Fuerteventura Sehenswürdigkeiten – So entdeckst du die schönsten Orte der Insel!

Fuerteventura Sehenswürdigkeiten
Fuerteventura Sehenswertes mit dem Mietwagen erkunden - In meiner Rundreise stelle ich die Highlights der Insel auf einer 350km langen Route vor. Damit entdeckst du die schönsten Sehenswürdigkeiten Fuerteventuras. | Fuerteventura Sehenswürdigkeiten | Fuerteventura Tipps | Fuerteventura Urlaub | Strände | Fuerteventura Highlights | Fuerteventura Tipps | Unterkünfte | Anreise | Fuerteventura Mietwagen | Fuerteventura Auto fahren

Diesen Juni war ich mit einem Freund für eine Woche auf Fuerteventura, wo ich zwar vor allem Surfen war, aber natürlich auch die Insel mit dem Mietwagen erkundet habe.

Auf den ersten Blick mag Fuerteventura relativ karg wirken. Viel grüne Natur findet man hier nicht.
Trotzdem hat die Insel eine Vielzahl an tollen Sehenswürdigkeiten, die man sich angesehen haben sollte.
Dabei warten nicht nur schöne und faszinierende Strände auf den Besucher, sondern auch Dünenlandschaften, Höhlen, raue Küsten und mehr.

Im Beitrag werde ich ausführlich über unsere Route auf Fuerteventura mit dem Mietwagen berichten und weitere hilfreiche Tipps zu Fuerteventura geben.

 

Fuerteventura Reisevorbereitung und Infos

Fuerteventura schwarzer Strand mit Booten
Boote am Strand von Ajuy

Zunächst ein paar Infos, wie ich günstig einen Flug und Mietwagen gebucht habe, sowie Wege , um geeignete Unterkünfte auf Fuerteventura zu finden.

 

Fuerteventura Anreise – Günstigen Flug finden und Transfer zum Hotel

Der Hin- und Rückflug als Direktflug von Deutschland hat mich gerade einmal 111€ (nur mit Handgepäck, sonst natürlich um die 50-60€ mehr) gekostet.
Das ging dadurch ganz gut, da ich den Hinflug getrennt vom Rückflug gebucht habe mit 2 verschiedenen Fluggesellschaften.
Auffallend fand ich, dass Flüge ab Berlin oder Düsseldorf besonders günstig waren. Vor allem mit Ryanair wären hier Preise ab 60€ für Hin- und Rückflug möglich gewesen. Da sich die lange Anfahrt von Nürnberg für mich aber nicht gelohnt hätte, habe ich das nicht gemacht.

Auf was ich sonst noch alles beim Finden von günstigen Flügen achte, habe ich bereits in diesem Artikel umfangreich beschrieben.

Als Transfer zum Hotel bietet sich grundsätzlich der Mietwagen als praktischste Option an, vor allem dann, wenn man diesen die Tage darauf sowieso benötigt.
Sollte man darauf verzichten wollen, kann man als günstige Option auch einen Shuttle Bus buchen.
Dies haben wir für die Rückfahrt zum Flughafen gemacht und dabei den Veranstalter „Shuttle Spain Transfers“ genommen, da dieser vergleichsweise günstig war (ca. 6€ von Corralejo zum Flughafen). Das hat soweit auch gut geklappt, dauert aber halt auch länger, als ein Taxi oder Vergleichbares.

 

Mietwagen auf Fuerteventura günstig buchen

Fuerteventura Mietwagen buchen

Einen Mietwagen kann man auf Fuerteventura sehr günstig bekommen, v.a. wenn man ihn am Flughafen bucht. Das spart einem außerdem die Extrakosten für einen Transfer zum Hotel.
Unser Mietwagen (Kleinwagen; VW Polo) hat mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung 25€/Tag gekostet bei nur 2 vollen Miettagen. Wenn man sich für die Kategorie „Kleinstwagen“ entscheidet und eine längere Mietdauer hat, geht das aber auch noch günstiger.
Ich habe wie immer den Mietwagenvergleich von Check24 genutzt, um den Mietwagen für Fuerteventura zu finden.

