35 Lofoten Sehenswürdigkeiten: Spannende Fotospots, Strände, Orte und Wanderungen

Lofoten Sehenswürdigkeiten

Die Lofoten als eines der beliebtesten und traumhaftesten Reiseziele in Norwegen und dem gesamten Norden warten mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf sich, die begeistern.
Von atemberaubenden Aussichten der höchsten Gipfel der Inselgruppe, über sagenhafte Strände mit türkisblauem Meer bis zu den spannenden kleinen Fischerdörfern – es gibt viel zu tun und viel zu sehen.
Daher gebe ich dir in diesem Beitrag eine umfangreiche Liste der schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten und Fotospots, die die Lofoten Region zu bieten hat. Diese Liste soll dabei sowohl bekannte und größere Sehenswürdigkeiten oder Orte beinhalten, als auch kleinere Fotospots, an denen man nur kurz vorbei schaut. Auch die Startpunkte von ausgewählten Wanderungen werde ich in die Karte einbauen.
Geografisch unterteilt in die 5 miteinander verbundenen Inseln der Lofoten.
Los geht es im Nordosten mit der großen Insel Austvagøya.

Die optimale Routenführung soll in diesem Artikel übrigens nicht behandelt werden, da dies in meinem Lofoten Rundreise Artikel beschrieben wird.
Hier geht es nur um die Übersicht aller Sehenswürdigkeiten, allerdings in relativ geografischer Reihenfolge.

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→ Zur Google Maps Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in der Übersicht am Ende des Artikels geht es hier ←

Lofoten Sehenswürdigkeiten in Austvagøya

7 Orte auf der größten Lofoten Insel

Austvagøya ist die erste Lofoten Insel, die man vom Festland aus erreicht und zugleich die größte.
Die Dichte an Sehenswürdigkeiten ist hier nicht so hoch wie an den südlicheren Inseln, allerdings liegen die meisten sehenswerten Spots sowieso auf der Route bzw. direkt oder nah an der Hauptstraße. Die sogenannte Europastraße E10 ist übrigens ständiger Begleiter auf den Lofoten, da sie durchgängig bis an das Ende der Inselgruppe, den Ort „A“ führt.

1. Sildpolltjønna Schiffswrack und Sildpollnes Kapelle

Direkt an der Europastraße liegend. trifft man als eine der ersten Sehenswürdigkeiten auf ein altes Schiffswrack (-> Google Maps Koordinaten).
Wie ich finde, nicht die spannendste Sehenswürdigkeit auf den Lofoten, aber einer Erwähnung und einen kurzen Stopp dennoch wert.
Ein kurzes Stück vorher kann man außerdem eine kleine Kapelle ansteuern (-> Google Maps Koordinaten) , welche sich in einer ganz netten Szenerie befindet mit den Bergen im Hintergrund. Sehen kannst du diese auch vom Aussichtspunkt, wie folgt beschrieben.


2. Rastplatz Austnesfjorden Aussichtspunkt

Nur einen Kilometer weiter befindet sich ein Rastplatz mit Aussichtsplattform (-> Google Maps Koordinaten) . Einen kurzen Hügel geht es über Treppen hinauf, um die schöne Aussicht über diesen ersten Teil der Lofoten zu bekommen. Auf der linken Seite sieht man die Halbinsel Sildpollnes mit der Kirche und im Hintergrund die Bergkette, welche in den Wintermonaten schneebedeckt noch einmal beeindruckender erscheint.


3. Straße über das Wasser – Grunnfjørfjorden

Für dieses landschaftliche Highlight (-> Google Maps Koordinaten) muss man eine Route abseits der E10 nehmen. Dies kann man z.B. auf dem Rückweg so verbinden.
Über den breiten Grunnfjørfjorden führt diese Straße direkt über das Wasser, umgeben von schroffen Bergen. Das Wasser neben der Straße schimmert leicht türkis.
Insgesamt ein toller Spot, insbesondere auch für Drohnen-Fotografen.


4. Svolvaer und Umgebung

Svolvaer ist eine von 2 Städten auf den Lofoten und davon die größte. Die Innenstadt haben wir eigentlich nur für Einkaufe genutzt, denn nirgendwo auf den Lofoten gibt es mehr Möglichkeiten als hier.

Empfehlenswerter für einen Besuch ist aber die vorgelagerte Insel „Svinøya“ (-> Google Maps Koordinaten) auf der sich einige Fischerhäuser und ein wenig Industrie rund um die Fischerei befinden. Am südlichen Ende kann man sein Auto zwischen hohen Trockenfisch-Holzgestellen parken und den kurzen Damm zur 4,5 m hohen Statue der Fischerin („Fesarkjaerringa“) gehen (-> Google Maps Koordinaten) , welche den ausfahrenden Fischern zu winken scheint. Bei unserer Rückfahrt fing es dann zu regnen an, während Minuten später bereits die Sonne wieder schien. Ein typisches Wetter in dieser Region, welches auch Vorteile hat, wenn sich anschließend schöne Regenbögen bilden:

Regenbogen über einer kleinen Bucht auf Svinøya

Für eine einfach zu erreichende Aussicht auf Svolvaer bietet es sich an, den Hausberg der Stadt ein Stück hinaufzulaufen. Je nachdem wie viel Lust und Zeit du hast, kannst du entweder den ganzen Weg zum Gipfel des 367 m hohen Tjeldbergtinden (-> Google Maps Koordinaten) gehen (ca. 280 Höhenmeter vom Parken). Oder nur den kurzen Aufstieg zum Sendemast (-> Google Maps Koordinaten) mit nur 80 Höhenmetern aber ebenfalls tollen Ausblicken. Beide Optionen lohnen ihre Mühen.

