Lofoten Rundreise – So planst du die perfekte Route für 7 Tage Roadtrip

Die Inselgruppe der Lofoten ist eines der landschaftlich schönsten Ziele im Norden Norwegens und Europas allgemein und eignet sich daher bestens für eine Rundreise mit dem Mietwagen, Camper oder Wohnmobil.

Bereits in meinem ausführlichen Artikel zu den Lofoten Sehenswürdigkeiten konntest du eine Vorstellung davon bekommen, wie viele sehenswerte Highlights ein Roadtrip in dieser Region zu bieten hat.

In diesem Artikel soll es dagegen mehr um die Zeitplanung deiner Lofoten Rundreise gehen und wie du die Route dazu konkret gestalten kannst. Neben organisatorischen Tipps und Infos gebe ich außerdem tolle Unterkunftsempfehlungen, die deinen Aufenthalt dort abrunden. Die vorgestellte Route geht dabei von vollen 7 Tagen aus. Eine Zeit, die ausreicht, um neben allen Sehenswürdigkeiten auch die ein oder andere Wanderung zu unternehmen.
Falls du ausschließlich die Lofoten bereist und nicht den weiteren Norden Norwegens, wird es dir aber auch bei einer Reisedauer von 10-14 Tagen noch nicht langweilig werden.

Die einzelnen Sehenswürdigkeiten auf dieser Route werden nur noch sehr kurz beschrieben, da du die genaueren Infos bereits im anderen Artikel findest.

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

Lofoten Rundreise – Tipps und Infos zur Reise auf die Lofoten

Im folgenden Abschnitt geht es um die Anreise auf die Lofoten, die beste Reisezeit, den benötigten Mietwagen und Straßenverhältnisse, sowie allgemeine Infos zu den Unterkünften auf den Lofoten.

Wenn du direkt zur Route springen willst, klicke hier.

Anreise auf die Lofoten

Um die Lofoten zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Per Flug, Auto oder Fähre.
Welche Option du nimmst, hängt natürlich u.a. davon ab, ob du auch einen anderen Teil Norwegens besuchst oder von Deutschland aus ausschließlich die Lofoten bereist.

Anreise per Flug (und Auto)

Solange du keinen Roadtrip länger als 3 Wochen planst, fällt die Option, von Deutschland aus mit dem Auto die komplette Strecke zu fahren eigentlich weg. Schließlich würde allein für Hin- und Rückfahrt ca. 1 Woche Fahrtzeit drauf gehen und Sprit+Maut für insg. 6000 km sind auch nicht zu unterschätzen. Wer nur 1 oder 2 Wochen auf die Lofoten bzw. Nordnorwegen reist, wird also normalerweise immer fliegen.

Die beste Option dafür ist häufig ein Flug nach Tromsø, der größten Stadt im hohen Norden.
Von Deutschland aus gibt es dorthin an manchen Wochentagen auch Direktflüge.
Aktuell von Düsseldorf (je Sa. hin, Sa. zurück mit Eurowings; ab ca. 130€ ohne Gepäck und ab ca. 220€ mit Gepäck) und von Frankfurt aus (jeweils Di./Mi. oder Sa. hin und je Mi. oder Sa. zurück mit Lufthansa; Preise hier eher Richtung 400€ inkl. Gepäck).
Wer auf einen Direktflug verzichten kann, findet natürlich eine deutlich breitere und günstigere Auswahl mit Umstieg in Oslo. Bei meiner letzten Lofoten Rundreise bin ich z.B. hinwärts (ab Frankfurt) in Oslo umgestiegen und zurück direkt geflogen für insgesamt 255€ inkl. Gepäck.
Von Tromsø sind es dann knapp 400 km oder 5-6 Stunden Fahrtzeit zum Beginn der Lofoten.

Alternativ zu Tromsø gibt es grundsätzlich auch Flüge nach Bodø. Der Flughafen ist kleiner und es gibt keine Direktflüge von Deutschland aus, allerdings einige von Oslo.
Von Bodø könntest du dann mit der 3-4-stündigen Fähre direkt ins Herzen der Lofoten übersetzen. Falls du mit der Auswahl an Flügen nach Tromsø nicht zufrieden bist, solltest du also auch Bodø bei deiner Flugsuche in Erwägung ziehen.
Wenn du es dir leisten magst, dann besteht übrigens die Möglichkeit, von Bodø auch direkt auf die Lofoten (Leknes) zu fliegen, statt die Fähre zu nehmen.
Bedenke aber, dass zusätzlich zum Flugpreis auch die Mietwagenpreise in Leknes wahrscheinlich teurer sein werden.

Für die Flugsuche empfehle ich inzwischen die Plattform Skyscanner (→ hier ansehen).

Anreise/Rückreise mit der Fähre

Falls du vor dem Besuch der Lofoten bereits den südlicheren Teil Norwegens bereist, nach Bodø fliegst oder gar von Deutschland aus mit dem Auto anreist, ist eine Fährüberfahrt von Bodø die sinnvollste Option.
Die Autofähre nach Moskenes auf den Lofoten fährt mehrmals täglich, benötigt ca. 3:15h und kostet zurzeit (Stand 01/2022) 754 NOK (normaler PKW inkl. Passagiere). Elektrofahrzeuge zahlen die Hälfte.
Den genauen Zeitplan und Preise findest du hier.
Auf der Seite der Fährgesellschaft Torghatten Nord kannst du dich weiter informieren und gegen Gebühr auch eine Reservierung vornehmen.

Für die Rückfahrt von den Lofoten kannst du auch vom Ort Lødingen eine Fähre nach Bognes nehmen, wenn du die selbe Strecke nicht wieder zurückfahren möchtest.
Anders herum geht es natürlich auch (Hinreise von Borgnes, Rückreise via Bodø).