Kleiner Hinweis für den Flughafen, da wir das zuerst nicht gesehen hatten: Die Schalter der Mietwagenfirmen befinden sich im Eingangsbereich des Flughafens, während man sich am großen Parkplatz außerhalb dann den Mietwagen nimmt. Wir sind zuerst den Mietwagenschildern gefolgt und nach draußen gelaufen.

7 wichtige Tipps und Hinweise zur Mietwagenbuchung findest du außerdem in meinem Artikel dazu.

 

Fuerteventura Hotels und Unterkünfte günstig finden

Fuerteventura Unterkunft und Villa

Auf Fuerteventura gibt es bekanntlich eine Menge Hotels und sonstige Übernachtungsmöglichkeiten. Da ich die eine Woche in einem Surfcamp war, kann ich das natürlich nicht als Unterkunft für Nicht-Surfer empfehlen.

Allerdings buche ich mittlerweile sehr oft über AirBnB, als günstige und oft bessere Alternative zu Hotels.
Darüber gibt es natürlich auch in Fuerteventura eine große Auswahl.
Für Neukunden gibt es, wenn du über meinen Link buchst, außerdem 25€ Rabatt auf die erste Buchung (bei mind. 65€ Buchungswert, was ab 2 Nächten ja gewöhnlich schon der Fall ist).
Hier ist der Link zu AirBnB mit 25€ Rabatt.

Alternativ würde ich mich persönlich auf Booking.com umsehen, um ein passendes Hotel auf Fuerteventura zu finden. Hier findest du die Fuerteventura Seite von Booking.com.

Die dritte und auf Fuerteventura häufig genutzte Möglichkeit ist natürlich der Pauschalanbieter, wo Flug und Unterkunft schon inklusive sind. Dann fehlt aber natürlich die Flexibilität, wenn man lieber auch ein paar Nächte auf der anderen Seite der Insel verbringen will.

 

Fuerteventura Sehenswürdigkeiten mit Mietwagen entdecken

Fuerteventura Aussicht auf Playa de Cofete Strand
Aussicht auf längsten Strand der Kanaren

Unser „Zuhause“ auf Fuerteventura war im schönen Ort Corralejo im Norden der Insel.

Möchte man vom Norden aus die ganze Insel erkunden, bietet es sich grundsätzlich an, eine Übernachtung im südlichen Teil, z.B. bei Jandia einzuplanen.
Wenn das nicht möglich ist, kann man eine Tour über die gesamte Insel auch an einem Tag schaffen. Dann ist man aber von früh bis abends unterwegs.
Die Strecken und Fahrtdauer auf Fuerteventura sind leicht zu unterschätzen.

Wir haben den Ausflug bis in den äußersten Süden der Insel (Punta Jandia) und zurück inklusive der Zwischenziele tatsächlich an einem Tag gemacht, ohne Übernachtung.
Das ist aber nur etwas für Leute, denen viele Stunden Autofahrt nichts ausmachen. Somit sind wir an diesem Tag ca. 6 Stunden gefahren und waren dabei insgesamt 12 Stunden unterwegs.
Am zweiten Tag haben wir uns dagegen noch ein paar weitere Ziele auf Fuerteventura angesehen.

Perfekt ist es natürlich, wenn man sich in der Mitte der Insel befindet. Dann kann man sowohl den Norden, als auch den Süden jeweils an einem (oder mehreren) Tagen erkunden.

 

Fahrt durch die Prärie in Richtung des Betancuria Landparks

Fuerteventura Hochland, Prärie Aussicht auf Landschaft

Von Corralejo starten wir unsere Route auf der Landstraße FV-10 über das Hinterland Richtung Süden.
Schon nach kurzer Zeit merkt man, dass sich hier das eigentliche, ursprünglichere Leben von Fuerteventura befindet.
Keine Touristen-Hotels und alles hat einen rustikalen Charakter und seinen eigenen Charme. Dazu muss man noch nicht einmal anhalten, um das zu erkennen.