Sicht vom Funkmast über Svolvaer

5. Rørvikstranda

Den Rorvik Strand (-> Google Maps Koordinaten) erreicht man auf dem Weg zum nächsten Ziel, wenn man von der Hauptstraße in Richtung Henningsvaer abbiegt. Der sehr kleine Strand lockt bei den richtigen Lichtbedingungen mit einem satt türkisgrünen Wasser und einem seichten Zugang zum Wasser. Bei uns war das Licht und die angeschwemmten Algen leider nicht ideal. Dennoch ist der „Rorvikstranda“ einen kurzen Halt wert. Über ein paar ausgetretene Pfade neben den umgebenden Felsen erreicht man den Strand.


6. Henningsvaer – Sehenswertes Fischerdorf mit spektakulärer Aussicht

Henningsvaer (-> Google Maps Koordinaten) könnte man auch als Miniaturausgabe der Lofoten bezeichnen, denn das Dorf und Umgebung vereint fast alles, was die Lofoten ausmacht. Urige Fischerhütten, gemütliche Galerien und eine große Bedeutung der Fischerei zeichnen den Ort aus, welcher aus verschiedenen kleinen Inseln besteht, die miteinander verbunden sind. Ein Highlight bei vielen Touristen ist auch der Fußballplatz am Ende der Inselgruppe, welcher sich eingebettet in die umgebenden Felsen in einer außergewöhnlichen Kulisse befindet.
Den krönenden Abschluss eines Besuchs von Henningsvaer ist der steile, aber nicht allzu lange Aufstieg auf den Hausberg (-> Google Maps Koordinaten), welcher vor den Inseln liegt und eine traumhafte Panorama Aussicht bietet.

Alle wichtigen Infos und mehr Fotografien zu Henningsvaer findest du bereits in meinem Artikel dazu.


7. Brücke nach Gimsøy – Fotospot

Von Henningsvaer zurück auf die E10 nähern wir uns nun dem Ende von Austvagøya. Vor Erreichen der Brücke, die beide Inseln verbindet, gibt es noch einen netten Fotospot, welcher die Brücke vor dem türkis schimmernden Wasser und den markanten Bergen in Szene setzt:

Diese Sicht hast du von dieser Stelle (-> Google Maps Koordinaten) aus.



Lofoten Sehenswürdigkeiten auf Gimsøy

3 Orte auf der kleinsten Lofoten Insel

Gimsøy als die kleinste Lofoten Insel bietet viel Ruhe und malerische Landschaften, die umgeben von Torfmooren im Norden und Westen der Insel sind.
Herausstechend in der Mitte der Insel ist der 368 m hohe Berg Hoven, der auch erwandert werden kann und tolle Ausblicke bietet.
Gimsøy ist ansonsten relativ schnell umrundet. Auf dem Weg bieten sich neben der schönen Atmosphäre vor allem im abendlichen Licht auch ein paar kleinere Sehenswürdigkeiten.


8. Butterfly House auf Gimsøy – Lost Place

Startet man die Umrundung von Gimsøy linker Hand, kommt man im Nordosten der Insel an einem auffälligen Haus vorbei (-> Google Maps Koordinaten).
Schnell erkennbar, dass hier schon eine Weile niemand mehr lebt. Verewigt hat sich dennoch ein norwegischer Künstler mit einem großen Street Art Motiv. Im Inneren des Hauses befindet sich allerlei Gerümpel. Ob man das Haus wirklich betreten sollte, ist daher fraglich. Mir war ein Blick durch die Fenster ausreichend.


Direkt an der Küste (-> Google Maps Koordinaten) liegt dieser traumhafte und einzige Golfplatz der Lofoten mit tollen landschaftlichen Ausblicken. Für mich als Golfer zwar besonders interessant, finde ich allerdings, dass die Umgebung hier auch unabhängig davon sehr schön ist.

Vom Parkplatz des Golfplatzes startet übrigens auch die Wanderung auf den 368 m hohen Berg „Hoven„. Wenn du daran interessiert bist, kannst du dich z.B. nach dieser Tour auf Outdooractive richten.


10. Gimsøy Kirke am Strand von Gimsøy – Fotomotiv

Nach der nördlichen Umrundung der Insel trifft man auf diese kleine weiße Kirche (-> Google Maps Koordinaten) direkt am Strand von Gimsøy, welche ein tolles Motiv für Fotografen hergibt.
Auch der Strand an sich ist ganz nett und es ist allgemein nicht viel los in dieser Region. Bei Ebbe bilden sich große Sandbänke, die bis zu den vorgelagerten Inseln reichen. Perfekt für Strandspaziergänge, solange man bei Flut wieder zurück ist.