Mietwagen bzw. Camper für einen Roadtrip auf den Lofoten

Lofoten Rundreise mit Mietwagen

Die praktischste und günstigste Option ist die Anmietung eines gewöhnlichen Mietwagens in Tromsø.

Dies habe ich wie üblich über den Mietwagenvergleich von Check24 (→ hier ansehen) gemacht, da ich damit regelmäßig die besten Erfahrungen mit hatte.
Die Plattform billiger-mietwagen.de stellt eine weitere Alternative zur Buchung dar.
Wichtig ist vor allem, dass du in den Filtern einstellst, dass nur Angebote ohne Selbstbeteiligung gezeigt werden, denn Norwegen ist bekanntermaßen nicht günstig und entsprechend auch Reparaturen am Auto.

Unser gebuchter Mittelklasse Wagen (der als kostenloses Upgrade ein kleiner SUV wurde) hat dabei 867€ bei 17 Mietwagen gekostet, d.h. gute 50€/Tag, was der übliche Preis außerhalb der Sommer-Hauptsaison (Juli/August) ist. In der Hauptsaison muss man mit signifikanten Aufpreisen rechnen.

Für jegliche gefahrenen Straßen auf den Lofoten wurde kein Allradantrieb benötigt. Die meisten Straßen sind sowieso asphaltiert und ansonsten kaum nennenswerte Steigungen zu befahren, da sich zumindest die Hauptstraßen meist am Wasser befinden.
Falls du im Winter verreist, sind die Mietwagen zumindest grundsätzlich mit Winterreifen ausgestattet, die gewöhnlich auch sog. Spikes in den Reifen haben. Damit lassen sich auch vereiste Straßen noch relativ gut befahren.
Allradantrieb kann im Winter ganz nett sein, ist jedoch auch dann kein Muss auf den Lofoten.

Lofoten Rundreise mit Camper

Eine Rundreise mit Camper bzw. Wohnmobil bietet die volle Freiheit, überall in der Natur anzuhalten und stehenzubleiben, auch über Nacht.
Das sogenannte „Jedermannsrecht“ in Norwegen hat zwar ein paar Regeln (Abstand 150 m zu Häusern, nur unbewirtschaftetes, frei zugängliches Land, etc.), ist ansonsten aber eine tolle Sache.

Leider haben in Norwegen schon selbst die kleinsten Camper (umgebaute VW Caddy) eine Tagesrate von über 150€, sodass es am Ende mindestens genauso viel kostet, wie die Option Mietwagen+Hotel, wenn nicht mehr.
Richtige Wohnmobile sind dann noch einmal doppelt so teuer. Eine Anmietung vor Ort macht daher nur bedingt Sinn, es sei denn, man scheut die Kosten nicht. Die meisten Touristen mit Camper auf den Lofoten sind daher aus Deutschland angereist.
Dies lohnt sich dann meiner Ansicht nach nur bei einer Reisedauer von über 3 Wochen.

Die Alternative dazu ist natürlich die Option Mietwagen + Zelt. Im Winter werden das aufgrund der ungemütlichen Verhältnisse die wenigsten machen und auch im Frühling und Herbst ist es noch recht kühl. Im Sommer dagegen ist es die naturnaheste und günstigste Option, die einem zusätzliche Möglichkeiten eröffnet (z.B. Campen am Kvalvika Beach oder anderen traumhaften Orten auf den Lofoten).


Die beste Reisezeit auf den Lofoten

Die Lofoten sind fast ganzjährig gut zu bereisen, wobei jede Jahreszeit ihre eigenen Vor- und Nachteile hat.

Winter

Der Winter im Februar und März lässt die Lofoten im besonderen Licht der stets tief stehenden Sonne leuchten und die Landschaft ist größtenteils schneebedeckt. Polarlichter kann man in dieser Zeit gut sehen, da die Tagesdauer noch immer kurz ist, allerdings lange genug, um auch etwas unternehmen zu können.
Die Tag-Nacht-Gleiche ist Mitte März. Mitte Februar beschränkt sich die Tagesdauer dagegen noch auf 7-8 Stunden. Eine gute Zeit für Fotografen, die Fokus auf Nordlichter legen und tolle Abend-Lichtstimmungen bevorzugen.
Trotz der hohen nördlichen Breite ist es auch im Winter aufgrund des Golf-Stroms nicht wirklich eiskalt und man kann mit Tagestemperaturen von um die 0-5°C rechnen.

Frühling/Sommer

Der Frühling und Sommer ist dagegen geprägt von einer teilweise endlosen Tagesdauer und noch milderen Temperaturen, die auch Campern mit Zelt zugute kommen. Auch wenn die Tagestemperaturen im Durchschnitt immer noch nur ca. 15°C erreichen, kamen auch schon Höchstwerte von bis zu 30°C vor. Dies sind aber eher Ausnahmen.
Während der April als Übergang zum Sommer und nicht wirklich vorhandenem Frühling noch nicht empfehlenswert ist, so genießt man ab Ende Mai die Mitternachtssonne, die dann bis Mitte Juli nicht mehr komplett unter geht.
Eine nächtliche Wanderung im nie verschwindenden Abendlicht? Ein Picknick am Traumstrand nachts um 2? All dies ist möglich von Juni bis Juli. Auch im August profitiert man noch von der langen Tagesdauer, Mitte des Monats geht die Sonne aber „schon“ um 22 Uhr unter.
Nachteil im Sommer: Es ist die touristischste Zeit und Parkplätze, Campingplätze und Sehenswürdigkeiten sind oft recht voll. Immerhin hat man die Möglichkeit, auch abends oder gar nachts noch Dinge zu unternehmen, wenn man mit dem Rhythmus zurecht kommt.