La Oliva – Traditionsreicher Zwischenstopp

Als ersten möglichen Halt auf der Route bietet sich der kleine Ort „La Oliva“ an.
Der Ort hat seinen Namen von den Olivenhainen, die hier früher standen, auch wenn La Oliva heute mehr mit Palmen geschmückt ist.
Auch in La Oliva wird man viel von der typischen kanarischen Atmosphäre spüren.
Kunstliebhaber kommen im Kulturzentrum Casa Mane auf ihre Kosten.
Berühmt ist La Oliva vor allem durch die Pfarrkirche „Iglesia de Nuestra Senora de la Candelaria“.

Weiter geht es auf der FV-10, die wir kurze Zeit später auf unserer Route auf die Straße FV-207 verlassen, in Richtung des Gebirgspass bei Betancuria.
Dann biegen wir auf die FV-30 ab und die Landschaft wird allmählich gebirgiger.
Kurz vor dem „Parque Rural de Betancuria“ fährt man an einer interessanten Statue vorbei. Dort kann man kurz anhalten und die Aussicht genießen.

Fuerteventura Landschaft - Aussicht auf Prärie im Hochland

Der Punkt befindet sich hier (Google Maps).

Mirador de Morro Velosa im Betancuria Landpark

Ab hier geht es nun stetig und steil bergauf. Manchmal sieht man sogar ein paar sportliche Radfahrer, die sich diesen Gebirgspass antun.
Nicht verpassen sollte man nun die Abbiegung zum „Mirador de Morro Velosa„, einem hochgelegenen (kostenfreien) Museum mit grandioser Aussicht auf die bizarre Landschaft Fuerteventuras.

Fuerteventura Mirador de Morro Velosa Museum

Hier oben ist es sehr windig und auch recht kühl. Im Museum erfährt man einige (natur-) historische Details über die Kanareninsel.

Fuerteventura Mirador de Morro Velosa Museum - Aussicht auf Landschaft
Aussicht vom „Balkon“ des Museums

Vom Museum fährt man nun die steile Straße wieder hinunter zur Hauptstraße. Gleich danach bietet sich bereits der nächste Zwischenhalt mit den „Morro Velosa Statues“ (Google Maps) an, wo ein ebenso cooler Ausblick auf die Szenerie Fuerteventuras geboten wird.

Fuerteventura Landschaft - Aussicht auf Steppe

Betancuria – Älteste Siedlung Fuerteventuras mit nostalgischem Ambiente

Einige kurvige Passstraßen weiter erreicht man schließlich den Ort Betancuria.
Dort finden sich zahlreiche historische Gebäude unter Denkmalschutz und eine tolle Atmosphäre. Inmitten der kargen, trockenen Landschaft wirkt Betancuria wie eine Oase, was durch die zahlreichen Palmen noch verstärkt wird. In der urigen Altstadt lässt es sich gemütlich verweilen, wenn man möchte.
Auch wenn wir hier nicht zum Mittagessen blieben, kann man davon ausgehen, hier viele Restaurants mit authentischem kanarischem Essen zu finden.

Fuerteventura Betancuria - Oase mitten in Prärie
Betancuria

Zu den Sehenswürdigkeiten Betancurias zählen u.a. die dreischiffige Pfarrkirche, das Zentrum für Kunsthandwerk und das Franziskanerkloster.

Weiter den Pass entlang: Es wird eng!

Fuerteventura Betancuria - Oase mitten in Prärie

Nach dem Verlassen des Ortes geht die Fahrt durch die beeindruckende Landschaft voran und es wird sogar noch etwas kurviger und die Straße enger. Am Abgrund entlang muss man dann schon aufpassen, ob hinter der Kurve nicht ein Reisebus wartet (denn auch die fahren hier teilweise entlang).
An einem der höchsten Punkte in dem Gebiet wartet der nächste Aussichtspunkt „Las Peñitas“ (Google Maps).
Ein toller Blick auf ein Tal – eingebettet in umliegende Berge und dahinter das Meer – macht sich auf.

Fuerteventura Landschaft - Aussicht auf Hochland Steppe Las Peñitas
Sicht von Las Peñitas

Sollte man den hier verpassen, bietet sich ein paar Kurven später ein weiterer Halt an: „Risco de las Peñas“ mit einer ähnlichen Aussicht.