Lofoten Sehenswürdigkeiten auf Vestvagøy

8 Orte auf der bevölkerungsreichsten Lofoten Insel

Vestvagøy liegt in der Mitte der Inselgruppe Lofoten und zeichnet sich durch einige Top Strände und eine der faszinierendsten Aussichten aus. Leknes als zweitgrößte Stadt auf den Lofoten inkl. Flughafen bietet die letzte gute Möglichkeit für sämtliche Besorgungen.

11. Zwei Fotospots auf der Straße Richtung Malnes

Auf diese zwei Fotospots bin ich selbst gestoßen, daher sind sie eher speziell und nirgendwo sonst online zu finden. Falls du aber eh in der Richtung unterwegs bist, kannst du dort kurz stoppen.
Direkt nach der Brücke im Osten der Insel wird die E10 dabei nach links verlassen. Nur etwa 2,8 km danach befindet sich am rechten Straßenrand eine kleine Haltebucht (-> Google Maps Koordinaten). Von der Straße kurz hinabgestiegen findest du diese Felsen mit Wasserpfützen, welche tolle Spiegelungen ergeben. Beim richtigen Licht entstehen sehr schöne Fotos, wenn die Kamera auf Bodenhöhe gehalten wird.

Der zweite Fotospot ist eine typisch norwegische Szenerie: Altes, rotes Fischerhaus am Meer mit Steg vor schroffer, gebirgiger Landschaft. Dieses schöne Fotomotiv liegt am Ende einer kleinen Straße, welche an der Siedlung Malnes vorbei führt (-> Google Maps Koordinaten). Dort hatten wir unserer erste Unterkunft, daher kam ich auf dieses Motiv.

Insgesamt sind beide Spots gut geeignet, wenn du sowieso vor hast, die Straße 815 als Alternative zur E10 zu befahren.


12. Torvdalshalsen Rastplatz mit Aussicht

An diesem Rastplatz (-> Google Maps Koordinaten) kommt man unweigerlich vorbei, wenn man der E10 folgt. Stoppen sollte man, denn die Panorama Aussicht über Vestvagøy ist inklusive. Der Blick über die Meerenge und die Berge im Hintergrund geben einen guten Überblick. Der Rastplatz bietet außerdem Toiletten, eine Wohnmobil-Entsorgungsstation, sowie architektonisch ansprechende Verzierungen, wie man sie in Norwegen häufig findet.


13. Borgvåg – Verlassene Scheune und Häuser im Nirgendwo

Kurz nach dem Rastplatz kann man die E10 in Richtung Borgvag verlassen, um diesen 4,5 km langen Abstecher (einfache Richtung) zu unternehmen. Das kleine Dorf wirkt nahezu verlassen, vereinzelt gibt es Wohnhäuser. Am Ende der Straße steht inmitten der Gräserlandschaft ein „Lost Place“, der fotografisch ganz interessant ist (-> Google Maps Koordinaten). Vielmehr gibt es hier aber nicht zu tun. Wer kein Interesse an verlassenen Orten hat, kann den Abstecher auch auslassen.
Anderenfalls ist Borgvag allerdings ein cooler Spot mit ein paar Fotomotiven:


14. Eggum Strand – Tolle Mischung aus Strand und Landschaft

Die Fahrt nach Eggum führt bereits durch eine szenische Landschaft, die den Abstecher lohnenswert macht. An einer Stelle hielten wir auch kurz an, weil sich ein tolles Motiv eines ruhigen Sees mit Spiegelungen ergab:

Der Strand von Eggum (-> Google Maps Koordinaten) besteht aus einem Sandstrand rund um das Dorf Eggum, sowie einer etwas längeren Küstenlinie, wenn man der Straße bis zum Ende folgt. Dort befindet sich ein sehr schön gelegener Rastplatz an einem alten Fort mit mehreren Möglichkeiten, auf den Wiesen Picknick zu machen. Der Zugang kostet 30 NOK.
Es sind einige Holzbänke/Tische vorhanden. Ab und an ziehen auch Schafe vorbei, die hier regelmäßig weiden. Der Strandabschnitt ist allerdings eher gesäumt von größeren Steinen. Interessanter ist aber auch fast die Natur rundherum, sowie ein cooler Fotospot (-> Google Maps Koordinaten) . Diesen erreicht man, wenn man die Küstenlinie einfach ein wenig entlang läuft, an einem See vorbei, der von Bergen gesäumt ist.

Eine sehr spannende Spiegelung im Wasser bei Eggum

Geht man von hier aus noch ein wenig weiter, erreicht man irgendwann eine kleine Skulptur in Form eines Frauenkopfes (-> Google Maps Koordinaten) . Hier ist dann aber eher der Weg das Ziel, denn nur dafür würde sich ein Umweg nicht lohnen.
Nachts ist die Gegend hier am Strand von Eggum übrigens auch ein beliebter Spot für Polarlichter. Wohnmobile dürfen dort für 200 NOK/Nacht stehen.


