Seljalandsfoss – Alle Infos und Bilder zum beliebten Wasserfall in Island

Seljalandsfoss - Island Wasserfall

Seljalandsfoss – So nennt sich der beliebte Wasserfall im Süden Islands. Wer einen Roadtrip um die Ringstraße ab Reykjavik startet, hat den Seljalandsfoss meistens als das erste Ziel auf der Route. Der Wasserfall ist nur etwa 125 km von der Hauptstadt entfernt und liegt dabei direkt (bzw. nur 1 km entfernt) an der Ringstraße.
Der Seljalandsfoss Wasserfall hat eine Besonderheit: Man kann hinter die Wassermassen laufen und hat, zwischen all der nassen Gischt, den Eindruck „mittendrin“ zu sein.

Bereits von weiten können wir den Seljalandsfoss sehen, als wir uns auf der Hauptstraße nähern. Besonders spektakulär sieht der Wasserfall von hier aus noch nicht aus, aber das wird sich später noch ändern.

Am Parkplatz angekommen, erwarten uns zur Mittagszeit bereits viele Touristen. Darauf waren wir aber eingestellt, da der Wasserfall auch Ziel sämtlicher Bustouren ist.

 

Parken am Seljalandsfoss

Während die Parkplätze bei anderen Sehenswürdigkeiten Islands eigentlich keiner Rede wert sind, sei hier kurz der Hinweis gegeben, dass man am Seljalandsfoss Parkplatz 700 ISK (ca. 5,50€) entrichten muss. Ganz schön viel für einen meist 1 bis 2-stündigen Besuch.

Wer sich das Geld sparen will, kann sich entweder an der Kreuzung zur Ringstraße auf einen kostenfreien Parkplatz stellen oder in der anderen Richtung, hinter dem Seljalandsfoss Parkplatz versuchen, zu parken.
Dann muss man eben die 500-800 m laufen.

 

Rundgang um den Seljalandsfoss

Seljalandsfoss - Island Wasserfall
Blick vom Parkplatz

Bevor man zum Seljalandsfoss läuft und auch hinter den Wasserfall geht, sollte man sich bewusst machen, dass dies eine nasse Angelegenheit wird. Ein Regencape o.ä. ist nun zwar nicht unbedingt notwendig.
Ohne meine Mütze und Handschuhe wäre es aber schon sehr unangenehm geworden, denn irgendwann frieren einem die Hände ab, wenn man sich hinter dem Wasserfall mit dem Fotografieren Zeit lassen möchte.

Seljalandsfoss - Island Wasserfall
Die Linse bleibt nicht immer trocken …

Die Kamera, wenn man denn eine dabei hat, sollte definitiv auch Spritzwasser vertragen können. Oft hat man aufgrund der Gischt nur kurz Zeit, ein Foto zu machen, weil die Kameralinse im Nu wieder nass ist.

Sobald man sich neben den Wasserfall (am Beginn des Pfades, der um den Wasserfall führt) begibt, erscheint der Seljalandsfoss wesentlich imposanter und „schöner“.
Der kleine „See“ bzw. „Pool“, in den die Wassermassen fließen und die mit Gras und Moos bewachsene Landschaft perfektioniert die Szenerie dieses beliebten Wasserfalls.

Seljalandsfoss - Island WasserfallIst man erst einmal hinter den Wasservorhang gelangt, wird man an den meisten Stellen von der nassen Gischt verschont. Glitschig ist der Pfad an vielen Stellen trotzdem.

Seljalandsfoss Wasserfall von hintenHinter dem Wasser angekommen, sollte man sich die Zeit lassen, um den Seljalandsfoss zu genießen.
Liebend gerne würde man unter dem Wasserfall ein Bad nehmen, wenn das Wasser und die Luft nicht gar so kalt wären. Allerdings denke ich auch, dass die Wucht des Wassers etwas heftig wäre.
Denn dieses ergießt sich aus 66 Metern Höhe.

Seljalandsfoss Wasserfall von hintenNach gut 20-30 Minuten verlassen wir relativ durchgefroren den Pfad hinter dem Wasserfall und machen noch ein paar Fotos vom Ende des Pfades.

Seljalandsfoss Wasserfall von der Seite

Letztendlich wirklich ein toller Wasserfall, der von weitem gar nicht so spannend aussieht; aus der Nähe und dahinter aber ein Erlebnis ist.
Obwohl wir mittags dort waren, ist die beste Zeit eigentlich der frühe Abend oder gar Sonnenuntergang, da man am Seljalandsfoss dann natürlich ein besseres Licht genießen kann. Wenn es so bewölkt ist, wie bei uns, wird das aber auch nichts helfen.

 

Gljúfurárfoss – Ein kleiner Wasserfall in der Nähe des Seljalandsfoss

Wer sich hier noch eine Weile aufhalten möchte, kann den Abstecher zum Gljúfurárfoss Wasserfall machen (Google Maps). Dieser stürzt ca. 40 Meter in eine Felsspalte bzw. Schlucht. Daher kommt auch der Name, denn „Gljúfurárfoss“ bedeutet so viel wie „Schluchtenbewohner“.
Die Schlucht, in die der Wasserfall stürzt ist begehbar und soll u.a. auch wegen der Akustik interessant sein.
Da wir diesen Wasserfall leider verpasst haben, verweise ich auf diesen kurzen Wikipedia Eintrag, der auch ein Bild der Schlucht beinhaltet.

 

Übernachtung oder Hotel am Seljalandsfoss

Wer campen möchte, hat es einfach, denn ganz in der Nähe befindet sich der Campingplatz „Hamragarðar“ (Google Maps). Dieser hat offenbar sogar eine kleine Cafeteria mit Kuchen, usw.

Für normale Hotels in der Nähe kannst du dir die Seljaland-Seite von Booking.com ansehen.

Das nächstgelegene Hotel ist das relativ günstige, aber gut bewertete „Nicehostel Seljaland“, welches du hier buchen bzw. ansehen kannst.

 

Warst du auch schon einmal am Seljalandsfoss und zu welcher Tages- bzw. Jahreszeit?
Erzähle gerne in den Kommentaren von deinen Erfahrungen!

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Weitere Infos dazu

 

Zum Abschluss gibt es wie üblich die Galerie mit den schönsten Bildern zum Seljalandsfoss Wasserfall:

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