Ab hier geht es nun wieder bergab bis in den Ort „Pajara„. Von dort aus geht es weiter auf die Landstraße FV-605. Anschließend sollte man nicht den Abstecher (Hin und Zurück: 16 km) über die FV-621 nach „Ajuy“ verpassen, dem nächsten Highlight Fuerteventuras.

 

Fuerteventura Sehenswürdigkeit: Ajuy – Caleta Negra: Piratenhöhle und faszinierende Kalkfelsen

Fuerteventura Caleta Negra Kalkfelsen Landschaft

Diesen sehenswerten Ort bzw. dessen Höhlen und Gesteinsformationen sollte man nicht auslassen, wenn man auf Fuerteventura ist.
Der schön anzusehende schwarze Strand ist dabei eher Nebensache. Außerdem hielten sich hier nur wenige Leute auf, als wir ankamen, sodass es recht beschaulich zuging (das war allerdings bereits am frühen Abend).

Die erste kleine Höhle ist direkt am linken Ende des Strandes und bietet einen Vorgeschmack auf die Caleta Negra (schwarze Bucht).

Fuerteventura Caleta Negra Höhle am schwarzen Strand

Geht man den Strand von hier zum anderen Ende, gelangt man über eine Treppe die Klippe hinauf.
An interessanten Kalkfelsen-Formationen geht es nun eine kleine Wanderung (ca. 15 min.) am Meer entlang.

Fuerteventura Caleta Negra Kalkfelsen Landschaft am Meer

Schließlich gelangt man an eine Biegung, hinter der sich die schwarze Bucht „Caleta Negra“ mit ihrer „Piratenhöhle“ befindet. Dabei handelt es sich um eine Grotte direkt am Meer, die einige Hundert Meter tief in den Felsen läuft.
Über eine Treppe gelangt man hinunter und die Größe dieser Höhle („Cueva Negra„) ist wirklich beeindruckend.

Fuerteventura Caleta Negra Höhle Eingang
Eingang zur Höhle

Hier sollte man sich trauen, ein wenig weiter rein zu gehen. Ca. 100 Meter tief findet sich ein Ausgang zum Meer. Möchte man noch weiter gehen, muss man teilweise über ein paar Felsen kraxeln und aufpassen, nicht ins Wasser zu steigen.

Fuerteventura Caleta Negra Höhle Aussicht auf Meer
Ausgang zum Meer

Läuft man wieder zurück zum „Ausgang“ der Höhle, so findet sich parallel zu dieser Höhle eine weitere Höhle, zu der man beim Übersteigen einiger Felsen Zugang erlangt. Dort haben sich in einem dunklen Gang weiter hinten, welcher in die Höhle hineinführt, Tauben eingenistet, die einen gerne mal erschrecken können.

Früher (etwa im 15.-16. Jahrhundert) sollen hier in der Caleta Negra Piraten ihre Schätze eingelagert haben. Außerdem wurde das Dorf Ajuy von ebendiesen Piratenhorden auf brutale Art und Weise überfallen, sodass der schwarze Strand den Namen „Playa de los Muertos“ (Strand der Toten) erhielt.

Auf dem Rückweg kann man noch den Abstecher zum Felsentor „Peña Horadada“ unternehmen. Diesen verpassten wir leider. Die Abzweigung dorthin soll sich kurz vor dem Zugang zur Caleta Negra befinden.

 

Punta de Jandia – Südlichster Punkt Fuerteventuras

Fuerteventura Punta de Jandia Aussicht
Blick auf „Puerto de la Cruz“

Um von Ajuy zum Leuchtturm an der Südspitze Fuerteventuras zu kommen, liegt eine 80 km lange, 1,5-stündige Fahrt vor einem.

Die Route über das „Hinterland“ auf der FV-605 ist landschaftlich sehr ansehnlich und macht Spaß.
Ab und zu hat man eine tolle Sicht auf das Meer.