15. Unstad Beach – Surfer Strand mit Steinen im Wasser (Fotospot)

Bereits bei Ankunft am Parkplatz des Unstadt Strandes (-> Google Maps Koordinaten) fallen die vielen Surfer auf, die sich in Neopren Anzügen bereit machen, um sich den Wellen zu stellen. Wer selbst den Versuch wagen möchte, kann sich im „Surfsenter“ im Ort ausstatten oder, wenn geöffnet, direkt am Parkplatz. Das Surfbrett gibt’s für 300 NOK. Inklusive Wetsuit für 500 NOK.
Auch als Nichtsurfer ist der Strand ein entspannter Ort. Auf den zahlreichen großen Steinen am Strand und im Wasser kann man entspannt aus der Distanz die Versuche der Surfer beobachten. Nachdem hier auch internationale Wettbewerbe stattfinden, kann Unstad durchaus als Bucht für Profi-Surfer bezeichnet werden oder als nördlichstes Surfer-Paradies der Welt.
Die Steine im Wasser eignen sich außerdem als toller Fotospot für Fotografen.
Den Unstad Beach erreicht man über einen 10 km langen (einfache Strecke) Abstecher von der E10 aus


16. Haukland Strand

Weiter geht es in Richtung Westen. Um diesen und benachbarte Strände zu erreichen, muss man die E10, welche via Leknes führt, vorher verlassen.
Der Haukland Beach (-> Google Maps Koordinaten) ist einer der Top Strände im Westen von Vestvagøy. Schöner feiner Sandstrand und eine tolle Kulisse mit dem Bergmassiv am nördlichen Ende. In der Mitte des Strandes bahnt sich in ein Fluss ins Meer. Außerhalb des Strandes befindet sich eine nordische Landschaft mit sattgrünen Wiesen und vereinzelten Häusern in der Landschaft. Der Hauklandstrand eignet sich auch für die Fotografie von Polarlichtern.

Ein großer Parkplatz, auch für Wohnmobile ist hier vorhanden. In der Hauptsaison kann dieser allerdings recht voll werden, denn der Haukland Strand steht bei vielen Besuchern auf dem Programm.
Angeblich soll das Parken hier 40 NOK für 6h kosten. Vor Ort war für dies für uns aber nicht ersichtlich. Aus vielen Quellen gilt der Parkplatz auch noch als kostenlos. Eine Übernachtung mit Wohnmobil ist mit 160 NOK angegeben.
Wer länger hier bleibt, kann versuchen, die Parkgebühren über deren Seite zu bezahlen. Für einen kurzen Stopp würde ich mir den Aufwand sparen, da es vor Ort kaum Hinweise darauf gibt. Wer sich unsicher ist, fragt im Miniatur-Café am Parkplatz nach.
Am Straßenrand direkt hinter der Parkplatz-Einfahrt gibt es außerdem Platz für ca. 4 Fahrzeuge.


17. Uttakleiv Strand

Fährt man vom Haukland Beach weiter durch den Tunnel, kommt man anschließend beim Uttakleiv Beach (-> Google Maps Koordinaten) wieder raus. Der Zugang ist dort allerdings noch strikter begrenzt.
Es gibt Häuschen, an den vor Einfahrt kassiert wird mit 50 NOK/PKW für 3 Stunden.
Der Strand selbst liegt in schöner Lage, von den malerischen Gebirgszügen umrahmt und mit Steinen am Wasser, die tolle Fotomotive ergeben.


18. Offersoykammen – Wanderung mit spektakulärer Aussicht

War man gerade noch unten am Strand von Haukland, so kann man diesen und die weitere Landschaft in der Region vom Gipfel des Offersoykammen überschauen (-> Google Maps Koordinaten zu Parkplatz) . Die Sicht von oben gehört zu den besten landschaftlichen Ausblicken auf den Lofoten und sollte bei einem Besuch nicht fehlen. 400 Höhenmeter geht es auf der Wanderung hinauf, die ich bereits in einem weiteren Artikel genauer beschrieben habe.
Alle wichtigen Infos findest du dort.



Lofoten Sehenswürdigkeiten auf Flakstadøya

9 Orte auf der vierten Lofoten Insel

Die vierte Insel Flakstadøya bietet wieder eine Vielzahl an schönen und teils fast einsamen Stränden, urigen Fischerdörfern, eine der interessantesten Brücken der Lofoten, sowie weitere tolle Fotomotive.

19. Die Strände Myrland & Storsandnes

Myrland Beach – Entlegene Strandidylle in typischer Lofoten-Landschaft

Direkt nach Ende des Unterseetunnels, der nach Flakstadøya führt, erreicht man über die Abzweigung auf die Fv805 diese beiden, jeweils nah gelegenen Strände.
Myrland (-> Google Maps Koordinaten) als der hintere der beiden Strände ist klein, aber sehr schön. Vom Straßenrand geht es ein kurzes Stück den Abhang hinunter. Die Chancen stehen gut, dass man der Einzige am Strand ist, denn die Route wird nur schwach befahren. Der Strand eignet sich außerdem für die Sichtung/Fotografie von Polarlichtern und die vorgelagerten Steine im Wasser bieten schöne Fotomotive.