Herbst

Der Herbst, insbesondere der September ist geprägt von einem außerordentlich intensiven Herbstlaub, noch angenehmen Temperaturen und weniger Touristen. Preise für Mietwagen und Co. normalisieren sich ebenfalls wieder. Noch immer ist es ausreichend lang hell (Mitte September geht um halb 8 die Sonne unter, allerdings dauert es dann locker 1,5 Stunden bis es wirklich dunkel ist) und gleichzeitig dunkel genug, um Polarlichter beobachten zu können.
Im Oktober wird es dann bereits regnerischer und die Tage sehr schnell kürzer. Spätestens der November ist dann nicht mehr als Reisezeit empfehlenswert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die beste Reisezeit auch abhängig von deinen eigenen Präferenzen ist.
Eine Reise ab Anfang März ist gut geeignet, wenn du den Winter auf den Lofoten erleben möchtest und Wert auf Polarlichter legst. Die Tage sind außerdem nicht ganz so kurz wie im Januar und Februar.
Möchtest du das Phänomen der Mitternachtssonne erleben und die ultimative Freiheit in der Zeitplanung haben, dann kommen eigentlich nur der Juni und Juli als beste Reisezeit für dich in Frage. Polarlichter fallen dann allerdings weg.
Die perfekte Mischung aus allen Highlights der Lofoten bietet dann der September. Tolle Farben, perfekte Tagesdauer für Unternehmungen und Nachtdauer für Polarlichter, beginnende Nebensaison und die häufigen Schauer sorgen für zahlreiche Regenbögen. Natürlich kann es mit etwas Pech auch schon einmal den ein oder anderen Tag durchregnen, denn der Niederschlag ist ca. doppelt so hoch wie im Sommer.


Unterkünfte auf den Lofoten

Tolles Zimmer in einer der Hütten von Eliassen Rorbuer bei Hamnøy

Unterkünfte auf den Lofoten bzw. in Norwegen sind erwartungsgemäß nicht so günstig wie in anderen Ländern, dafür aber meistens sehr schön und sauber.
Besonders beliebt ist die Übernachtung in einer der sogenannten „Rorbuer“ Fischerhütten, die den typisch roten Anstrich haben und ursprünglich als saisonale Unterkunft für Fischer dienten. Der Begriff Rorbuer setzt sich übrigens aus den norwegischen Wörtern Rudern („Ro“) und Wohnen („Bu“) zusammen. Manche der ursprünglich sehr einfachen Hütten wurden für Touristen renoviert und modernisiert, manche auch ganz neu gebaut.

Die mitunter beliebtesten Rorbuer auf den Lofoten befinden sich im Süden auf der Insel Moskenesøy, darunter die bekannten Eliassen Rorbuer“ (hier auf Booking.com) auf Hamnøy, die „Sakrisøy Rorbuer“ (hier auf Booking.com) auf Sakrisøy oder z.B. die „Svinøya Rorbuer“ (hier auf Booking.com) bei Svolvaer auf Austvagøya.

Eine Übernachtung in einer der Hütten, die gewöhnlich immer am Wasser liegen ist definitiv zu empfehlen. Wir hatten uns 3 Übernachtungen mit Meerblick am Wasser von Eliassen Rorbuer gegönnt (dazu unten mehr).

Tolle Optionen gibt es außerdem auf AirBnB. Wer einen Roadtrip auf den Lofoten unternimmt, sieht ständig Hütten in der Natur, die auf Selbstversorgung ausgerichtet sind und oft nicht einmal fließendes Wasser haben. Eine Sache, die zwar gewöhnungsbedürftig sein kann, allerdings auch ein tolles Erlebnis ist und typisch für den hohen Norden.
3 Nächte verbrachten wir einer solchen urigen, gemütlichen Hütte. Preislich zudem deutlich günstiger (ca. 70€/Nacht in unserem Fall).
Alternativ gibt es aber auch zahlreiche solcher Häuser ohne Abstriche im Komfort, die dann entsprechend teurer sind.
Details dazu mit konkreter Empfehlung gibt’s weiter unten im Artikel.

Insgesamt haben wir übrigens ca. 115€/Nacht für Unterkünfte auf den Lofoten gezahlt, was mehr als im restlichen Nordnorwegen war.

Übersichtskarte zu den Lofoten

Für eine grobe Übersicht über die 5 miteinander verbundenen Lofoten Inseln kannst du diese Karte nutzen.

Direkt zur Google Maps Karte mit allen Sehenswürdigkeiten und der kompletten Routenführung geht es hier.


Route für 7 Tage Rundreise

Die Route für diese Lofoten Rundreise ist für 7 Tage auf den Lofoten angedacht (+ Hin/Rückfahrt z.B. nach Tromsø) und geht von einem Start und Ende im Osten der Lofoten (Insel Austvagøya) aus. Das ist dann der Fall, wenn du z.B. von Tromsø anreist.
Wer nur für eine einwöchige Lofoten Rundreise nach Norwegen fliegt sollte mit dieser Routen Beschreibung gut zurecht kommen.
Wer z.B. von Bodø anreist und zuerst im äußersten Süden der Lofoten landet, muss die Route für sich ein wenig umstellen, sollte aber dennoch gut einschätzen können, was an den jeweiligen Tagen unternommen werden kann.