Nach einiger Zeit gelangt man auf die Autobahn FV-2. Wer einen coolen Aussichtspunkt nicht verpassen will, kann an der Ausfahrt 77 raus fahren und über einen kleinen Umweg zum Punkt „Mirador del Salma“ (Google Maps) gelangen. Dort blickt man auf eine tolle Szenerie aus gelbem Wüstensand, türkisfarbenem Wasser und Bergen im Hintergrund:

Fuerteventura Süden - Aussicht auf tolle Landschaft mit Meer

Weiter geht es auf der Autobahn auf die Halbinsel Jandia. Kurze Zeit später erreicht man den sehr touristischen Strand bzw. Ort „Playa de Jandia„. Dort befinden sich zahlreiche Resorts und andere Übernachtungsmöglichkeiten.

Hat man den Ort durchquert und folgt der Straße, so findet man sich anschließend auf einer Schotterstraße wieder.  Die geht ca. 19 km lang geht und endet quasi am Leuchtturm von Jandia.

Bei unserer Recherche lasen wir oft, dass diese Schotterstraße für kleine Mietwagen grenzwertig ist, besonders auch das letzte Stück. Das empfanden wir gar nicht so.
Die Straße hatte wenige Schlaglöcher und war einfach eine kurvige Schotterstraße ohne Gefahr für das Mietauto. Das letzte Stück zum Leuchtturm ist mittlerweile sogar asphaltiert.
Die „Safari-Busse“ mit dicken Reifen und hoher Bodenfreiheit, welche Touristen durch diese Gegend kutschieren, sind vermutlich noch in Zeiten eingeführt worden, in denen die Straßen noch schlechter waren.
Den Zirkus, den die Safari-Tour-Guides und die Touristen am Parkplatz veranstalteten, sowie Berichte auf anderen Blogs haben mir gereicht, um zu wissen, dass ich die Touren nicht empfehlen werde 😀 Ein eigener Mietwagen tuts hier allemal.

Fuerteventura Leuchtturm Punta de Jandia
Punta de Jandia

Am Leuchtturm, der die südlichste Spitze markiert, ist es wie bei fast jedem Kap sehr windig. Trotzdem ist es ganz cool hier, auch wenn sich die lange Fahrt nur für den Leuchtturm vielleicht nicht soo sehr lohnen würde. Allerdings gibt es ja noch ein weiteres Highlight auf Jandia, welches man, wie wir, auf der Rückfahrt ansteuern kann.

Fuerteventura Punta de Jandia Aussicht
Blick vom Leuchtturm auf „Puerto de la Cruz“

 

Playa Cofete – Am längsten Strand der Kanaren

Wenn man schon einmal hier ist, sollte man sich auf keinen Fall den Strand von Cofete entgehen lassen.
Vom Leuchtturm aus muss man hierzu knapp 10 km zurück fahren und an der beschilderten Kreuzung Richtung Cofete abbiegen.
Nun geht es auf der Schotterpiste noch ein Stück bergauf, bis man den höchsten Punkt der Straße erreicht, sowie den besten Aussichtspunkt auf den Playa de Cofete. Wirklich beeindruckend, wenn auch extrem windig.

Fuerteventura Playa de Cofete Aussicht auf Strand
Playa de Cofete

Der weitere Verlauf der Straße ist tatsächlich schon ein wenig unheimlich. Auf Schotter und in engen Kurven geht es, immer am Abgrund entlang, den ganzen Weg nach unten bis zum Strand.
Vorher durchfährt man aber noch den Ort Cofete, dessen Windrad eine Art Wahrzeichen zu sein scheint. Ansonsten leben hier nach meinen Informationen nur um die 15 Leute.

Fuerteventura Cofete Windrad mit Aussicht auf Ort
Ortschaft „Cofete“

Unten am Meer hat man den weitläufigsten Strand der Kanaren (ca. 11km) vor sich liegen, der zudem an vielen Stellen noch extrem breit ist. Nachdem es hier wegen der Strömungen auch zum Schwimmen gefährlich sein soll, ist der Playa de Cofete außerdem auch noch ziemlich leer. Nur verhältnismäßig wenige Touristen finden bis hierher.
Der perfekte Strand für sehr ausgedehnte Strandwanderungen.

Fuerteventura Aussicht auf weiten Strand Playa de Cofete

Direkt hinter dem Strand befinden sich Dünen.