Storsandnes – gähnende Leere auf breitem Sandstrand

Nur 2,5 km entfernt, lädt der Storsandnes (-> Google Maps Koordinaten) zu einem kleinen Strandspaziergang ein. Viele Menschen trifft man auch dort nicht. Die Sicht auf die Bergkette am Horizont (Region rund um Haukland/Uttakleiv), sowie der Offersoykammen, rechts im Bild sind außerdem ansprechende Motive, die sich gut mit den Felsen am Strand kombinieren lassen. Der Storsandnes eignet sich aufgrund der nördlichen Ausrichtung mit ungehinderter Sicht ebenfalls zur Sichtung von Polarlichtern.


20. Vikten Beach

Leider nicht direkt vom Myrland Beach zu erreichen, sondern über die E10 und einen weiteren Abstecher beim Örtchen Vareid. Ein Abstecher, der sich allerdings lohnt, wenn man einen sehr schönen und gleichzeitig leeren Strand besuchen möchte.
Direkt am Hang des 565 m hohen Berges Bjørntinden gelegen, ist der Vikten Beach (-> Google Maps Koordinaten) ein kleines, noch eher unbekanntes Juwel. Der perfekte Sandstrand wird kombiniert mit umgebenden Dünen, einem kleinen Flusslauf ins Meer und den typischen glatt gewaschenen Steinen am Ufer für tolle Fotomotive. Mit knapp 400 m Länge ist der Strand außerdem gar nicht einmal so klein.


21. Fotospot auf dem Weg nach Nusfjord

Zugegeben, es gibt eigentlich etliche gute Fotospots auf den Lofoten. Manche davon schaffen es zu einer gewissen Berühmtheit, so wie auch dieser hier.
Das Motiv will ich dir deshalb auch nicht vorbehalten, auch wenn es natürlich kein Geheimtipp mehr ist und schon tausendfach fotografiert wurde.
Biegt man von der E10 links auf die Fv807 Richtung Nusfjord, dann erstreckt sich einem kurze Zeit später diese spannende Aussicht der Straße, die hinauf in die sich steil erhebenden Gipfel am Horizont zu führen scheint.

Die Stelle, von der ich mein Foto gemacht habe, ist unweit einer kleinen Haltebucht am linken Straßenrand (-> Google Maps Koordinaten). Weiter vorne gibt es eine weitere Haltebucht am rechten Straßenrand.


22. Nusfjord – Dorf mit historischen Fischerhütten

Vom Fotospot auf der Straße sind es nur noch ein paar Kilometer bis nach Nusfjord (-> Google Maps Koordinaten), einem beschaulichen Fischerort, der inzwischen zu einem Großteil als „Freiluftmuseum“ gilt.
In dessen Rahmen lassen sich Gebäude (z.B. eine alte Räucherei, Sägewerk, Bootshaus) besichtigen oder in den Rorbuer Fischerhäuschen übernachten. Bei unserem Besuch am späten Nachmittag war es sehr ruhig dort und wir konnten den Ort in Ruhe ansehen (die Gebäude sind dann jedoch geschlossen).
Nicht verpassen sollte man den Blick vom kleinen Hügel auf Nusfjord, von dem das Bild oben gemacht wurde.

Im Sommer und während der Öffnungszeiten der Gebäude wird im Übrigen eine Gebühr von zurzeit 100 NOK pro Person verlangt, um Nusfjord zu besichtigen. Dies sollte man bei seiner Reiseplanung berücksichtigen. Wer erst ab 16/17 Uhr kommt oder in der Nebensaison kann auch einfach so rein, da die Kasse dann geschlossen ist.

Auf dem Rückweg hielten wir noch an einem weiteren Fotospot an, den ich für mich ausmachen konnte. Kurz nach Verlassen des Ortes und ein paar Kurven später fährt man an einem kleinen See (der eigentlich eine Meerenge ist) vorbei, in dem sich die Berge sehr schön spiegeln (-> Google Maps Koordinaten):


23. Skagsanden Beach – Surfer Strand und Polarlicht-Hotspot

Wieder zurück auf der E10 erreicht man in Kürze diesen Strand (-> Google Maps Koordinaten), dessen Parkplatz direkt an der Straße liegt. An diesem weitläufigen Strand mit seichtem Wasser sieht man meistens Surfkurse der dort ansässigen Surfschule. Das flache Wasser und die eher milden Wellen sind schließlich auch optimal für Surfanfänger.
Das flache Wasser, die Steine und Felsen am Strand, sowie die nördliche Ausrichtung sind auch ein Grund, weshalb der Skagsanden Beach gerne als Motiv für Polarlichter dient. Die Spiegelung des seichten Wassers auf dem Sand mit den Steinen als Motiv und den Felsen im Hintergrund können zu interessanten Fotografien führen.