Bezüglich der Unterkünfte empfehle ich, sich auf 2 bis max. 3 verschiedene Unterkünfte zu beschränken, um sich nicht ständig um aus- und einchecken kümmern zu müssen. Die Unterkünfte sollten natürlich von der Lage gut gewählt sein. 2 Unterkünfte am Ende der Lofoten (Moskenesøya) nützen nichts, wenn du auch Ziele auf der obersten Insel Austvagøya ansteuern möchtest.
Wir haben uns daher die erste Unterkunft im Osten von Vestvagøy und die zweite im Süden von Moskenesøya auf der Insel Hamnøy ausgesucht, sodass sämtliche Ziele rund um die Unterkünfte keiner langen Fahrtzeiten bedurften. Neben diesen zwei Unterkünften sind im Artikel allerdings auch weitere Empfehlungen enthalten.
Falls du mit dem Camper unterwegs bist, stellt sich das Ganze natürlich anders dar und du musst die Route entsprechend anders planen, da du ja tendenziell häufiger deinen Standort zur Übernachtung wechselst. Die Tagesziele bleiben aber gleich, sodass du dich trotzdem an dieser Route orientieren kannst.

Hier sei noch einmal erwähnt, dass ausführlichere Infos zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten, ebenfalls in geografischer Reihenfolge bereits im Artikel zu „35 Lofoten Sehenswürdigkeiten (Link) von mir enthalten sind, den du parallel zu diesem Artikel nutzen kannst.

Tag 1 auf der Lofoten Rundreise: Ankunft

Sicht von der Terrasse unserer ersten Lofoten Unterkunft

An Tag 1 geht es auf in Richtung Lofoten, z.B. von Tromsø aus. In dem Fall stünde eine längere Anfahrt von ca. 450 km bzw. 6,5 Stunden Fahrt bis zur ersten von mir empfohlenen Unterkunft/Region an. Wer längere Fahrten nicht scheut, bewältigt dies beim entspannten Fahren in Norwegen aber relativ problemlos.
In der vorgeschlagenen Rundreise gehe ich von insgesamt zwei verschiedenen Unterkünften aus. Die erste Bleibe liegt gut, wenn sie im Westen Austvagøys, auf Gimsøy oder im Osten Vestvagøys liegt. Die zweite Unterkunft sollte dann auf Moskenesøya liegen.

In meiner Empfehlung liegt die erste Unterkunft im Osten Vestvagoys, sodass sich auf der Strecke ein paar erste Sehenswürdigkeiten befinden, die einen kurzen Halt verdienen.
Mehr würde ich für den ersten Tag dann aber nicht einplanen.

Sehenswürdigkeiten/Ziele auf der Route von Tag 1

  • Sildpolltjønna Schiffswrack (-> Google Maps Koordinaten) + ggf. Sildpollnes Kirche (-> Google Maps Koordinaten): Beide Ziele liegen fußläufig direkt an der Hauptstraße, der Europastraße E10, die auf der heutigen Route befahren wird. Mehr Infos hier.
  • Rastplatz Austnesfjorden (-> Google Maps Koordinaten): Parkplatz mit Aussichtsplattform in direkter Nähe zum Schiffswrack, die einen ersten guten Blick über eine typische Lofoten Landschaft bietet. Mehr Infos hier.
  • Svolvaer: Falls du noch Lebensmittel oder sonstige Dinge benötigst, ist in der „Hauptstadt“ der Lofoten die beste Möglichkeit dazu. Sehenswürdigkeiten rund um Svolvaer findest du bei Tag 2.
  • Fotospot Brücke nach Gimsoy (-> Google Maps Koordinaten): Wenn das Wetter und Licht gerade passt, findest du diesen Spot direkt an der E10. Andernfalls kommst du hier später noch einmal vorbei.
  • Fotospot – Felsen mit Wasserspiegelungen (-> Google Maps Koordinaten): Ein schöner kleiner Fotospot für Fotografen. Beim richtigen Licht, v.a. abends können hier tolle Aufnahmen entstehen. Der Punkt befindet sich auf der letzten Strecke zur ersten möglichen Unterkunft. Falls du der Empfehlung folgst, kommst du hier automatisch vorbei.

Tagesdistanz (ab Tromsø): 460 km (knapp 7 Stunden).

Unterkunftsempfehlung für Tag 1-4

Ausgehend von nur 2 Unterkünften bei 7 Tagen Lofoten Rundreise empfiehlt es sich, die erste Unterkunft zwischen Vestvagoya und Austvagoya zu buchen.

Unsere Empfehlung der günstigen und gemütlichen Hütte auf AirBnB ist zurzeit (01/2022) leider nicht mehr buchbar, da die Besitzerin aktuell vermutlich wieder darin wohnt. Sie vermietete ihr kleines Zuhause immer dann, wenn sie eine Weile nicht vor Ort war.
Deshalb verlinke ich dir die Unterkunft dennoch, denn das Inserat an sich ist noch online und kann im Sommer oder nächstes Jahr evt. wieder zur Buchung verfügbar stehen.
Die Hütte befand sich in der Siedlung Malnes, die aus einigen Häusern mit viel Abstand zueinander besteht. Die Unterkunft hatte Strom, aber kein fließendes Wasser. Dafür aber einen Holzofen und sogar eine Sauna. Nachts gab es dann einen äußerst starken Nachthimmel. sowie Polarlichter zu sehen. Preislich bei ca. 70€/Nacht.
Insgesamt sehr empfehlenswert, wenn man sich ein „einfaches Leben“ in der Natur, ohne WLan und richtige Dusche für ein paar Tage vorstellen kann 😉

Als Alternative zu dieser Hütte habe ich noch 2 weitere Empfehlungen, die mindestens genauso schön, allerdings etwas teurer sind:

  • Ferienhaus in Brenna (hier auf Booking.com) – gemütliches Haus in der Natur mit Sicht und in Laufweite zum Meer. Preislich bei ca. 120-130€/Nacht.
  • → TIPP: Sydalen House (hier auf Booking.com) – Extraordinäres, modernes Häuschen aus Holz an einer wenig befahrenen Landstraße gelegen, welches ebenfalls Blicke Richtung Meer und Berge bietet. Preislich je nach Saison bei ca. 110-150€/Nacht.