Fuerteventura Dünen an Strand Playa de Cofete
Friedhof auf Dünen

Playa de Cofete ist ein Strand, der völlig anders ist, als die typischen Touristen-Strände. Er steht außerdem unter Naturschutz und darf deshalb nicht bebaut werden.
Die Idylle von Cofete wird also voraussichtlich noch lange erhalten bleiben.

Fuerteventura Wellen am Strand Playa de Cofete
Wellen am Playa de Cofete

Spätestens auf der Rückfahrt vom Strand wird einem die Villa mitten in der Prärie auffallen. Die sagenumwobene Villa Winter kann man auch besichtigen. Sie ist aber wohl in Privatbesitz. Mehr zur Geschichte dazu kannst du z.B. auf Wikipedia nachlesen.

Fuerteventura Villa Winter bei Cofete
Villa Winter

Zurück geht es nur über die gleiche Strecke. Cofete ist quasi eine Einbahnstraße.

 

Rückfahrt in Richtung Corralejo mit möglichen Zwischenstopps

Vom Playa de Cofete nach Corralejo zurückzufahren ist so ziemlich die längste Strecke, die man auf der Insel zurücklegen kann. Ca. 140 km und 2,5 Stunden Fahrtzeit.
Wer sich entschieden hat, die Tour in den Süden an einem Tag zu machen, der muss da eben durch. Besser ist es aber wie gesagt, wenn man im südlichen Teil Fuerteventuras eine Übernachtung einplant. Dann kann man morgens Richtung Norden starten.
Nachdem die Hinfahrt in den Süden über den Westen der Insel ging, kann man nun an der Ostseite entlang fahren. Dabei bietet sich das ein oder andere Zwischenziel an.

Oasis Park (Zoo) bei La Lajita

Kurz nach Verlassen der Halbinsel Jandia fährt man auf der Autobahn FV-2 am Oasis Park vorbei. Das ist natürlich weniger als kurzer Zwischenstopp zu sehen. Interessant aber vor allem für Familien mit Kindern.
Hier auf Google Maps ansehen.

Faro de La Entallada

Ein sehr interessant anzusehender Leuchtturm befindet sich über einen kleinen Umweg auf der weiteren Route.
Etwa 15 km nach dem Oasis Park kann man dazu von der Autobahn abfahren. Der Umweg beträgt auch etwa um die 15 km. Wir haben diese Sehenswürdigkeit leider verpasst, daher hier ein Bild von Google.

Die Position des Leuchtturms und weitere Bilder Hier auf Google Maps ansehen.

Castillo Caleta de Fuste

Fuerteventura Castillo Caleta de Fuste Strand

Der kleine Hafenort ist sicherlich kein Must-See auf Fuerteventura. Da wir dort aber zufällig auch hielten, will ich es nicht unerwähnt lassen.
Der Ort ist vor allem für Feriengäste gemacht. Der kleine Bootshafen und der historische Turm „Castillo de San Buenaventura„, welche sich direkt an der Promenade befinden, laden aber für einen kleinen Abstecher ein.
Bemerkenswert ist außerdem der weite Sandstrand und das türkisfarbene Wasser.
Nur (natürlichen) Schatten sucht man am Strand vergeblich.

 

Fuerteventura Sehenswürdigkeit: Dunas de Corralejo – In der Weite der Sanddünen spazieren

Fuerteventura Sehenswertes - Dunas de Corralejo
Straße durch die Dünen

Bereits auf dem Weg vom Flughafen nach Corralejo fuhren wir an der faszinierenden Dünenlandschaft des „Parque Natural de Corralejo“ vorbei.
Daher war es nun Zeit, sich auch einmal in den Wüstensand hinein zu begeben. Nachdem das Klima in Fuerteventura gewöhnlich sehr gemäßigt ist, hält man die pure Sonnenstrahlung ganz gut aus, wenn man sich hier selbst in die Wüste schickt.
Insgesamt etwa 20 km² groß ist das Dünengebiet. Man hat also genügend Möglichkeiten, hier verloren zu gehen.