Direkt an den Skagsanden grenzt übrigens am nördlichen Ende der Flakstadsanden, ein recht ähnlicher Strand, bei dem aber noch weniger los sein wird.


24. Flakstad Kirche

Diese kleine Kirche (-> Google Maps Koordinaten) mit dem typisch roten Anstrich ist den kleinen Abstecher wert, den man kurz vor Erreichen des Skagsanden Beach machen kann. Die Kirche von Flakstad hat eine durchaus lange Historie, die bis in das 15. Jahrhundert reicht.


25. Ramberg Strand mit roter Hütte am Strand (Fotomotiv)

Den Rambergstrand halte ich für einen der schönsten Strände, die direkt an der E10 liegen. Trotz der leichten Erreichbarkeit waren wir hier im September fast die Einzigen tagsüber. Der sichelförmige Strand an sich ist sehr schön und das Meer an dieser Lage ruhig. Offenbar über Instagram berühmt geworden ist außerdem eine rote kleine Hütte (-> Google Maps Koordinaten) am nördlichen Teil des Strandes, welche gewissermaßen sinnbildlich für die Schönheit der Lofoten steht und sämtliche typischen Merkmale vereint: Wilde Graslandschaft, einsame, rot angestrichene Fischerhütte, einwandfreier Sandstrand mit kräftig blau bis türkisblauem Meer und natürlich der obligatorischen Bergkette im Hintergrund.
Parken kannst du am Aussichtspunkt an der Straße (-> Google Maps Koordinaten). Ein Strandspaziergang bis zum südlichen Ende und zurück ist sehr empfehlenswert.


26. Brücke von Fredvang

Etwa 4 km nach dem Rambergstrand kommt man an einer Kreuzung mit Parkplatz vorbei. An der Abzweigung geht es mit zwei Brücken über das Meer in den Nordteil der nächsten Insel Moskenesey. Diese Überfahrt ist gewissermaßen spektakulär, denn die Brücken sind ein Hingucker und die Landschaft rundherum – typisch Lofoten – imposant. Einen guten Überblick hast du vom Rastplatz an der Kreuzung. Kurz vor der zweiten Brücke gibt es aber noch einmal eine Haltebucht auf der linken Seite.

An einer spezifischen Stelle habe ich außerdem ein schönes Fotomotiv entdeckt, welches beim richtigen Licht phänomenal aussieht. Etwa 300 m nach der Kreuzung ist am rechten Straßenrand ein kleines Gewässer, in dem sich die dahinter liegende Bergkette spiegelt (-> Google Maps Koordinaten). Erst einmal nicht außergewöhnlich für die Lofoten. Bei Sonnenuntergang wird die Bergkette aber zusätzlich intensiv orange angestrahlt, sodass folgende Aufnahme entstand:

Das Wetter muss natürlich mitspielen aber zum richtigen Zeitpunkt ein toller Spot um den Sonnenuntergang auf diese Weise zu erleben. Parken ist an dem Spot etwas schwierig. Die Fahrbahn ist an der Stelle leicht verbreitert, sodass es bei wenig Verkehr und kurzer Haltedauer kein Problem ist, wenn man sich nah an den Rand stellt. Ein paar Meter weiter ist auf der linken Fahrbahnseite eine weitere Stelle mit Schotter am Fahrbahnrand (-> Google Maps Koordinaten), die ausreicht, um das Auto dort für ein paar Minuten abzustellen.



Lofoten Sehenswürdigkeiten auf Moskenesøya

9 Orte auf der südlichsten Lofoten Insel

Moskenesoy ist die letzte und südlichste Lofoten Insel, die mit weiteren Top Sehenswürdigkeiten, Fotospots, Wanderungen und anderen tollen Erlebnissen auf sich wartet. Mini-Inseln wie Hamnøy und der Ort Reine locken mit traumhaften Lofoten Motiven.
Über zahlreiche kleine Brücken, vorbei an urigen Rorbuer Fischerhäusern und anderen Highlights führt die Europastraße E10 schließlich an ihr Ende, den Ort Å, am südlichen Zipfel der Lofoten.
Unterteilt ist Moskenesoy in 2 Teile, die auf der Insel selbst nicht mit Straßen verbunden sind. Für den Norden von Moskenesoy muss man über die Brücke von Fredvang, in den Süden der Insel gelangt man über eine Brücke im Südwesten von Flakstadøya.


27. Kvalvika Beach – Der versteckte Traumstrand (Wanderung)

Der Kvalvika Beach (-> Google Maps Koordinaten) im Nordwesten von Moskenesøya steht für die typische Aussteiger Bucht. Eine versteckte Lage inmitten der Gebirgszügen an der Küste, erreichbar nur über eine mehr als 1-stündige Wanderung (-> Google Maps Koordinaten zum Parkplatz) . Beim relativ steilen Abstieg hinab zur Bucht erwartet dich eine tolle Aussicht auf den weiten Traumstrand. Vor Ort kann man die Seele bei einem ausgeprägten Strandspaziergang baumeln lassen oder die wilde Natur von der Anhöhe am Rand des Strandes beobachten. Abenteurer können hier sogar wild campen.