Oder falls du doch bereits in dieser Region ein Rorbuer buchen möchtest, bieten sich die „Svinøya Rorbuer“ (hier auf Booking.com) bei Svolvaer an.


Tag 2 auf der Lofoten Rundreise: Svolvaer/Umgebung + Henningsvaer

Henningsvaer

Für den ersten vollen Tag macht es Sinn, noch einmal in den südwestlichen Teil Austvagøyas zu fahren, um einige der Highlights dort zu besuchen, bevor es weiter in den Süden geht.
Wir haben uns zunächst wieder Richtung Svolvaer begeben, wo es ein paar kleinere Sehenswürdigkeiten, sowie eine wahlweise kurze oder mittlere Wanderung gibt.

Svolvaer – Abstecher nach Svinoya und Ausblick vom Tjeldbergtind

Svolvaer an sich fanden wir nicht sonderlich aufregend, aber es gibt natürliche gute Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants.
Als Unternehmungen/Sehenswürdigkeiten rund um Svolvaer bieten sich an:

Restaurant-Empfehlungen in Svolvaer:

  • Bacalao – Kneipe mit preisgünstigem Essen und eher jungem Publikum. Selbstbedienung (Google Maps).
  • Børsen Spiseri – Gemütliches, uriges Restaurant in einem knapp 200 Jahre alten Hafengebäude mit typischem Lofoten Charakter auf Svinøya (Google Maps)

Henningsvaer – Das malerische Fischerdorf auf Inseln inklusive fantastischer Aussicht

Auf dem Rückweg von Svolvaer bietet sich der Abstecher nach Henningsvaer sehr gut an. Nachdem es inzwischen außerdem Nachmittag sein sollte, ist das Licht dafür perfekt. Falls du in Svolvaer nur die kurze Wanderung mit Aussicht gemacht hast, sollte zusätzlich ein Aufstieg auf den kleinen Hausberg Henningsvaers kein Problem darstellen. Bevor du im Westen auf der E10 wieder die Küste erreichst, erfolgt der Abstecher auf die Straße 816.
Direkt danach kommst du am Rørvikstranda (-> Google Maps Koordinaten) vorbei, einem netten Strand für einen kurzen Besuch.
15 Minuten oder 7 km weiter erreichst du die Inselgruppe Henningsvaer, die man auch als Miniaturausgabe der Lofoten bezeichnen könnte. Die Fahrt von Svolvaer sind ca. 24 km bzw. 30 Minuten.

Alle wichtigen Infos, Tipps und Erfahrungen zu Henningsvaer findest du bereits in meinem Artikel dazu, den ich hier verlinke.

In Kurzfassung dennoch die Highlights:

  • Fußballplatz am Ende Henningssvaers in spektaktulärer Lage
  • Atemberaubende Aussicht vom Hausberg Festvagtinden auf die Inselgruppe (Teilwanderung auf 180 Meter, Wanderung zum Gipfel optional) – (Google Maps).
  • Hafen von Henningsvaer
  • Cafés & Galerien – Mehr Info hier.

Für den Besuch von Henningsvaer inkl. Wanderung zur Aussicht solltest du mind. 3, besser 4 Stunden einplanen.

Tagesdistanz ab Unterkunft (Osten Vestvagøy): ca. 100 km (2 Stunden).


Tag 3 auf der Lofoten Rundreise: 2 tolle Strände + die kleinste Lofoten Insel Gimsøy

Am heutigen Tag eignet sich der Vormittag bis früher Nachmittag für 2 Strände. Falls du insgesamt 3 Unterkünfte auf den Lofoten buchst, könntest du beide Strände auf dem Weg dorthin besuchen. Andernfalls folge einfach meiner Routen Empfehlung.
Von der Unterkunft geht es nun ein Stück auf der Europastraße E10 entlang. Vorbei geht es dabei unter anderem am Rastplatz „Torvdalshalsen(-> Google Maps Koordinaten) bei dem du für eine nette Aussicht stoppen kannst. Mehr Infos.

Unstad Beach – Entspannter Surfer Strand

Nach guten 30 km erreichst du die Kreuzung mit der kleinen Straße nach Unstad, der du weitere 10 km bis zum Ende folgst. Am Parkplatz (-> Google Maps Koordinaten) nordöstlich des Strandes kannst du parken.
Am beliebten Surfer Beach kann man auch als Nicht-Surfer gut auf den zahlreichen Felsen am Strand entspannen oder diese als Fotograf in Szene setzen. Im Hintergrund lassen sich die Surfer bei ihren Versuchen beobachten.
Mehr Infos zum Strand hier.

Eggum Strand – Geeignet für lange Spaziergänge am Meer mit toller Landschaft im Hintergrund

Der Eggum Strand ist Luftlinie nicht weit entfernt. Um ihn zu erreichen, muss man allerdings wieder ganz zurück auf die E10 und ein Stück zurück fahren, bis man nach links Richtung Eggum einbiegt.
Bereits die Anfahrt von hier ist landschaftlich sehr schön. Ab und zu findet sich ein tolles Fotomotiv am Straßenrand.
Vor Ort parkt man gewöhnlich am Rastplatz (-> Google Maps Koordinaten) und erkundet dann die Umgebung (Mehr Infos hier).

Solltest du nach den Besuchen der Strände noch Lust und Zeit haben, kannst außerdem noch den Abstecher nach Borgvag (Lost Places in wenig besiedelter Landschaft – mehr Infos) unternehmen. Die Abzweigung dazu findet sich in direkter Nähe.

