mit dem Gegenverkehr passieren können, wenn man unvorsichtig ist. Wer sich als einigermaßen geübter Fahrer zählt, sollte damit aber keine Probleme haben.

 

Pīpīwai Trail – Durch den Bambus-Wald zum schönsten Wasserfall auf der Road to Hana

Road to Hana, Maui

Der Pipiwai Trail am Kipahulu Visitor Center (Google Maps) stellte für mich eigentlich das bisherige Highlight der Road to Hana dar, auch wenn hier angelangt, Hana schon längst durchquert wurde.

Wer keinen USA Nationalpark Pass („annual pass“) besitzt, muss 25$ Eintrittsgebühr pro Fahrzeug entrichten, da es sich bei diesem Gebiet um einen Nationalpark (Haleakalā) handelt. Dabei erhält man einen 3-Tages-Pass, den man auch für den Besuch des Haleakalā Kraters/Gipfels nutzen kann (oder umgekehrt).

Der Wanderweg ist 4 Meilen (ca. 6,5km) lang und wir haben etwa 2,5 Stunden gebraucht.
Hier befinden sich auch die „Seven Sacred Pools at Ohe’o“ (siehe hier). Diese sind zurzeit aber auf unbestimmte Zeit geschlossen (Infos zum aktuellen Status hier).

Zu Beginn des Pipiwai Trails geht es stetig aufwärts, auf anfangs noch relativ unspektakulärem Weg. Es bieten sich aber tolle Ausblicke auf den Urwald.

Road to Hana, Maui

Nach schätzungsweise 1 Kilometer trifft man auf einen sogenannten Banyan-Baum, welcher riesige Ausmaße hat und ziemlich beeindruckend ist.

Road to Hana, Maui

Insgesamt 1 Meile dauert der stetige Aufstieg auf dem Wanderweg an, bis man an die „Makahiku Fall“ gelangt, einem 61 m hohen Wasserfall, welcher ungefähr die Hälfte der Wegstrecke markiert.

Nun beginnt der spannendere Teil des Wanderwegs.
Die Bambusgewächse nehmen zu und nachdem man eine hölzerne Brücke überquert hat, sowie einen weiteren steilen aber kurzen Aufstieg, findet man sich wenige Zeit später in einem Bambuswald wieder.

Road to Hana, Maui

Die Dicke, Höhe und Anzahl der Bambus-Gewächse hier ist wirklich faszinierend. Der Weg erinnert fast an eine Art überdimensioniertes Maisfeldlabyrinth, nur dass es sich hier um schätzungsweise 10 m hohen Bambus handelt.
Durch den Wind stoßen die Bambus-Stämme oben immer wieder aneinander, sodass man ein stetiges Klackern vernimmt. Manchmal hört es sich auch ein wenig wie Regen an.
Später führt der Weg durch den Bambus-Wald über Stege und es kann manchmal ein wenig rutschig sein.

Road to Hana, Maui
Waimoko Falls

Nach etwa 1,5 km (und gesamt 3,2km) kommt man dann endlich am Ziel des Pipiwai Trails an, den „Waimoku Falls“, einem 122 m hohem Wasserfall, welcher die meisten Fälle auf der übrigen Road to Hana eigentlich in den Schatten stellt.

Er ist zwar nicht sonderlich breit, beeindruckt aber durch die Höhe und die landschaftliche Kulisse, in der er eingebettet ist.

Zurück geht es anschließend den selben Weg wie hinwärts, wieder 2 Meilen oder 3,2 Kilometer durch den (Bambus-)Wald.

Insgesamt ist der Pipiwai Trail eine sehr schöne und weder allzu lange, noch sehr anstrengende Wanderung, welche man sich auf Maui nicht entgehen lassen sollte.
Ein wenig schweißtreibend kann es aufgrund der Luftfeuchtigkeit aber dennoch werden.

Zurück am Auto traten wir unsere letzte Etappe an, die es noch einmal in sich haben sollte, sowohl von der Entfernung, als auch der atemberaubenden Landschaft und Atmosphäre.

 

Road to Hana – Das Beste zum Schluss!

Nachdem wir vom Parkplatz am Pipiwai Trail weiter fuhren, dauerte es nicht lange, bis die Strecke wirklich interessant wurde. Ab hier lässt man auch einige andere Touristen hinter sich, die maximal bis zum Pipiwai Trail usw. fuhren.
Nach einigen Kurven führt die Straße plötzlich dicht am Meer entlang und an gewissen Stellen würden wohl nur noch mühsam (oder gar nicht) zwei Autos durchpassen. Gegenverkehr kommt uns ab hier aber zum Glück auch kaum mehr entgegen.
Für einen Eindruck der weiteren Strecke kannst du auch sehr gut Google Street View nutzen, da hier alles abfotografiert wurde:

Hier geht es nun auf und ab. An manchen Stellen gibt es leichte Schlaglöcher oder die Straße wird etwas schlechter. Mit dem Mustang dennoch kein Problem. Aufpassen muss man auf die „blind curves“, also enge Kurven hinter denen unerwartet Gegenverkehr kommen könnte.

Road to Hana, Maui

Hat man diesen meeresnahen Abschnitt geschafft, gewinnt man wieder an Höhe, etwas weiter weg vom Meer und man befindet sich schließlich quasi am Hang bzw. Fuß des Haleakalā Vulkans.
Was für eine faszinierende Landschaft!
Ehrlich gesagt fanden wir die Strecke hier sogar noch schöner als die eigentliche Road to Hana zuvor. Der Asphalt ist nun auch wieder gut und das Befahren der kurvigen Hügel mit dem Cabrio macht einfach Spaß. Dazu eine tolle Lichtstimmung der nachmittaglichen Sonne.

Road to Hana, Maui

Insgesamt ist das landschaftlich beeindruckende Stück ab dem Pipiwai Trail und bis man um die südwestliche Flanke herumgefahren ist, etwa 50km lang. Laut Google Maps dauert es 1,5 Stunden. Nachdem es nicht mehr allzu lange bis Sonnenuntergang war, haben wir uns aber an den Einheimischen-Fahrstil angepasst und sind die leere Landstraße ein wenig schneller gefahren.

Road to Hana, Maui

Auch wenn die Tour sich wie erwähnt, nun auf insgesamt 12 Stunden gestreckt hatte, bis wir wieder in unserer Unterkunft in Kihei waren, so hätten wir etwas verpasst, wenn wir auf diesem Abschnitt nicht zurück gefahren wären. Allein die Schönheit, Ruhe und Abgeschiedenheit der Landschaft mit Blick auf den Haleakalā machen diesen Routen-Abschnitt zu einem tollen Erlebnis und Abenteuer.

Road to Hana, Maui

Rechtzeitig nachdem mit einer tollen Aussicht die Sonne untergegangen war, entfernten wir uns wieder vom Meer und der Aussicht und es war Zeit, das Verdeck des Cabrios wieder einzufahren. Die Dunkelheit und Kühle der Nacht lässt hier schließlich nicht lange auf sich warten …

 

Warst du auch schon einmal auf Maui? Bist du auf der Road to Hana gewesen und wie weit bist du gefahren?
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Weitere Infos dazu

 

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Zum Abschluss gibt es noch einmal die Galerie mit allen Bildern zur Road to Hana:

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