Alle Details zum Kvalvika Beach und der Wanderung dorthin findest du bereits in meinem Artikel dazu.


28. Ytresand Strand mit Wanderoption

Ebenfalls in diesem nördlichen Teil von Moskenesoy befindet sich der Strand Ytresand (-> Google Maps Koordinaten). Der meist relativ einsame Strand ist immerhin ca. 800 m lang, dafür aber (bei Flut) nicht sehr breit. Bei Ebbe wiederum bildet sich eine recht große Sandbank, was dem Gesamtbild sehr zuträglich ist und sich als Besuchszeit eher eignet. Einplanen sollte man außerdem, dass der Strand ab dem späteren Nachmittag im Schatten liegt, da die Sonne vom Berg auf der Westseite verdeckt wird.

Blick vom Wanderweg an der Küste zurück zum Ytresand

Aufgrund der umliegenden Natur stehen hier mehr Strandspaziergänge und Wanderungen im Vordergrund und für die beste Aussicht auf den Strand muss man sowieso den Berg linker Hand zumindest teilweise aufsteigen.
Eine Tour für den bis zu 250 m hohen Aufstieg findest du hier auf Outdooractive.
Wer nicht hochgehen möchte, kann auch einfach an der Küste des Strandes einen felsigen Weg entlang gehen. Eine Route dazu findest du hier.


29. Hamnøya – Eines der Klassiker unter den Lofoten-Motiven

Hamnøy ist die erste der zahlreichen Inseln, die man ab diesem Punkt auf der E10 passiert. Der bebaute Teil Hamnøys besteht im Grunde nur aus der Unterkunft Eliassen Rorbuer, deren Inhaber zahlreiche, teils auf Stelzen gebaute roten Rorbuer Fischerhütten bauen ließen.
In diesen kann man übernachten (so wie wir auch für ein paar Nächte) und sie geben in ihrer gesamten Szenerie natürlich ein gutes Motiv ab. So findet man am Fotospot auf der Brücke fast immer einen oder mehrere Fotografen.

Der Fotospot mit dem berühmten Motiv (s. oben/Titelbild) befindet sich am Anfang der Brücke nach Toppøya (-> Google Maps Koordinaten).
Parken kann man ein paar Meter davor in einer Schotter-Haltebucht. Das Geländer ist übrigens relativ hoch. Wer seine Kamera zwingend darüber bringen möchte, sollte ein Stativ mit einer Höhe >150 cm dabei haben. Alternativ kann man sein Objektiv auch zwischen den Streben platzieren, solange alles gut gesichert ist. Dann hat man zumindest mehr Stabilität, denn manchmal weht hier ein ordentlicher Wind. Ein Weitwinkelobjektiv ist empfehlenswert.

Das Motiv eignet sich eigentlich bei jedem Wetter, auch sehr düsteres Wetter mit viel Bewegung im Wasser kann dem Bild eine schöne Dramatik verleihen. Bei Nacht besteht mit etwas Glück die Möglichkeit, die Polarlichter von dieser Stelle aus zu erfassen, welche sich etwa über dem Fels im Hintergrund (Norden) befinden würden.


30. Toppøya – 2 Fotospots

Überquert man die Brücke nach Hamnøy, gelangt man auf die Mini-Insel Toppøya, welchen einen weiteren Fotospot auf Hamnoy bietet. Ein kurzer Stopp ist an dem Parkplatz (-> Google Maps Koordinaten) also nicht verkehrt.
Auf Toppøya selbst findet man eine weitere Aussicht, direkt bei Erreichen der nächsten Insel von einer Lagerhalle, an der man sich hinstellen kann (-> Google Maps Koordinaten).
Mit den Blumen im Vordergrund, den Rorbuer Häuschen als Motiv und dem markanten Felsen im Hintergrund eine nette Aussicht:


31. Sakrisøy – gelbes Haus und weitere Motive

Sakrisøy als nächste Insel ist in etwa so groß wie der bewohnte Teil von Hamnøy und besteht ebenfalls aus Fischerhütten zum Übernachten, die hier allerdings gelb angestrichen sind. Wer sich ein wenig auf der Insel umsieht, findet außerdem weitere nette Motive. Nicht zuletzt das gelbe Haus (-> Google Maps Koordinaten) vor dem steilen Felsen (dem Berg Olstind), welches offenbar via Instagram populär wurde. Eigentlich gibt es ja sehr viele tolle Motive von Häusern vor Felsen auf den Lofoten, wenn man sich ein wenig umsieht. Das populäre Bild an dieser Stelle möchte ich dir dennoch nicht vorbehalten. Was es dort noch zu sehen gibt, siehst du in der kurzen Galerie:

Die Häuser von Sakrisøy sind übrigens ein Familienbetrieb der Gylseth-Familie, die seit fast 130 Jahren Besucher beherbergt. Die Rorbuer kannst du bei Interesse übrigens hier buchen (Booking.com).