Erkundung der Lofoten Insel Gimsøy am Nachmittag/Abend

Nun sollte noch ausreichend Zeit am heutigen Tage sein, um die kleine, aber feine Insel Gimsøy zu umrunden. Dort gibt es ein paar Sehenswürdigkeiten, Abgeschiedenheit und eine malerische Landschaft, die vor allem in der Nachmittags/Abendsonne zur Geltung kommt.

Die relevanten Infos zu Gimsøy findest du bereits in meinem Lofoten Sehenswürdigkeiten Artikel.

Dennoch hier in Kurzform die Highlights:

  • Butterfly House (-> Google Maps Koordinaten) – kleiner Lost Place mit großflächiger Street Art Bemalung eines norwegischen Künstlers
  • Lofoten links Golfplatz (-> Google Maps Koordinaten) – Traumhafter Course mit tollen Ausblicken auch für Nicht-Golfer
  • Gimsøy Strand mit Gimsøy Kirche (-> Google Maps Koordinaten) – Kleine, weiße Kirche in traumhafter Lage direkt am Strand. Tolles Fotomotiv (mehr Infos).
  • optional: Wanderung auf den Berg Hoven auf Gimsøy

Die reine Umrundung der Insel dauert übrigens nur etwa 30 Minuten bei 30 km.
Im Abendlicht geht es nun zurück für die letzte Nacht in der ersten Unterkunft.

Tagesdistanz ab Unterkunft (Osten Vestvagøy): ca. 130 km (2:20 Stunden).


Tag 4 auf der Lofoten Rundreise: Haukland & Uttakleiv Strand + Wanderung zum Offersøykammen

An Tag 4 geht es in den Westen Vestvagøys und anschließend bis in den Süden der Lofoten auf Moskenesøy.
Falls du insgesamt 3 verschiedene Unterkünfte einplanst, macht eine Übernachtung im Osten Flakstadøys oder im Westen Vestvagøys Sinn.
Da am Vortag die Route bereits auf der E10 entlang geführt hat, könntest du nun zur Abwechslung auch die kleinere Straße 815 nehmen, die an der Südküste Vestvagøys entlang führt. Falls du die Lofoten am Ende wieder nach Tromsø verlässt, fährst du sowieso noch einmal auf der E10 durch Vestvagøy.
Der heutige Tag eignet sich gut, um die beiden beliebten Strände am Vormittag/Mittag zu besuchen und am Nachmittag bis früher Abend die Wanderung auf den Offersøykammen in Angriff zu nehmen.

Haukland Strand & Uttakleiv Strand

Die Route führt nun zunächst nach Leknes, der zweitgrößten Stadt auf den Lofoten, welche sich wieder für diverse Einkäufe oder sonstige Erledigungen eignet. Leknes verlässt du nach Norden wieder auf der E10 und biegst nach 4 km nach links auf eine Straße ab, die zunächst zum Haukland Strand (-> Google Maps Koordinaten), sowie dem daneben liegenden Vik Strand führt. Mehr Infos zum Haukland Strand hier.

Nur einen Tunnel entfernt, liegt der Uttakleiv Strand (-> Google Maps Koordinaten), ein weiterer Top Strand, der auch beliebt bei Fotografen ist. Bereits der Zugang kostet allerdings Eintritt (mind. 50 NOK). Mehr Infos.

Offersøykammen – Wanderung mit atemberaubender Aussicht

Eigentlich heißt es zwar, dass erst die Arbeit, dann das Vergnügen kommen soll. Allerdings ist es wie so häufig vom Licht her sehr vorteilhaft, wenn du diese Wanderung im schönen Nachmittags-/Abendlicht erlebst. Nach dem entspannten Strand Aufenthalt empfehle ich anschließend also die Wanderung auf den 436 m hohen Gipfel des Offersøykammen. Zeitlich solltest du dafür 3 Stunden einplanen. Wenn du sehr fit bist, können auch gute 2 Stunden langen.
Der Parkplatz liegt nur 15 Minuten Fahrtzeit vom Uttakleiv Beach entfernt.

Alle relevanten Infos, Erfahrungen und Fotos zu dieser Wanderung findest du in meinem extra Artikel dazu.

Weiterfahrt zur nächsten Unterkunft

Vom Offersøykammen sind es nun noch 45 Minuten Fahrtzeit bis nach Hamnøy wo sich die empfohlene Unterkunft befindet.
Es geht durchgängig auf der Europastraße E10 entlang, an der sich einige Sehenswürdigkeiten direkt befinden. Ob du dort jeweils anhältst, hängt davon ab, wie spät oder dunkel es nun ist.
So oder so kannst du diese auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ausführlicher besuchen.
Direkt an der E10 befinden sich:

Tagesdistanz ab Unterkunft (Osten Vestvagøy): ca. 100 km (1:50 Stunden).

Eliassen Rorbuer auf Hamnøy (Empfehlung)

Eine der Top Unterkünfte und Teil eines der bekanntesten Fotomotive sind Eliassen Rorbuer auf der Insel Hamnøy. Ich hatte zuvor einige Rorbuer Unterkünfte verglichen und kam letztendlich auf diese, da sie, wie ich fand, das beste Preis-Leistungsverhältnis boten und sich in bester Lage befinden.

Die relativ neuen Hütten sind an langen Holzstegen gebaut, von denen sich ein toller Ausblick auf die dahinter liegenden Felsen und das Meer ergibt. Innen sind die Hütten mit Küche ausgestattet und zumindest solche mit Meerblick haben als zusätzliches Highlight „Panorama“ Fenster in der Dachschräge.