Fuerteventura Sehenswertes - Dunas de Corralejo Sanddünen

Ich habe inzwischen schon so manche Dünenlandschaft gesehen (z.B. White Sands in New Mexico/USA oder in Südafrika) und finde es immer wieder schön, zwischen und auf den Dünen herumzugehen und die Weite und Leere der Landschaft zu erleben.
So auch hier, im größten Dünengebiet der Kanaren.

Fuerteventura Dünen - Dunas de Corralejo Sanddünen am Meer

Von den Dünen sind es nun nur noch wenige Kilometer bis zurück nach Corralejo, wo diese hier vorgestellte Route schließlich endet.

Karte der Fuerteventura Rundreise Route

Für einen besseren Überblick über die Route findet du hier die Karte dazu. Diese beinhaltet alle Routenpunkte, sowie weitere Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura.

Die Route wie sie hier in der Karte ist, hat laut Google Maps eine Fahrtlänge von knapp 350 km und eine Fahrtzeit von knapp 7 Stunden.

 

Welche Sehenswürdigkeiten hat Fuerteventura noch zu bieten?

Fuerteventura Strand El Cotillo Beach
El Cotillo Beach

Außer den Sehenswürdigkeiten, die man auf meiner Route befahren kann, bietet Fuerteventura natürlich noch weitere sehenswerte Ziele, welche ich dir nicht vorenthalten möchte und daher stichpunktartig aufliste. Alle Punkte sind auch schon in der Karte oben eingezeichnet.

Strände auf Fuerteventura:

  • El Cotillo Beach (Nordwesten): Der Strand von El Cotillo ist vor allem bei Surfern beliebt und auch ich war hier dreimal mit der Surfschule. Auffallend fand ich dabei, dass es hier außer den Surfern im Wasser sehr leer war, obwohl der Strand mit Dünen wirklich sehr schön ist.
  • La Concha: Direkt in der Nähe von El Cotillo befindet sich dieser, nach den Bilder zu beurteilen, wunderschöne Strand, der wenig frequentiert ist. Leider haben wir den verpasst, würde ihn mir nächstes mal aber sicher mal ansehen.
  • „Popcorn-Strand“ bei Corralejo: Nicht direkt ein Badestrand, aber mit einer Besonderheit. Hier liegen zahlreiche kleine weiße Steinchen, die wie Popcorn aussehen (Bild dazu in der Galerie weiter unten). Sollte man nicht verpassen, wenn man in der Nähe ist. Ich habe eine Stelle markiert, die du hier auf Google Maps findest.
  • Playa de Sotavento de Jandía: Schöner, großer Strand auf Jandia im Süden. Hier auf Google Maps ansehen.

Sonstige Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura:

  • Isla de Lobos: Die Insel Lobos, welche direkt vor Corralejo gelagert ist, bietet sich als tolles Ausflugsziel mit schönen Stränden und Schnorchelmöglichkeiten. Hin- und Rückfahrt gibt es für ca. 15€ wenn man es individuell macht (kann man z.B. hier online kaufen; alternativ auch vor Ort am Pier). Es gibt aber auch geführte Tagesausflüge (auf Tripadvisor ansehen).
  • Vulkan Calderón Hondo: Vom Ort Lajares hat man die Möglichkeit, den 278 m hoch gelegenen Vulkan zu erklimmen. Oben erwartet einen der Blick in den Vulkankrater, sowie eine tolle Aussicht auf Fuerteventura.

Damit solltest du nun eine ausreichende Auswahl für Unternehmungen auf Fuerteventura haben. Trotzdem wirst du sicher noch den ein oder anderen tollen Ort auf der Insel finden, den ich hier noch nicht beschrieben habe. Aber das macht es ja auch spannend.

 

Warst du bereits auf Fuerteventura? Welche Sehenswürdigkeiten sollten hier noch mit?
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Für deine Reisen empfehle ich dir außerdem die kostenlose VISA Kreditkarte der Santander, mit der du weltweit kostenfrei Bargeld abheben kannst und vieles mehr.

Weitere Infos dazu

 

Zum Abschluss gibt es wie üblich die Galerie zu den schönsten Bildern aus Fuerteventura:

 

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