32. Felsformation „Horn“ gegenüber von Reine

Steil ragt dieser kleine Gipfel in hutähnlicher Form in den Himmel. Der auch als „Horn“ bezeichnete Fels (-> Google Maps Koordinaten) ist außergewöhnlich geformt und lohnt eines Stopps. Am besten sehen und auch fotografieren kann man diesen vom Holzsteg, der auf die kleine vorgelagerte Insel mit ein paar Wohnhäusern führt.
Parken ist ein wenig schwierig, aber möglich. An der E10 befindet sich ein kurzes Stück den Berg hinauf eine kleine Schotter-Haltebucht, an der ca. 2 Autos Platz haben (-> Google Maps Koordinaten). Anschließend läuft man die 200 m zur Brücke hinab.


33. Reine & Reinebringen

Das Fischerdorf Reine (-> Google Maps Koordinaten) ist der größte und bekannteste Ort auf Moskenesøy und liegt in einer äußerst malerischen Kulisse, umgeben von Meerengen an allen Seiten, sowie steil aufragenden Gipfeln.
Nicht zuletzt auch dem bekannten Berg Reinebringen, den man auf einer der populärsten Wanderungen aufsteigen kann. Auf über 400 Höhenmeter via knapp 1600 Stufen kann man die phänomenale Aussicht erreichen (s. Tour auf Outdooractive).
Startpunkt für diese Wanderung ist ebenfalls ein toller Aussichtspunkt: Der Parkplatz an der Kreuzung zur Straße nach Reine (-> Google Maps Koordinaten) bietet die beste Sicht auf Reine und Umgebung und ist ein super Fotomotiv.

Reine selbst hat 2000 Einwohner und existiert bereits seit über 250 Jahren. Das beschauliche Ortszentrum hat an sich keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten, ist aber recht entspannt (sofern nicht gerade Busladungen an Touristen in der Hauptsaison unterwegs sind). Es lassen sich ansonsten ein paar Restaurants, Galerien und kleinere Geschäfte finden, sowie weitere Parkmöglichkeiten.

Wer Reine besuchen möchte, kann vom oben genannten Parkplatz („Reinehalsen“) aus einfach in den Ort spazieren. Wer dagegen auf den Reinebringen steigen will, startet ebenfalls von hier.
Vorteil: Der Parkplatz ist kostenlos (jedoch auf 4h Parkdauer beschränkt, was kein Problem sein sollte). Nachteil: Er ist sehr oft voll, besonders in der Hauptsaison.
Alternatives Parken: Für den Besuch von Reine: Einen der kostenpflichtigen Parkplätze im Ort.
Für die Wanderung zum Reinebringen: Ein kleiner Platz für 4-5 Autos ca. 200 m vor dem guten Parkplatz (-> Google Maps Koordinaten) oder wenn alle Stricke reißen den 1,3 km vom Startpunkt entfernten, großen Parkplatz „Steffenakken“ (-> Google Maps Koordinaten – Weg zum Gehen ab da leider direkt an der Straße).


34. Fotospot bei Sørvagen

Diesen netten Fotospot (-> Google Maps Koordinaten) über alte Fischer-Unterkünfte auf einen typischen, kleinen Lofoten Hafen findest du auf der Weiterfahrt Richtung Ende der Lofoten beim Passieren des kleines Ortes Sørvagen. Von der Hauptstraße geht es links ab. Ein paar Straßen weiter bietet ein kleiner Schotterplatz diesen Blick.


35. Å – Der letzte Ort auf den Lofoten

Wer es so weit geschafft hat, muss natürlich auch noch die letzten Meter der E10 fahren, welche im kleinen Ort mit dem gleichzeitig kürzesten Namen „Å“ endet.
Å auf den Lofoten ist erneut ein klassisches Fischerdorf, welches zudem autofrei ist.
Neben der tollen Lage und dem gemütlichen Charme hat Å außerdem ein Stockfischmuseum (geöffnet nur Juni bis August, Eintritt: 50 NOK), sowie ein Fischereimuseum (Öffnungszeiten: „https://www.museumnord.no“, Eintritt: 100 NOK) zu bieten.
Bei der örtlichen Bäckerei soll es dagegen empfehlenswerte Zimtschnecken geben.

Einen netten Ausblick auf Å erhält man vom Steg am östlichen Ende des Ortes.
Am südlichen Ende dagegen führt ein Weg zum offiziellen Aussichtspunkt, an dem man entspannt noch einmal die gewaltige Szenerie an Bergmassiven beobachten kann.

Parken kann man bei Å einfach am Großparkplatz nach dem Tunnel, welcher gleichzeitig auch das Ende der Straße ist. Das Parken ist kostenlos. Auch Wohnmobile können hier stehen.



Karte zu allen Lofoten Sehenswürdigkeiten

Natürlich darf bei dieser umfangreichen Liste an Sehenswürdigkeiten die Karte mit allen Punkten/Koordinaten nicht fehlen:

Über diesen Link geht’s direkt zur Karte auf Google Maps


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