Buchen kannst du Eliassen Rorbuer hier auf Booking.com.
Ich kann nur empfehlen, sich einmal die Rorbuer mit Meerblick zu gönnen. Diese kosten etwa 30-40€ Aufpreis/Nacht, sind aber letztlich deutlich schöner. Nachts habe ich vor unserer „Terrasse“ Polarlichter fotografiert, tagsüber kann man auf den Holzbänken am Steg seinen Kaffee genießen.
Preislich waren wir bei knapp über 160€/Nacht. Bedenke, dass du diesen Preis nur als Booking.com Genius User bekommst (mind. 5 Buchungen/Jahr), da Eliassen hier meistens 15% Rabatt gibt. Ohne Genius oder bei Buchung bei der Unterkunft direkt, wirst du für die Cottages mit Meerblick über 200€ zahlen müssen.

Tipp zur Zimmerauswahl: Wenn du die Hütte mit dem schönen Meerblick auf die markanten Felsen im Hintergrund haben möchtest, dann buche die „Superior Cottage mit 1 Schlafzimmer – Wasserseite“ und nicht die „Superior Apartment …“.

Alternativen in der Umgebung:


Tag 5 auf der Lofoten Rundreise: Sehenswürdigkeiten rund um Reine

Am heutigen Tage empfiehlt es sich, die Gegend rund um die neue Unterkunft zu erkunden und die Europastraße auch auf ihrem letzten Abschnitt noch zu befahren, der in den Ort Å führt, welcher der südlichste Ort der Lofoten ist.
Tag 5 und Tag 6 können auch vertauscht werden, je nach Lust und Laune und auch je nach Wetter.

Optional: Wanderung auf den Reinebringen am Vormittag

Die Wanderung auf den Berg Reinebringen ist die wohl bekannteste und mitunter beliebteste Wanderung auf den Lofoten.
Für den phänomenalen Aussichtspunkt wurde ein Weg mit knapp 1600 Stufen gebaut, der etwa 400 Höhenmeter nach oben verläuft.
Wer also wanderlustig ist, sollte heute ausnahmsweise einmal früh starten, denn nur am Vormittag liegt Reine noch nicht im Schatten. Der Aufstieg selbst ist steil und mühsam und bietet kein besonderes Wandererlebnis.
Die Aussicht jedoch ist atemberaubend.
Parken kannst du vorzugsweise hier (Google Maps). Für die Wanderung solltest du insgesamt ca. 3 Stunden einplanen.
Als gute Übersicht mit Tourdaten kannst du diese Tour auf Outdooractive nutzen.

Auf dem Weg nach Å i Lofoten

Lofoten Sehenswürdigkeiten

Den weiteren Tag kannst du für die szenisch sehr ansprechende Strecke zwischen Hamnøy und Å nutzen, auf der einige Sehenswürdigkeiten liegen.
Diese werden ab hier in meinem Sehenswürdigkeiten Artikel ausführlicher erläutert.
Folgend aber noch einmal alle in der Übersicht:

Nach diesem Tag kennst du die Highlights des Südens von Moskenesøya. Den Abend lässt du zur richtigen Jahreszeit hoffentlich mit Polarlichter Sichtungen über Hamnøy ausklingen oder in einem der Restaurant Tipps.

Tagesdistanz ab Unterkunft (Hamnøy): ca. 30 km (0:50 Stunden).

Restaurant Tipps rund um Reine, Hamnøy & co.:

  • Gammelbua“ („Alte Stube“) – Gemütliches Restaurant in Reine, welches über 200 Jahre alt ist und früher den örtlichen Lebensmittelmarkt beherbergte. Bietet klassische Lofoten Küche (frischer Fisch u.a.) im mittleren bis hohen Preissegment. Nur abends geöffnet von 18-22 Uhr. Google Maps.
  • Anita’s Sjømat“ – Bistro für einen netten Zwischenstopp auf Sakrisøy. Empfohlen wird regelmäßig die sehr leckere Fischsuppe und der Fischburger. Eher moderate Preise für Norwegen. Mit angeschlossen ist ein Ladengeschäft mit allerlei Spezialitäten der Lofoten Region. Google Maps.

Tag 6 auf der Lofoten Rundreise: „Strandtag“ mit Wanderung zum abgelegenen Kvalvika Beach

Nun ist es an der Zeit, auch den nordwestlichen Part von Moskenesøya zu erkunden, wo sich eines der Strand Highlights, der Kvalvika Beach befindet. Dieser abgelegene Strand in einer von hohen Felsen eingebetteten Bucht ist nur auf einer 1-stündigen Wanderung zu erreichen.

Kvalvika Beach – Wanderung zum Traumstrand

Kvalvika Beach

Von Hamnøy geht es zunächst 20 Minuten auf der Europastraße entlang und anschließend die Abzweigung nach links über die Brücken nach Fredvang. Nach Passieren des kleines Ortes findest du 2,5 km weiter an der Straße einen Parkplatz für den Start zum Kvalvika Beach. Für den kompletten Ausflug (Wanderzeit + Aufenthalt am Strand) solltest du mind. 3, besser 4 Stunden einplanen.

Alle Infos, Fotos und Erfahrungen zur Kvalvika Beach Wanderung findest du bereits in meinem Artikel dazu!

Ytresand, Ramberg Strand und Skagsanden Strand

Ein weiterer Strand befindet sich auf diesem Teil von Moskenesøy, der Ytresand Strand (-> Google Maps Koordinaten), ein langläufiger, eher wenig frequentierter Strand, der insbesondere bei Ebbe sehr schön ist. Auch dort kann man eine kleine Wanderung auf den Bergkamm unternehmen für eine tolle Aussicht auf die Szenerie. Mehr Infos hier.

Nun sollte inzwischen späterer Nachmittag sein und wenn noch Zeit ist, kannst du die beiden nahegelegenen und ebenfalls sehr schönen Strände Ramberg und Skagsanden besuchen, die sich auch gut für einen Sonnenuntergang eignen.
Beim Rambergstrand (-> Google Maps Koordinaten) finden sich auch fotografisch tagsüber tolle Motive (z.B. die „berühmte“ rote Hütte -> Google Maps Koordinaten).
Skagsanden (-> Google Maps Koordinaten) ist dagegen nachts ein Polarlicht Hotspot für Fotografen, während tagsüber Surfschulen aktiv sind.
Mehr Infos zu beiden Stränden hier.

Falls du im Sommer hier bist und nun immer noch Zeit und Lust besteht, könntest du von hier aus auch noch den Abstecher nach Nusfjord unternehmen. Diesen würde ich aber tendenziell für den letzten Tag der Rückfahrt einplanen.

Tagesdistanz ab Unterkunft (Hamnøy): ca. 65 km (1:10 Stunden).


Tag 7 auf der Lofoten Rundreise: Rückfahrt mit Zwischenstopps

Heute verlassen wir die Lofoten nach einigen beeindruckenden und erlebnisreichen Tagen mit hoffentlich gutem Wetter und den ein oder anderen Polarlichter Sichtungen.
Falls du wieder mit der Fähre nach Bødo zurückfährst, ist die Route einfach und nur die kurze Fahrt nach Moskenes zu erledigen.
Bei allen anderen Optionen (Fährüberfahrt von Svolvaer oder Lødingen bzw. Rückfahrt nach Tromsø) kannst du auf dem Rückweg noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit ansteuern, die bisher noch ausgelassen oder vergessen wurde.

Nusfjord – Abstecher in das historische Fischerdorf + Roadtrip Fotospot

Ein Highlight zum Abschluss ist der Abstecher nach Nusfjord. Auf dem Weg dorthin kommst du an einer recht bekannten und häufig fotografierten Stelle vorbei (-> Google Maps Koordinaten).
Nusfjord selbst ist wirklich nett anzusehen. Tagsüber in der Hauptsaison kostet der Besuch mit geöffneten historischen Häusern Eintritt.
Mehr Infos zum Fotospot und Nusfjord findest du hier.

3 Strände auf Flakstadøya

Drei weitere, sehenswerte Strände findest du im Osten von Flakstadøy mit 2 unterschiedlichen Abstechern:

Weitere Route mit Abstecher Richtung Grunnfjørden

Straße über das Wasser

Der weitere Verlauf über die Inseln Vestvagøya und Gimsøya ist einfach: Der E10 folgen. Noch einmal fahren wir durch Svolvaer und weiter Richtung Norden.
Kurz nach der Stelle, an der das Schiffswrack ist (Sildpollnes), befindet sich nach links eine Abzweigung Richtung Laukvik.
Diesen Abstecher (ca. 30 Minuten und 30 km mehr als auf der E10) kannst du nehmen, wenn du möchtest. Neben einer wäldlichen, abgelegenen Landschaft überquerst du an einer Stelle auch den Grunnfjørden.
Eine lange Straße führt hier über den Fjord, umgeben von türkisblauem Wasser. Insbesondere auch interessant für Drohnen Fotografen.
Mehr Infos dazu hier.

Letzte Übernachtung am Ende der Lofoten (z.B. Tengelfjord)

Bucht am Tengelfjord

Da es von Hamnøy aus eine sehr lange Strecke und Fahrtdauer für eine Rückfahrt nach Tromsø an einem Tag wäre, macht es Sinn, am Ende der Lofoten noch einmal eine Übernachtung einzulegen.
Sehr schön ist z.B. die Gegend am Tengelfjord, welcher gewissermaßen die Grenze von den Lofoten zum restlichen Festland darstellt.
Wir haben uns dort ein nettes Haus auf AirBnB gemietet, welches preislich zudem relativ günstig war.

→ Es ist das Ferienhaus von Tore, welches in toller landschaftlicher Lage liegt und mehr als ausreichend Platz bietet.
Gekostet hat dies knapp 100€/Nacht (hier auf AirBnB ansehen).

Natürlich findest du in der Region auch andere Angebote auf Booking.com bzw. AirBnB.

Tagesdistanz ab Unterkunft (Hamnøy): ca. 240 km (4:00 Stunden).

Am nächsten Tag (Tag 8) geht es dann noch die ca. 380 km (ca. 5,5 Stunden) nach Tromsø zurück, sofern kein weiterer Zwischenstopp eingelegt wird.

Gesamte Distanz und Fahrtzeit auf der Route

Die Gesamtstrecke und Fahrtzeit anhand meiner Angabe in dieser Routenbeschreibung beträgt:

  • 1505 km Distanz (ab/nach Tromsø)
  • 24:40 Stunden Fahrtzeit (ab/nach Tromsø)

Das ergibt durchschnittlich 188 km Strecke und 3:05 Stunden Fahrtzeit pro Tag (mit insgesamt 8 Tagen gerechnet). Der größte Anteil davon entfällt natürlich auf die An- und Rückfahrt nach Tromsø (ca. 750 km und 11 Stunden).
Nur auf den Lofoten verbringt du demnach lediglich ca. 750 km und 14 Stunden Fahrtzeit oder 115 km und 2:10 Stunden pro Tag (auf 6,5 Tage gerechnet).


Karte zur Lofoten Rundreise mit Route

Zum Abschluss die Routenkarte mit allen Sehenswürdigkeiten und der Routenführung eingezeichnet.

Über diesen Link geht’s direkt zur Karte auf Google Maps


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